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Bodenfliesenverlegung

Terrasse – Sonne und Natur ganz privat

Terrasse - erleben Sie den Sommer auf individuellen Gartenflächen © Gregs Landscaping - flickr.com

Auch wenn sie nur die Hälfte des Jahres genutzt wird, so ist die Terrasse eine schöne Abwechslung und eine gute Möglichkeit den Sommer im Freien zu genießen. Doch nicht jeder Garten verfügt pünktlich zum Sommeranfang über eine entsprechende Terrassengestaltung. Das Terrasse bauen beinhaltet mehrere Schritte, die für ein gelungenes Ergebnis eingehalten werden sollten. Als Erstes müssen Sie die Art des Terrassenbodens wählen. Neben einer Holzfliesen Terrasse sind verschiedene Natursteinarten, wie Granit, Terrakotta oder auch Travertin Terrassenplatten häufig genutzte Plattenmaterialien. Ein wichtiger Punkt, der beim Kauf des Belags beachtet werden muss, ist das die Terrassenfliesen frostsicher sind. Denn durch die niedrigen Temperaturen und die Bildung von Frost entstehen Spannungen in den Terrassenfliesen, die ein Reißen der Oberfläche verursachen können.

Achten Sie beim Terrasse anlegen auf die richtige Platzierung der Fläche. Denn durch die Ausrichtung entscheiden Sie über die Zahl der Sonnenstunden und damit über die Intensität der Sonne im Laufe des Tages. Platzieren Sie die Fläche beispielsweise südlich oder auch südöstlich, dann erhalten Sie den ganzen Tag ausgiebiges Sonnenlicht. Außerdem sollten Sie in der Terrasse Bauanleitung vermerken, dass die Terrassenfläche immer mit einem kleinen Gefälle angelegt werden sollte. Denn so stellen sie ein gezieltes Abfließen des Regenwassers sicher und verhindern Frostbildungen auf den Terrassenplatten. Um das Eindringen von Wasser zu verhindern, lohnt sich die Terrasse abdichten zu lassen. In diesem Schritt werden die Fugen mit Quarzsand oder mit speziellem Flexmörtel befüllt.

Terrasse – Pflege und Reinigung

Gerade die Steinplatten für die Terrasse bilden eine gute Grundlage für eine langlebige Außenfläche. So besticht beispielsweise die Granitplatten Terrasse durch einen harten und robusten Stein, der auch gegen verstärkten Abrieb durch Gartenmöbel besonders resistent ist. Ob Naturstein- oder Grauwacke-Fliesen – sie sind ähnlich wie die Fassade, anfällig für Veralgung. Achten Sie bei der Wahl der Natursteinplatten Terrasse auf eine entsprechende Pflege mit speziellen Reinigern, die auf die Bedürfnisse des Naturstoffes abgestimmt wurden.

Wenn bei anfänglicher Verschmutzung noch Schrubber und Muskelkraft reichen, bietet es sich an, bei stärkeren Schmutzablagerungen (wie Veralgung) auch stärkere Mittel zu nutzen, um die Terrasse zu reinigen. Dabei steht der Hausbesitzer vor der Frage, ob biologisch abbaubare Mittel verwendet werden oder Mittel auf chemischer Basis zum Einsatz kommen sollen. In jedem Fall ist es logisch, mit dem verträglicheren Mittel anzufangen. Schon allein deshalb, weil sich häufig auch Pflanzen im unmittelbaren Umfeld der Außenfläche befinden, die nicht in Mitleidenschaft gezogen werden sollen, aber auch um empfindliche Oberflächen – wie beispielsweise Sandsteinplatten – zu schonen. Eine biologische Lauge bietet sich hier an. Dafür werden die Schalen von Waschnüssen mit etwas Natron in einer Schüssel mit warmem Wasser vermischt. Gerade soviel, dass ein eingetauchter Schwamm schäumt. Eine halbe Stunde stehen lassen. Nun die Bio-Lauge großzügig verteilen, leicht einreiben, einwirken (aber nicht antrocknen) lassen und dann mit einem Schwamm und Wasser wieder aufnehmen. Zuletzt mit viel klarem Wasser nachspülen.

Terrasse – Produktangebote und Kostenübersichten

Der Bodenbelag einer Terrasse richtet sich preislich nach der Art des verwendeten Materials. Die Holzfliesen aus Teakholz erhalten Sie beispielsweise bereits für günstige 10 Euro pro Fliese (30 x 30 Zentimeter). Im Natursteinbereich gibt es weitere Differenzierungen in Bezug auf den Stein. Zu den unempfindlichsten Steinen gehört Quarzit, der mit weißen Kiesfugen individuell kombiniert werden kann. Preislich liegt der robuste Stein bei 23 Euro pro Quadratmeter. In der gleichen Preisklasse liegen die Granitplatten für etwa 28 Euro pro Quadratmeter. Für die edlen Natursteinarten, wie Travertin und Schiefer, fallen allerdings höhere Kosten an, welche mit dem gehobenen Qualitätsstandard zu begründen sind. So erhalten Sie die Travertinfliesen für etwa 42 Euro pro Quadratmeter im Online-Fachhandel und die Schieferplatten für ca. 57 Euro.

Eine gute Alternative bieten die industriell hergestellten Betonplatten. Hersteller wie DIEPHAUS Terrasse und MARLUX Terrasse haben sich in diesem Bereich spezialisiert. Sie beweisen, dass das, sonst eher kühle und uninteressant wirkende, Material als moderne und stilvolle Alternative für den Außenbereich eingesetzt werden kann. Die Platten sind nicht nur robust, wie bereits aus dem Straßenbau bekannt, sondern sie sind zudem auch noch pflegeleicht. Die Kombination mit neuen Technologien, wie dem Pearl-Effekt, macht den Stein resistent gegen Schmutzablagerungen. Sie erhalten die Terrassenplatten aus Beton ab 25 Euro pro Platte (40 x 40 Zentimeter). Der genaue Preis ist zum einen von der Plattengröße abhängig und zum anderen von der direkten Verarbeitung. So können Sie beispielsweise neben dem bestrahlten Beton auch eine beschichtete Oberfläche wählen.

Egal, für welchen Belag Sie sich entscheiden, ein Garten mit Terrasse ist immer eine gute Möglichkeit den Sommer ganz entspannt und privat zu genießen. Lassen Sie sich deshalb rechtzeitig vom Fachmann beraten. Für einen konkreten Kostenüberblick können Sie sich außerdem online auf Fliesenleger.net ein kostenloses Angebot erstellen lassen.