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	<title>Margarethe Lohneis &#8211; Fliesenleger.net</title>
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	<description>Hier auf Fliesenleger.net finden Sie wichtige Informationen zur Fliesenleger-Branche für Endverbraucher und Bauherren!</description>
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		<link>https://www.fliesenleger.net/magazin/nivelliersystem-fliesen-202112229</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Margarethe Lohneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2021 11:48:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fliesentechniken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Verlegen von Fliesen kommt es darauf an, dass diese einen ebenen Übergang haben. Deshalb ist hier äußerste Präzision gefragt. Derzeit liegen vor allem sehr große Fliesen, die sowohl auf dem Boden als auch im Wandbereich angebracht werden können, im Trend. Aufgrund ihrer Größe lassen sich diese nur schwer verlegen, sodass die Verwendung eines Nivelliersystems [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Beim Verlegen von Fliesen kommt es darauf an, dass diese einen ebenen Übergang haben. Deshalb ist hier äußerste Präzision gefragt. Derzeit liegen vor allem sehr große Fliesen, die sowohl auf dem Boden als auch im Wandbereich angebracht werden können, im Trend. Aufgrund ihrer Größe lassen sich diese nur schwer verlegen, sodass die Verwendung eines Nivelliersystems sinnvoll sein kann.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
    <li><a href="#definition-und-funktion">Definition und Funktion</a></li>
    <li><a href="#anwendung-vorteile-nachteile">Anwendung, Vor- und Nachteile</a></li>
    <li><a href="#hinweise">Hinweise zum Kauf eines Nivelliersystems</a></li>
    <li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><p class="wp-block-paragraph"><strong>Alles auf einen Blick:</strong></p><ul class="wp-block-list"><li>Das Nivelliersystem dient dazu, Fliesen eben zu verlegen.</li><li>Es eignet sich vor allem bei sehr großen oder dünnen Fliesen.</li><li>Stolperkanten werden verhindert.</li><li>Man unterscheidet zwischen dem Druck- und dem Zugsystem. Das Zugsystem eignet sich nicht für große, schwere Fliesen.</li></ul><h2 class="wp-block-heading" id="definition-und-funktion">Definition und Funktion</h2><p class="wp-block-paragraph">Damit beim Verlegen von Fliesen keine unschönen Kanten oder Höhenunterschiede entstehen, müssen Sie sehr präzise vorgehen. Dafür gibt es eine praktische Verlegehilfe: das Nivelliersystem.</p><h3 class="wp-block-heading">Was ist ein Nivelliersystem?</h3><p class="wp-block-paragraph">Gerade bei sehr dünnen oder großen Fliesen ist es kaum möglich, frei Hand einen hundertprozentig <strong>ebenen Bodenbelag </strong>hinzubekommen. Damit die Fliesen dennoch perfekt verlegt sind und sich <strong>keine Stolperkanten</strong> bilden, können Sie beim Verlegen mit einem sogenannten Nivelliersystem arbeiten. In der Regeln handelt es sich um kleine <strong>klammerähnliche Vorrichtungen</strong>, die die Fliesen einebnen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie funktioniert das Nivelliersystem?</h3><p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich kann man zwischen <strong>zwei Arten von Nivelliersystemen</strong> für Fliesen unterscheiden.</p><ol class="wp-block-list"><li><strong>Nivelliersysteme mit Zugkraft</strong></li></ol><p class="wp-block-paragraph">Zunächst müssen zwei gegenüberliegende Fliesen verlegt werden. Das Nivelliersystem besteht aus Kunststoff-Gewindelaschen, deren Ränder unter den Rand der Fliesen geschoben werden. Anschließend wird die Verschlusskappe aufgedreht, sodass sich beide Fliesen auf dasselbe Niveau anheben.</p><p class="wp-block-paragraph">Sobald der Fliesenkleber getrocknet ist, werden die Kappen entfernt. Es schauen lediglich die Enden der Laschen heraus. Diese verfügen über eine Sollbruchstelle. Sie können die Gewindelasche nun einfach abbrechen.</p><p class="wp-block-paragraph">Dieses System eignet sich vor allem, wenn eine dicke Schicht Fliesenkleber verwendet wird. Durch das Zugsystem wird verhindert, dass die Fliesen zu tief in den Kleber einsinken.</p><ol class="wp-block-list" start="2"><li><strong>Nivelliersysteme mit Druckkraft</strong></li></ol><p class="wp-block-paragraph">Auch bei diesem System wird mit einem Kunststoffteil gearbeitet, welches während des Verlegens unter die Ränder der Fliese geschoben wird. Allerdings handelt es sich hierbei um eine sogenannte Bogenlasche. Mithilfe einer Zange wird an der Lasche ein Keil befestigt. Dieser dient dazu, den Höhenunterschied der einzelnen Fliesen auszugleichen. Da der Handwerker mit der Zange einen erheblichen Druck aufbringen muss, um den Keil an der Lasche zu befestigen, spricht man hierbei vom „Drucksystem“. Dieser Druck sorgt dafür, dass die Fliese, die bislang höher lag, auf das Niveau der benachbarten Fliese in den Mörtel gedrückt wird.</p><h2 class="wp-block-heading" id="anwendung-vorteile-nachteile">Anwendung, Vor- und Nachteile</h2><p class="wp-block-paragraph">Dieses Hilfsmittel zum Einebnen der Fliesen bietet dem Anwender eine Reihe von Vorteilen. Besonders bei schweren Fliesen erleichtert ein Nivelliersystem die Arbeit.</p><h3 class="wp-block-heading">Wann wendet man das Nivelliersystem für Fliesen an?</h3><p class="wp-block-paragraph">Das Nivelliersystem wird vor allem <strong>bei sehr großen, schweren Fliesen</strong> verwendet, die der Fliesenleger kaum mehr mit der eigenen Kraft auf das gewünschte Niveau bringen kann. Große Fliesen haben zudem ein hohes Gewicht, sodass man schwer vorhersagen kann, wie stark sie beim Aushärten des Klebers in das <strong>Kleberbett einsinken</strong>. Durch die Anwendung des Nivelliersystems wird genau dies <strong>verhindert</strong>.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Vorteile hat ein Nivelliersystem für Fliesen?</h3><ul class="wp-block-list"><li>Nivelliersysteme für Fliesen haben den entscheidenden Vorteil, dass Sie die Fliesen selbst dann, wenn Sie noch nie gefliest haben, <strong>problemlos verlegen</strong> können. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Zudem ist das Nivelliersystem, welches im Grunde aus günstigem Kunststoff besteht, <strong>kostengünstig</strong> und kann zum Teil sogar wiederverwendet werden. Dies gilt zumindest für die Keile oder die Kappen. Der untere Teil, also die Lasche, wird beim Einbau beschädigt und kann nicht erneut verwendet werden</li><li>Sogenannte „<strong>Überzähne</strong>“, also Kanten, die einen Höhenunterschied aufweisen, werden durch das Nivelliersystem <strong>verhindert</strong>.</li><li>Das Nivelliersystem bietet auch in Altbauten einen entscheidenden Vorteil. Dort ist das Bodenniveau meist nicht ausgeglichen, sodass Sie vor dem Verlegen der Fliesen Ausgleichsmasse verwenden müssten, was einen erheblichen Mehraufwand bedeutet. Dank des Nivelliersystems ist dies nicht mehr notwendig, denn die Unebenheiten werden automatisch ausgeglichen.</li></ul><h3 class="wp-block-heading">Gibt es auch einen Nachteil?</h3><p class="wp-block-paragraph">Als nachteilig erweist sich der Umstand, dass sich <strong>nicht jedes System für alle <a href="https://www.fliesenleger.net/magazin/fliesenarten-welche-ist-die-richtige-201044">Fliesenarten</a> eignet</strong>. Möchten Sie große, schwere Fliesen verlegen, sollten Sie beispielsweise mit dem Drucksystem arbeiten. Die Laschen des Zugsystems bringen nämlich nicht genug Kraft auf, um die großen Fliesen anzuheben.</p><h4 class="wp-block-heading">Vor- und Nachteile in der Übersicht</h4><table class="article-table">
<thead>
 <tr>
   <th>Vorteile</th>
   <th>Nachteile</th>
 </tr>
</thead>
<tbody>
 <tr>
   <td>Keine Vorkenntnisse notwendig, sodass selbst Laien mit dem Fliesen Nivelliersystem arbeiten können</td>
   <td>Zugsystem eignet sich nur für kleine, leichte Fliesen</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Überzähne werden verhindert</td>
   <td> </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Kostengünstig und teilweise wiederverwendbar</td>
   <td> </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Automatischer Ausgleich von Bodenunebenheiten und daher vor allem für Altbauten, bei denen der Boden schief ist, geeignet</td>
   <td> </td>
 </tr>
</tbody>
</table><h3 class="wp-block-heading">Fliesen mit dem Nivelliersystem selbst verlegen oder einen Experten beauftragen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Das Nivelliersystem macht es einfach, Fliesen zu verlegen. Selbst große und schwere Fliesen lassen sich <strong>problemlos einbauen</strong>, auch wenn Sie <strong>keinerlei Vorkenntnisse</strong> haben.</p><p class="wp-block-paragraph">Dennoch bietet es <strong>einige</strong> <strong>Vorteile</strong>, wenn Sie einen <strong>Fachmann</strong> beauftragen. Dieser kann den Raum beispielsweise individuell planen und Sie beraten. Zudem wird er die Fliesen deutlich schneller verlegen als Sie selbst. Auch beim Zurechtschneiden oder Anpassen von Fliesenplatten ist dieser geübter.</p><hr class="wp-block-separator"><p class="wp-block-paragraph"><button class="get-the-angebote">Jetzt kostenlos Angebote von Profis einholen!</button></p><hr class="wp-block-separator"><p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorteile, wenn Sie einen Experten beauftragen:</strong></p><ul class="wp-block-list"><li>Individuelle Planung und Beratung</li><li>Schnelle Fertigstellung der Arbeiten</li><li>Hohe Qualität und schönes Ergebnis</li><li>Gewährleistung durch den Profi</li><li>Sie sparen viel Zeit</li></ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Fliesenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="hinweise">Hinweise zum Kauf eines Nivelliersystems</h2><p class="wp-block-paragraph">Ein Nivelliersystem bietet ein hervorragendes Kosten-Nutzen-Verhältnis. Denn für wenig Geld erhalten Sie ein Hilfsmittel, das praktisch in der Anwendung ist und bei richtiger Anwendung ein optimales Ergebnis liefert. Vor dem Kauf sollten Sie jedoch genau wissen, welches System Sie in Ihrem speziellen Fall benötigen.</p><h3 class="wp-block-heading">Was sollten Sie beachten, wenn Sie ein Fliesen Nivelliersystem kaufen möchten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie ein Nivelliersystem zum Fliesen kaufen möchten, sollten Sie bereits vorher wissen, <strong>welche Art von Fliesen</strong> Sie verlegen möchten und wie es um den <strong>Untergrund beschaffen</strong> ist.</p><p class="wp-block-paragraph">Ist der Boden uneben, muss er entweder zunächst begradigt werden oder Sie tragen stellenweise sehr viel Kleber auf. Für diesen Fall eignet sich die Verwendung des Zugsystems, welches verhindert, dass die Fliesen beim Aushärten des Klebers zu tief einsinken.</p><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie <strong>große, schwere Fliesen</strong> verwenden möchten, eignet sich <strong>nur das Drucksystem</strong>.</p><h3 class="wp-block-heading">Was kostet ein Nivelliersystem?</h3><p class="wp-block-paragraph">Da es sich beim Nivelliersystem für Fliesen lediglich um kleine Kunststoffteile handelt, müssen Sie mit <strong>keinen allzu hohen Kosten</strong> rechnen. Je mehr Teile Sie kaufen, desto günstiger wird der Preis.</p><p class="wp-block-paragraph">Für <strong>500 Gewindelaschen</strong> bezahlen Sie beispielsweise <strong>zwischen 40 bis 50 Euro</strong>. Hinzu kommen die Kappen.</p><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie das Drucksystem verwenden, benötigen Sie Keile und eine Zange. Auch diese sind jedoch vergleichsweise kostengünstig und können zudem wiederverwendet werden.</p><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Mit dem Fliesen Nivelliersystem lassen sich vor allem große und schwere Fliesen problemlos verlegen, sodass keine Stolperkanten entstehen. Die Bedienung ist kinderleicht, sodass selbst Laien mit einem solchen System Fliesen verlegen können. Wichtig ist jedoch, dass Sie das richtige System verwenden. Für schwere Fliesen eignet sich ausschließlich das Drucksystem, während das Zugsystem die notwendige Kraft nicht aufbringen kann.</p><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.fliesenleger.net/magazin/nivelliersystem-fliesen-202112229">Nivelliersystem Fliesen: Funktionsweise und Kosten</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.fliesenleger.net/magazin">Fliesenleger.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.fliesenleger.net/magazin/laminat-austauschen-201911481</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Margarethe Lohneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2019 12:25:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laminat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Laminat ist eine günstige und pflegeleichte Alternative zu Parkett. Optisch können die Platten oft mit Echtholz mithalten. Diese Gründe machen Laminat zu einem beliebten Bodenbelag. Ärgerlich wird es nur dann, wenn Ihr Laminatboden starke Macken abbekommen hat, die Sie nicht mehr einfach korrigieren können. Doch keine Sorge: Sie brauchen keinen komplett neuen Boden zu verlegen. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Laminat ist eine günstige und pflegeleichte Alternative zu Parkett. Optisch können die Platten oft mit Echtholz mithalten. Diese Gründe machen Laminat zu einem beliebten Bodenbelag. Ärgerlich wird es nur dann, wenn Ihr Laminatboden starke Macken abbekommen hat, die Sie nicht mehr einfach korrigieren können. Doch keine Sorge: Sie brauchen keinen komplett neuen Boden zu verlegen. Häufig reicht es, einzelne Bretter auszutauschen. Hier erfahren Sie, wie das geht.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#ursachen">Ursachen</a></li>
<li><a href="#mieter-oder-vermieter-regelungen-im-schadensfall">Mieter oder Vermieter? Regelungen im Schadensfall</a></li>
<li><a href="#laminat-austauschen">Laminat austauschen</a></li>
<li><a href="#kosten">Kosten</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list"><li>Können Sie Ihren Laminatboden nicht mehr durch einfache Korrekturen retten, müssen Sie nicht gleich den ganzen Bodenbelag austauschen. Es lohnt sich, einzelne Teile auszuwechseln.</li><li>Ursachen für einen Austausch können sein: Brandlöcher, tiefe Risse, Abblättern der Oberfläche, aufgequollene Dielen, gebrochene Federn.</li><li>Mieter oder Vermieter? Wer für die Sanierungsmaßnahme zuständig ist, entscheidet das Verursacherprinzip.</li><li>Am einfachsten können Sie Klick-Laminat austauschen, indem Sie den Bodenbelag so weit ausbauen, bis Sie das defekte Laminatpaneel erreichen. Dieses tauschen Sie dann mit einem intakten aus.</li><li>Bei einem Austausch kommen höchstens Kosten für Werkzeug (Hammer, Schlageisen, Zugeisen) und neue Laminatteile auf Sie zu. Für das Laminat sollten Sie je nach Qualität und Design mit 10 bis 40 Euro pro Quadratmeter rechnen.</li></ul><h2 class="wp-block-heading" id="ursachen">Ursachen</h2><p class="wp-block-paragraph">Bei kleineren bis mittelschweren Beschädigungen können Sie selbst Ihr <a href="https://www.fliesenleger.net/magazin/laminat-reparieren-201911433">Laminat reparieren</a>. Ist Ihr Laminatboden allerdings so kaputt, dass Sie ihn nicht mehr durch einfache Korrekturen oder Reparaturmaßnahmen retten können, dann kommen Sie um den Wechsel einzelner Platten nicht herum.</p><h3 class="wp-block-heading">Wann ist ein Austausch notwendig?</h3><p class="wp-block-paragraph">Anders als es bei Parkett der Fall ist, kann Laminat ab einem gewissen Beschädigungsgrad nicht mehr abgeschliffen werden, weil die oberste Schicht aus bedrucktem Papier besteht. Aufgequollene Teile müssen raus. Es gibt mehrere Fälle, in denen Sie Laminatpaneele lieber gleich ersetzen sollten:</p><ul class="wp-block-list"><li>Die Laminatpaneele haben tiefe Risse, Dellen, Macken oder Löcher. Im schlimmsten Fall sind sie sogar gebrochen.</li><li>Das Laminat hat deutliche Brandflecken oder -löcher.</li><li>Die versiegelte Oberfläche platzt oder blättert stark ab.</li><li>Feuchtigkeit hat das Laminat so geschädigt, dass es entweder von unten oder von oben aufgequollen ist und sich wölbt.</li><li>Die Feder, die zwei Laminatpaneele zusammenhält, ist gebrochen.</li></ul><p class="wp-block-paragraph">Auch wenn Ihr Laminat so starken Schaden genommen hat, dass eine Reparatur nicht mehr möglich ist, besteht kein Grund zur Verzweiflung. Denn ein einzelnes, beschädigtes Element können Sie problemlos selbst austauschen.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Bewahren Sie bereits beim Verlegen Ihres Laminats ein paar Bretter auf. Dies erleichtert Ihnen später den Austausch einzelner Dielen, da Sie nicht lange nach einem passenden Paneel (Farbe, Stärke, Material) suchen müssen.</div>
<div> </div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Fliesenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="mieter-oder-vermieter-regelungen-im-schadensfall">Mieter oder Vermieter? Regelungen im Schadensfall</h2><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie in Ihrem Wohneigentum Teile des alten Laminats auswechseln wollen, dann können Sie direkt damit starten. Wohnen Sie jedoch zur Miete, müssen Sie sich vorher mit Ihrem Vermieter einigen.</p><h3 class="wp-block-heading">Dürfen Sie Laminat in einer Mietwohnung austauschen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Um dieses Thema zu klären, sind <strong>zwei rechtliche Regelungen</strong> entscheidend:</p><ol class="wp-block-list"><li>Beschädigt ein Mieter den Boden übermäßig, außerhalb einer vertragsgemäßen Nutzung (zum Beispiel durch die Krallen eines Haustieres), dann muss dieser für die Entschädigung aufkommen.</li><li>Ein Mieter darf die bauliche Substanz eines Mietobjekts (inklusive Boden) nicht ohne Absprache mit dem Vermieter verändern.</li></ol><p class="wp-block-paragraph">Auf den ersten Blick stehen diese beiden Vorgaben im Widerspruch: Mieter sollen für die Beschädigung aufkommen und dürfen aber eigentlich gar nicht? Anhand eines <strong>Beispiels</strong> wird das Thema etwas klarer:</p><p class="wp-block-paragraph">Sie sind Mieter und verursachen einen starken Schaden am Laminat. Bis zu ihrem Auszug müssen Sie dann für die sogenannte <strong>Naturalrestitution des Bodens</strong> sorgen. Das bedeutet, dass Sie den Zustand des Laminats wieder so herstellen müssen, wie er beim Einzug war, sonst droht Schadensersatz. Normale Nutzungsspuren sind durch die Miete abgegolten, tiefe Kratzer vom Möbelrücken dagegen sind klar Ihre Schuld. Den Schaden müssen Sie reparieren. Verlegen Sie jedoch keinesfalls unaufgefordert einen komplett neuen Bodenbelag (gilt auch für Parkett oder Teppich)! Dafür ist die schriftliche Zustimmung des Vermieters zwingend erforderlich, selbst wenn Sie die Kosten selbst tragen oder die Qualität des Mietobjekts dadurch steigen würde. Die Räume gehören Ihrem Vermieter und nicht Ihnen. Im schlimmsten Fall kann Ihr Vermieter sogar den Ausbau von Laminat, Parkett oder Teppich veranlassen.</p><p class="wp-block-paragraph">Sie sehen also: Bei geplanten Veränderungen ist es ratsam, immer <strong>erst mit</strong> Ihrem <strong>Vermieter</strong> zu <strong>sprechen</strong>. Vielleicht sieht dieser sogar über manche kleinen Beschädigungen hinweg und eine Erneuerung ist überflüssig.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Problem: Das war schon so…</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Ein Übergabeprotokoll vor dem Einzug dokumentiert, welche Schäden in den Räumen bereits vor dem Einzug vorhanden waren. Daraus geht für beide Parteien hervor, welche Schäden während des Mietverhältnisses dazu kamen.</div>
<div> </div>
</div><h3 class="wp-block-heading">Wann muss der Vermieter Laminat austauschen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Rechtsvorschrift kommt dann zum Tragen, wenn Sie die Schäden nicht selbst verursacht haben, beziehungsweise wenn diese durch <strong>normale, vertragsmäßige Abnutzung</strong> entstanden sind. Dann ist die Erneuerung Ihres Laminats die Aufgabe des Vermieters, der grundsätzlich für die Instandhaltung und Renovierung von Mietobjekten zuständig ist. Mieter haben Anspruch auf einen neuen Laminatboden, sobald dieser „abgewohnt“ ist. Doch wann tritt dieser Fall ein?</p><p class="wp-block-paragraph">Ein Laminatboden gilt dann als „abgewohnt“, wenn er die ungefähre <strong>Lebensdauer</strong> von <strong>10 Jahren</strong> erreicht hat. Dies ist allerdings nur ein Richtwert. Unabhängig von der Lebensdauer können auch akute Schäden einen neuen Bodenbelag erfordern. Kleine Kratzer, Löcher oder Flecken zählen hier jedoch nicht. Es braucht schon handfeste Schäden, wie einen Wasserschaden, der das Laminat so aufquellen hat lassen, dass es nicht mehr nutzbar ist.</p><h2 class="wp-block-heading" id="laminat-austauschen">Laminat austauschen</h2><p class="wp-block-paragraph">Konnten Sie sich mit Ihrem Vermieter einigen oder sind Sie selbst Wohneigentümer und wollen beschädigtes Laminat auswechseln? Dann muss nicht gleich der gesamte Boden dran glauben. Besonders Klick-Laminat bietet beste Voraussetzungen, um nur einzelne Paneele auszutauschen.</p><h3 class="wp-block-heading">Ist es mögliche, einzelne Paneele zu tauschen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Generell kann diese Frage mit <strong>Ja</strong> beantwortet werden. Allerdings können Sie einzelne Dielen viel leichter entfernen, wenn diese <strong>schwimmend verlegt</strong> wurden. Dagegen kann das Auswechseln von geklebtem Laminat zu einer schweißtreibenden Arbeit werden. Ohne Brecheisen geht oft gar nichts. Jedoch besteht dann die Gefahr, dass Sie das Material zerstören. Deshalb sollten Sie das Auswechseln der verklebten Variante besser einem Profi überlassen.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Sind Sie sich nicht sicher, ob Ihr Laminat verklebt oder durch ein Klick-System verlegt ist, können Sie auf den Boden klopfen. Hört er sich hohl an, handelt es sich wahrscheinlich um Klick-Laminat. Dies kann Ihnen eine erste Orientierung geben. Eine sichere Antwort gibt Ihnen aber nur ein Profi oder der Vermieter.</div>
<div> </div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Aufgrund der einfachen, schnellen und flexiblen Montage hat sich Laminat zum Klicken gegen verleimte Varianten durchgesetzt. Dieses können Sie ganz leicht selbst austauschen.</p><h3 class="wp-block-heading">Was benötigen Sie für einen Austausch von Laminatpaneelen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Um Klick-Laminat auszuwechseln, brauchen Sie:</p><ul class="wp-block-list"><li>einen <strong>Hammer und </strong>ein<strong> Schlagholz</strong>, um die Laminatdielen wieder ineinander zu klopfen.</li><li>ein <strong>Zugeisen</strong> zum Einpassen.</li></ul><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">WISSENSWERTES:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Wie funktionieren Klick-Verbindungen? Die Grundlage des Klick-Systems ist die Verbindung mittels Nut und Feder. Zwei Paneele greifen genau ineinander. Die Feder des einen Elements rastet in der Nut des anderen ein.</div>
<div> </div>
</div><h3 class="wp-block-heading">Schritt für Schritt: So können Sie beschädigte Laminatpaneele auswechseln</h3><p class="wp-block-paragraph">Am einfachsten können Sie ein kaputtes Teil herausnehmen, indem Sie es von einer Seite aus freilegen und durch ein intaktes ersetzen. Hier erfahren Sie, wie Sie dabei vorgehen sollten:</p><p class="wp-block-paragraph">Betroffenes Laminatpaneel freilegen:</p><ol class="wp-block-list"><li><strong>Analysieren Sie die Beschädigung:</strong> Begutachten Sie den Schaden und klären diese Fragen: Wo ist der Schaden? Wie viele Paneele sind betroffen? Welcher ist der kürzeste Weg von der Wand zur schadhaften Stelle?</li><li><strong>Bereiten Sie den Austausch vor:</strong> Wenn Sie wissen, wo im Raum Sie ihr Laminat vorübergehend entfernen müssen, dann schieben Sie Möbel, Teppich und dergleichen auf die Stellen, die unberührt bleiben. Damit Sie die Platten überhaupt abnehmen können, montieren Sie die Sockelleisten ab.</li><li><strong>Nehmen Sie die Paneele vom Boden ab:</strong> Gehen Sie bei diesem Schritt Diele für Diele vor, bis sie die kaputte erreichen. Beginnen Sie am Rand. Knien Sie sich beim Herausnehmen der Platten möglichst nicht auf das Laminat, sondern auf die gegenüberliegende Seite. Sonst können Ihnen die Federn brechen. Nehmen Sie jedes Element so ab, dass Sie die Klick-Verbindung vorsichtig entriegeln. Nummerieren Sie die entfernten Laminatpaneele, damit Sie beim Wiedereinbau genau wissen, welche Diele wo liegen soll.</li><li><strong>Entfernen Sie das kaputte Paneel:</strong> Nehmen Sie die beschädigte Diele heraus, entsorgen sie und ersetzen sie durch eine neue. Falls nötig, passen Sie das neue Teil entsprechend dem freien Platz an.</li><li><strong>Verlegen Sie die restlichen Paneele:</strong> Verlegen Sie die Elemente wieder in derselben Reihenfolge, in der Sie diese zuvor herausgenommen haben. Schieben Sie die Feder in die Nut und lassen diese einrasten. Legen Sie dazu das Schlagholz an das Brett an und klopfen es fest, damit keine Fugen oder ungewünschte Kanten entstehen. Ziehen Sie die Endstücke mit einem Zugeisen nach. Haben Sie Ihr Laminat wieder verlegt, befestigen Sie die Sockelleiste an ihrem ursprünglichen Platz.</li></ol><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Oftmals befindet sich unter den Laminatpaneelen eine Dämmfolie. Müssen Sie nach einem Wasserschaden aufgequollene Bretter auswechseln, sollten Sie vor dem Verlegen der neuen Dielen die Dämmfolie gut trockenen lassen.</div>
<div> </div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Es gibt noch eine weitere Variante, wie Sie ein einzelnes Brett austauschen können. Diese erfordert jedoch deutlich mehr handwerkliches Geschick und Geduld als die eben beschriebene Anleitung und ist für Laien nicht zu empfehlen. Dabei lassen Sie das Laminat so liegen, wie es ist und brechen das beschädigte Brett heraus.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Laminat um das betroffene Paneel liegen lassen: </strong></p><p class="wp-block-paragraph">Bei dieser Variante bohren Sie zwei Löcher an beiden Rändern der beschädigten Diele und sägen mit einer Handkreissäge mit Schnitttiefeneinstellung (Einstellung wie Dielentiefe) von dem einen zum anderen Loch. Dann können Sie dieses herausbrechen und das Klick-System entriegeln. Saugen Sie die freiliegende Stelle aus und fügen dort dann die neue Diele ein. Diese müssen Sie jedoch zuerst so modifizieren, dass sie genau in den Ausschnitt passt, zum Beispiel, indem Sie die Feder kürzen. Dieser Vorgang kann einige Zeit in Anspruch nehmen, da Sie nicht zu viel abschneiden dürfen und ständig nachjustieren müssen. Wenn die neue Diele passgenau sitzt, tragen Sie an den Verbindungsflächen Leim auf und drücken diese fest.</p><h2 class="wp-block-heading" id="kosten">Kosten</h2><p class="wp-block-paragraph">Das Auswechseln einzelner Laminatpaneele ist im Vergleich zu einem neuen Bodenbelag ein wahres Schnäppchen. Wenn Sie vom ersten Verlegen noch Laminatdielen übrig haben, sparen Sie sich das Geld für neues Laminat, das pro Quadratmeter zwischen 10 und 40 Euro liegt. Wer die Kosten trägt, ist davon abhängig, wer den Schaden verursacht hat.</p><h3 class="wp-block-heading">Was kostet der Austausch einzelner Paneele?</h3><p class="wp-block-paragraph">Tauschen Sie nur einzelne Laminatpaneele aus, müssen Sie zum einen mit Kosten für das Werkzeug rechnen, falls Sie es nicht schon besitzen. Zum anderen kommt das Geld für das neue Laminatpaneel dazu. Hier ist entscheidend, was für Laminat bei Ihnen verlegt ist. Je nach Qualität und Design können Sie für einen <strong>Quadratmeter</strong> <strong>Klick-Laminat</strong> mit <strong>10 bis 40 Euro</strong> rechnen. Die Schwierigkeit besteht darin, Laminatpaneele zu finden, die exakt zu Ihren passen. Wenn Sie die richtigen gefunden haben, nehmen Sie lieber etwas mehr und heben den Rest für kommende Reparaturen auf.</p><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie die <strong>nötigen Materialien</strong> (Diele, Hammer, Schlagholz, Zugeisen) aufgehoben haben, kommen beim Austausch keinerlei Kosten auf Sie zu.</p><h3 class="wp-block-heading">Wer trägt die Kosten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Beim Thema Kostenübernahme ist entscheidend, <strong>wer die Schäden verursacht hat</strong> und ob es sich um gemietete Räume oder Wohneigentum handelt.</p><p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen seiner Pflicht zur Naturalrestitution, also der Herstellung des ursprünglichen Zustands, muss der Mieter die Kosten für kleine Reparaturen oder das Auswechseln einzelner Bretter selbst tragen. Auch bei größeren, selbstverschuldeten Schäden am Laminat (beispielsweise ein großes Brandloch oder tiefe Kratzer durch Pfennigabsätze) zahlt der Mieter.</p><p class="wp-block-paragraph">Wenn der Schaden am Laminat jedoch durch eine der folgenden drei Ursachen entstanden ist, trägt der Eigentümer der Wohnung die Kosten:</p><ul class="wp-block-list"><li>Altes Laminat mit starkem Verschleiß</li><li>Schäden durch Dritte (Der Eigentümer muss sich die Kosten dann von diesem zurückholen, Beispiel: Wasserschaden wegen eines Rohrbruchs beim Nachbarn)</li><li>Unsachgemäße Erstverlegung des Bodens</li></ul><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Auch wenn Laminat generell ein pflegeleichter Bodenbelag ist, gibt es verschiedene Ursachen, die das Material so angreifen können, dass es nicht mehr möglich ist, die schadhafte Stelle zum Beispiel durch Abschleifen auszubessern. Ein Riss kann so tief sein, dass das Laminatpaneel bricht, ein Wasserschaden kann die Bretter aufquellen lassen oder die versiegelte Oberfläche kann abblättern. All das ist ärgerlich, aber kein Grund, gleich alles auszutauschen. Wechseln Sie stattdessen nur das schadhafte Brett aus. Besonders bei Klick-Laminat ist das gar nicht so schwer, wie es sich im ersten Moment anhört. Sie müssen dazu nur das defekte Paneel ausbauen und ein neues an dessen Stelle einsetzen. Dafür ist es empfehlenswert, den Laminatboden bis zum kaputten Brett zu entfernen, indem Sie vorsichtig die Klickverbindungen lösen. Dann heißt es: kaputtes Brett raus, neues rein, Laminat wieder verlegen, fertig! Sie sparen sich dadurch die hohen Kosten eines kompletten Austauschs und haben trotzdem ein ansehnliches Ergebnis.</p><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.fliesenleger.net/magazin/laminat-austauschen-201911481">Laminat austauschen: So wechseln Sie einzelne Bretter</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.fliesenleger.net/magazin">Fliesenleger.net</a>.</p>
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		<link>https://www.fliesenleger.net/magazin/granitfliesen-verlegen-20114694</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Margarethe Lohneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 10:08:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bodenfliesenverlegung]]></category>
		<category><![CDATA[Fliesenarten und Plattenmaterialien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Granit ist zum einen sehr robust, zum anderen verleiht er Ihrem Heim einen exklusiven Charme. Der dekorative Naturstein eignet sich als Wandverkleidung und als Bodenbelag für den Innen- und Außenbereich. Auch wenn Granitfliesen ähnlich verlegt werden wie Keramikfliesen, gibt es dennoch einige Besonderheiten, die Sie beachten sollten. Inhaltsverzeichnis Die richtige Vorbereitung Schritt für Schritt: Granitfliesen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Granit ist zum einen sehr robust, zum anderen verleiht er Ihrem Heim einen exklusiven Charme. Der dekorative Naturstein eignet sich als Wandverkleidung und als Bodenbelag für den Innen- und Außenbereich. Auch wenn Granitfliesen ähnlich verlegt werden wie Keramikfliesen, gibt es dennoch einige Besonderheiten, die Sie beachten sollten. </p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
    <li><a href="#die-richtige-vorbereitung">Die richtige Vorbereitung</a></li>
    <li><a href="#schritt-fuer-schritt-granitfliesen-verlegen">Schritt für Schritt: Granitfliesen verlegen</a></li>
    <li><a href="#kosten">Kosten</a></li>
    <li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick: </h2><ul class="wp-block-list"><li>Neben optischen Kriterien sollten Sie bei der Wahl Ihrer Granitfliesen auch beachten, dass die Fliesen kalibriert sind und eine versiegelte, rutschfeste Oberfläche haben. </li><li>Bevor Sie Ihren Granitboden verlegen, müssen Sie den Untergrund so vorbereiten, dass er eben, sauber und trocken ist. </li><li>Auf den Untergrund tragen Sie dann eine Schicht Fliesenkleber auf, worauf Sie die einzelnen Fliesen mit einem Abstand von mindestens 2 Millimetern platzieren. </li><li>Wenn der Kleber ausgehärtet ist, machen Sie sich ans Verfugen. Ist auch die Fugenmasse getrocknet, spritzen Sie den Zwischenraum zur Wand, die sogenannte Dehnungsfuge, mit Naturstein-Silikon aus. </li><li>Die Preise für die Fliesen liegen etwa bei 50 bis 100 Euro pro Quadratmeter. Das übrige benötigte Werkzeug und Material kostet zusammen etwa 100 Euro. Wenn Sie einen Fliesenleger beauftragen, kommen noch dessen Stundensatz und Fahrkosten dazu. </li></ul><h2 class="wp-block-heading" id="die-richtige-vorbereitung">Die richtige Vorbereitung </h2><p class="wp-block-paragraph">Sie sollten nur mit dem Verlegen beginnen, wenn Sie das richtige Material und Werkzeug zur Hand haben. Die Granitfliesen Ihrer Wahl sollten kalibriert, versiegelt und rutschfest sein, der Untergrund sauber, trocken und eben. </p><h3 class="wp-block-heading">Welche Auswahlkriterien sind entscheidend für Granitfliesen? </h3><p class="wp-block-paragraph">Wollen Sie sich dekorative Granitplatten zulegen, dann sind <strong>kalibrierte Modelle</strong> zu empfehlen. Das bedeutet: Die einzelnen Exemplare sind exakt gleich groß beziehungsweise haben nur minimale Abweichungen von 0,5 Millimetern in Breite und Stärke. Dadurch entsteht ein elegantes und harmonisches Gesamtbild und die Fliesen lassen sich leichter verlegen.</p><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/03/granitfliesen_verlegen.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/03/granitfliesen_verlegen-1024x683.jpg" alt="Eine Person in blauer Kleidung kniet auf einem Boden und trägt mit einem Zahnspachtel Mörtel oder Fliesenkleber auf. Der Boden ist teilweise mit grauen Fliesen bedeckt, und im Hintergrund ist eine grüne Wand sichtbar." class="wp-image-11889" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/03/granitfliesen_verlegen-1024x683.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/03/granitfliesen_verlegen-300x200.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/03/granitfliesen_verlegen-768x513.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/03/granitfliesen_verlegen.jpg 1254w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption>©LeventKonuk – istockphoto.com</figcaption></figure><p class="wp-block-paragraph"> Allgemein sollten Fliesen, egal ob aus Naturstein oder Keramik, eine <strong>versiegelte Oberfläche </strong>haben, die den Stein zum einen vor Abrieb und zum anderen vor Flecken schützt. Denn sonst können stark belastete Stellen Dellen bekommen oder Schmutz und Flüssigkeiten tief in den Naturstein eindringen. </p><p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres wichtiges Kriterium ist, dass die Oberfläche der Fliesen<strong> nicht glatt</strong> ist, sondern genügend Grip hat, um sich sicher darauf bewegen zu können, sodass Sie nicht ausrutschen. </p><h3 class="wp-block-heading">Wie muss der Untergrund für das Verlegen vorbereitet werden? </h3><p class="wp-block-paragraph">Der Untergrund sollte folgende Eigenschaften erfüllen: </p><ul class="wp-block-list"><li>sauber </li><li>trocken </li><li>tragfähig </li><li>eben </li><li>staubfrei </li></ul><p class="wp-block-paragraph">Erfüllt Ihr Boden diese Kriterien nicht von sich aus, müssen Sie selbst dafür sorgen. An erster Stelle stehen <strong>Kehren, Staubsaugen und Wischen</strong>. Wichtig ist jedoch, dass die Fläche vollständig trocknet, bevor Sie beginnen, Ihre Granitfliesen zu verlegen. </p><p class="wp-block-paragraph">Mit einer <strong>Bodenausgleichsmasse </strong>können Sie Vertiefungen auffüllen. Alternativ können Sie auch Erhöhungen abschleifen. </p><p class="wp-block-paragraph">Bei Untergründen, die von sich aus recht saugstark sind, lohnt sich eine <strong>Grundierung als Haftgrund</strong>. Denn bei Zement- oder Gipsböden kann es passieren, dass der Fliesenkleber einsickert und Ihre Granitfliesen dann nicht halten. Ein glatter Rigips-Estrich saugt Ihren Klebstoff zwar nicht auf, daran haften kann er aber nicht. Deshalb gilt auch in diesem Fall: Tragen Sie vorher eine Haftgrundierung auf. </p><p class="wp-block-paragraph"></p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Sie können mit einfachen Mitteln herausfinden, wie saugstark Ihr Boden ist. Ritzen Sie mit einem spitzen Gegenstand hinein. Verursachen Sie dabei eine deutliche Ritze, ist Ihr Boden zu durchlässig und braucht eine Grundierung. Dasselbe gilt, wenn Sie ein halbes Glas Wasser darauf kippen und ein dunkler Fleck entsteht.</div>
<div></div>
</div><p></p><h3 class="wp-block-heading">Welche Materialien und Werkzeuge benötigen Sie für die Verlegung? </h3><ul class="wp-block-list"><li>Granitfliesen </li><li>Marmor- oder Granitkleber </li><li>Fugenmasse für Granit </li><li>Silikonspritze mit Silikonmasse für Granit oder Naturstein </li><li>2 Eimer (1 für Fliesenkleber und 1 für Fugenmasse) </li><li>Mörtelrührer oder Bohrmaschine mit Mörtelrührer-Aufsatz </li><li>Fliesenkelle </li><li>Fugenkelle </li><li>Fliesenkreuze </li><li>Gummihammer </li><li>Gummiwischer oder Schwammbrett </li><li>Schwamm oder Lappen </li><li>Trockenes Tuch </li></ul><p class="wp-block-paragraph"></p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Achten Sie bei Kleber und Fugenmaterial auf die Eignung für Granit. Denn manche Materialien passen von Natur aus nicht zusammen, wodurch es zu farblichen Veränderungen kommen kann.</div>
<div></div>
</div><p></p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Fliesenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="schritt-fuer-schritt-granitfliesen-verlegen">Schritt für Schritt: Granitfliesen verlegen </h2><p class="wp-block-paragraph">Die Verlegung von Granitfliesen unterscheidet sich nicht grundlegend von der Verlegung von Keramikfliesen. Doch gerade bei den teuren Granitfliesen sollten Sie sich nur an diese Arbeit wagen, wenn Sie auf diesem Gebiet kein Anfänger mehr sind. </p><h3 class="wp-block-heading">Wie viel Zeit brauchen Sie für die Verlegung? </h3><p class="wp-block-paragraph">Oft dauert die Vorarbeit länger als das eigentliche Verlegen der Fliesen. Der Zeitaufwand für die Verlegung ist zum einen <strong>abhängig </strong>von Ihrem <strong>handwerklichen Geschick </strong>und Vorwissen, zum anderen von der <strong>Fläche</strong>, die Sie fliesen wollen. Sie sollten auch die jeweiligen <strong>Trocknungszeiten </strong>von Kleber und Fugenmörtel in Ihre Zeitplanung miteinbeziehen. Ein ausgebildeter Fliesenleger verlegt etwa 10 Quadratmeter pro Stunde. Als Laie werden Sie eher die doppelte Zeit brauchen. </p><h3 class="wp-block-heading">Anleitung: Wie verlegen Sie Granitfliesen? </h3><p class="wp-block-paragraph">Ein Bodenbelag aus Naturstein kommt nur dann richtig zur Geltung, wenn er fachgerecht verlegt ist. Sollten Sie sich dem nicht gewachsen fühlen, lassen Sie lieber einen Profi ran. Möchten Sie Ihre Granitfliesen selbst verlegen, dann hilft Ihnen die nachfolgende Schritt-für-Schritt-Anleitung. </p><ul class="wp-block-list"><li><strong>Schritt 1</strong>: Mischen Sie den <strong>Fliesenkleber </strong>in einem Eimer an. Beachten Sie sich dabei das Mischverhältnis und die nötige Reifezeit auf der Packung. Mühsames Rühren mit der Hand kann Ihnen ein Mörtelrührer abnehmen. Wenn Sie den Granitkleber anmischen, achten Sie darauf, dass das Wasser und der Eimer sauber sind. Alternativ können Sie auch bereits fertig angerührten Kleber verwenden. Dieser ist jedoch deutlich teurer. </li><li><strong>Schritt 2</strong>: Tragen Sie nun den Granitkleber mit einer Kelle auf dem Untergrund auf. Verwenden Sie zum Verteilen den <strong>Zahnspachtel</strong>. Streichen Sie mit den Zacken so darüber, dass die Klebefläche nicht glatt ist, sondern wellenförmige Vertiefungen besitzt. Achten Sie darauf, schnell zu arbeiten, sonst trocknet der Klebstoff an, bevor Sie mit den Granitfliesen kommen. Große Flächen sollten Sie in kleinere Abschnitte aufteilen. </li><li><strong>Schritt 3</strong>: Bei Granitfliesen sollten Sie das sogenannte <strong>Buttering-Floating-Verfahren</strong> anwenden. Dazu müssen Sie nicht nur auf dem Boden, sondern auch auf der Fliesenrückseite Kleber aufragen, ebenfalls mit dem Zahnspachtel. Ziehen Sie die Furchen quer über Platte. Legen Sie anschließend die Bodenfliesen so auf das Klebebett, dass die Wellen auf der Rückseite der Granitplatte quer zu denen am Boden verlaufen. </li><li><strong>Schritt 4</strong>: Beginnen Sie mit der ersten Fliese an den Rändern und legen Sie von dort aus <strong>zügig Ihre Fliesen auf den klebenden Untergrund</strong>. Drücken Sie die Granitplatten entweder leicht mit Ihren Händen an oder klopfen Sie vorsichtig mit einem Gummihammer darauf. Der Klebstoff sollte aber nicht daneben herausquellen. Im Durchschnitt lässt der Kleber einen Zeitraum von 10 bis 20 Minuten zu, in dem Sie die Platten noch verschieben können. Bei eckigen Fliesen, die akkurat nebeneinander sitzen sollen, können Sie einen Platzhalter zwischen den einzelnen Platten verwenden, der garantiert, dass die Fliesen immer denselben Abstand zueinander haben. Dieses Hilfsmittel heißt <strong>Fliesenkreuz</strong>. An den Rändern sollten Sie die sogenannte Dehnungsfuge zwischen Fliesen und Wand frei lassen. </li><li><strong>Schritt 5</strong>: Jetzt muss der <strong>Granitkleber aushärten</strong>. Die entsprechende Trocknungszeit hängt von der Art des Klebers und den Fliesen ab. Wenn Sie 24 Stunden warten, sind Sie meistens auf der sicheren Seite. </li><li><strong>Schritt 6</strong>: <strong>Rühren </strong>Sie nun in einem Eimer <strong>den Fugenmörtel an</strong>. Halten Sie sich dabei ebenfalls unbedingt an die Herstellerangaben. Verwenden Sie zum Beispiel zu viel Wasser, das mit der Zeit austrocknet, werden Ihre Fugen anfangen, zu bröckeln. </li><li><strong>Schritt 7</strong>: Die Fugen sollten gleichmäßig tief und nicht von Fliesenkleber verdreckt sein. Befinden sich doch getrocknete Reste zwischen den Granitplatten, dann kratzen Sie diese heraus, bevor Sie den Bodenbelag <strong>verfugen</strong>. Schaufeln Sie mit einer Kelle den Mörtel aus dem Eimer auf die verlegten Fliesen und verteilen Sie diesen <strong>mit einem Gummiwischer oder einem Schwammbrett</strong> bündig in den Fugen. Sobald das Fugenmaterial beginnt, sich zu verfestigen, entfernen Sie den überschüssigen Mörtel. Sparen Sie beim Verfugen den Übergang zwischen Fliesen und Wand aus. </li><li><strong>Schritt 8</strong>: Nach dem Verfugen muss <strong>der Fugenmörtel aushärten</strong>. Das Trocknen an sich geht recht schnell. Bis die erste Oberflächenreinigung möglich ist, dauert es jedoch etwas länger. Halten Sie sich dabei an die Anleitung auf der Verpackung. Sicherheitshalber warten Sie 24 Stunden. </li><li><strong>Schritt 9</strong>: <strong>Reinigen </strong>Sie nun die Oberfläche Ihrer Fliesen<strong> mit einem feuchten Schwamm</strong> oder Lappen. Zu nass darf der Schwamm aber nicht sein, sonst waschen Sie den Fugenmörtel wieder raus. Polieren Sie anschließend die frisch gereinigte Fläche mit einem trockenen Tuch. </li><li><strong>Schritt 10</strong>: Die Dehnungsfuge zwischen Fliesen und Wand sowie elastische Fugen zu Türschwellen müssen mit einem flexiblen Dichtstoff verfugt werden. Am besten verwenden Sie dazu <strong>Naturstein-Silikon</strong>, das Sie mit einer <strong>Auspresspistole </strong>direkt in die Fuge hineinspritzen. Lassen Sie das Silikon 5 bis 10 Minuten antrocknen und glätten Sie die Fugenränder im nächsten Schritt mit einem Fugenspachtel. </li></ul><p class="wp-block-paragraph"></p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP: Fugenbreite</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Welche Fugenbreite Sie für Ihren Granitboden wählen, ist Geschmackssache – vorausgesetzt, Sie halten einen Mindestabstand von 2 Millimetern ein. Fugenkreuze bieten sich hier als passender Abstandshalter an. Bei großformatigen Fliesen können Sie sich auch für eine Fugenbreite von bis zu 5 Zentimetern entscheiden. </div>
<div></div>
</div><p></p><h3 class="wp-block-heading">Können Sie Granitfliesen auch ohne Fugen verlegen? </h3><p class="wp-block-paragraph">Prinzipiell gibt es eine Möglichkeit, auf das Verfugen mit Mörtel zu verzichten: die sogenannte <strong>Stoßverlegung</strong>. Dabei werden die Granitplatten stark aneinander gepresst, ohne Zwischenräume. Fugenloses Verlegen ist aber keine gängige Technik und nicht zu empfehlen. Manchmal wird Ihnen diese Art für den Außenbereich vorgeschlagen, weil dadurch angeblich unschöner Unkrautwuchs gehemmt wird. </p><p class="wp-block-paragraph">Hier gilt jedoch: Lassen Sie die Finger davon. Denn die Fugen zwischen Ihren Granitfliesen erfüllen sehr wichtige Funktionen. </p><ul class="wp-block-list"><li>Sie verteilen die Kräfte, die auf den Bodenbelag einwirken und bauen daraus entstehende Spannungen an der Oberfläche ab. </li><li>Sie gleichen kleine Größenunterschiede aus, ohne dass das Gesamtbild beeinträchtigt wird. </li><li>Außerdem bilden Sie eine Schutzschicht um die Kanten Ihrer Natursteinfliesen. </li></ul><p class="wp-block-paragraph">Bereits Fugenbreiten unter 2 Millimetern können Spannungen nicht mehr ausreichend ausgleichen. Dann stoßen die Fliesen mit den Kanten aneinander und platzen ab. </p><h4 class="wp-block-heading">Auf Knirsch verlegen: </h4><p class="wp-block-paragraph">Wollen Sie unbedingt auf Fugenmörtel verzichten, aber Ihren Naturstein trotzdem nicht gefährden, dann gibt es eine <strong>Zwischenlösung </strong>– allerdings nur für den Außenbereich. <strong>Granit </strong>kann auch <strong>auf Knirsch verlegt</strong> werden. Das bedeutet, dass die einzelnen Natursteinfliesen auf einem Untergrund aus Sand, Kies oder Splitt liegen. Die Fugen bleiben dann entweder offen oder werden mit Sand aufgefüllt. Die Fugenbreite muss hier mindestens 5 Millimeter betragen. Durch den Abstand können die Platten Spannungen gut ausgleichen. Allerdings sind sie nicht von schützenden Fugen umgeben, weshalb die Kanten trotzdem abplatzen können. </p><p class="wp-block-paragraph">Die <strong>sicherste Lösung</strong> bleibt die Standard-Verlegung mit <strong>Fugenmasse</strong>. </p><h2 class="wp-block-heading" id="kosten">Kosten </h2><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie Ihre Fliesen selbst verlegen, dann haben Sie die Kosten für Material und Werkzeug zu tragen. Übernimmt ein Fliesenleger die Arbeit, kommen noch Stundensatz, Fahrkosten und Kosten für zusätzliche Arbeiten, wie das Einebnen des Untergrundes, hinzu. </p><h3 class="wp-block-heading">Was kosten Material und Werkzeug? </h3><ul class="wp-block-list"><li><strong>Granitfliesen</strong>: Die Preise für Granitfliesen sind nur schwer miteinander zu vergleichen. Dünne, billige Fliesen erhalten Sie schon unter 20 Euro pro Quadratmeter. Exklusive Materialien können auch mehrere Hundert oder sogar bis zu 1.000 Euro pro Quadratmeter kosten. Für Granit-Qualität, an der Sie lange Freude haben, sollten Sie <strong>circa 50 bis 100 Euro pro Quadratmeter</strong> einplanen. </li><li><strong>Kleber, Fugenmörtel und Silikon (alles speziell geeignet für Granit)</strong>: Je nachdem, ob Sie sich für ein hochpreisiges Produkt eines namhaften Herstellers oder die Baumarkt-Eigenmarke entscheiden, können Sie zwischen <strong>10 und 20 Euro pro Quadratmeter</strong> rechnen. </li><li><strong>Werkzeug</strong>: Hier lohnt sich ein Blick in Ihren Werkzeugschrank. Denn was Sie haben, brauchen Sie nicht mehr kaufen. Kleinteile wie Fugenkreuze, Zahnspachtel, Eimer, Kellen, Gummiwischer gibt es jeweils für wenige Euro. Bei Silikonspritzen herrschen große Preisunterschiede zwischen 5 und 30 Euro. Der Mörtelrührer schlägt beim Werkzeug am meisten ins Gewicht. 40 bis 50 Euro sollten Sie für dieses Hilfsmittel einrechnen. Wenn Sie sich alles neu zulegen und sich nicht für die teuersten Produkte entscheiden, sind Sie mit<strong> rund 80 Euro</strong> dabei. </li></ul><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie sich selbst ans Verlegen Ihres Granitbodens machen, ergibt sich für <strong>Material und Werkzeug ein Preis zwischen 140 – 200 Euro pro Quadratmeter</strong>. Nach oben sind jedoch, besonders im Hinblick auf exklusiven Granit, keine Grenzen gesetzt. </p><h3 class="wp-block-heading">Was kostet der Fliesenleger? </h3><p class="wp-block-paragraph">Beauftragen Sie einen <strong>Fliesenleger</strong>, kommen zu den Materialkosten noch die Kosten für dessen Arbeitszeit dazu. Fliesenleger rechnen in der Regel nach Stunden ab. Dabei gibt es regionale Unterschieden. Die Stundensätze liegen durchschnittlich zwischen 40 und 50 Euro. Für einen vom Profi verlegten <strong>Quadratmeter </strong>Natursteinfliesen können Sie mit einem Preis von <strong>35 bis 70 Euro</strong> rechnen. </p><p class="wp-block-paragraph">Diese relativ große Spanne ergibt sich daraus, wie aufwendig Ihre Fliesen zu verlegen und verfugen sind: </p><ul class="wp-block-list"><li>Muss der Fliesenleger einfach nur Platte für Platte einander legen und verfugen, ohne die neuen Fliesen zu schneiden, dann bleiben Sie im <strong>niedrigeren Kostensegment</strong>. </li><li>Wenn der Profi erst den Untergrund ebnen muss, komplizierte Muster oder Mosaiken fliesen soll oder Ihr Grundriss einen besonderen Zuschnitt nötig macht, wird es <strong>teurer</strong>. </li></ul><p class="wp-block-paragraph">Nicht im Stundensatz enthalten sind die Fahrtkosten, die jeder Betrieb individuell berechnet. Die Verlegung von Fußleisten kostet auch noch einmal extra. </p><p class="wp-block-paragraph"></p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Holen Sie sich ein schriftliches Angebot ein, das der Fliesenleger erstellt, nachdem er Ihre Voraussetzungen vor Ort begutachtet hat und Ihre Wünsche erfahren hat. Sonst können die Kosten explodieren. </div>
<div></div>
</div><p></p><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Granit ist robust, pflegeleicht und auch für den Außenbereich geeignet. Noch dazu sieht ein Bodenbelag oder eine Wandverkleidung aus Granitfliesen sehr edel aus. Sie erhalten diesen Naturstein in den unterschiedlichsten Farben, sodass er auch gut zu Ihrer Einrichtung passt. Bei der Wahl Ihrer Granitfliesen sollten Sie jedoch nicht nur auf Optik achten, sondern auch darauf, dass es kalibrierte Fliesen sind. Dann fällt Ihnen das Verlegen leichter. </p><p class="wp-block-paragraph">Wenn Ihr Untergrund eben, sauber und trocken ist, dann können Sie damit loslegen. Tragen Sie den Fliesenkleber auf und verteilen Sie ihn mit einem Zahnspachtel auf Boden und Fliesenrückseite. Platzieren Sie dann die Fliesen so, wie sie am Schluss liegen sollen und lassen Sie anschließend den Granitkleber aushärten. Danach geht es ans Verfugen. Verteilen Sie den angemischten Fugenmörtel mit einem Gummiwischer oder einem Schwammbrett in den Fugen. Lassen Sie dann das Fugenmaterial aushärten, bevor Sie überschüssigen Mörtel abwaschen. Im letzten Schritt kümmern Sie sich noch um die Fugen zwischen den Granitplatten und der Wand. Diese Fuge heißt Dehnungsfuge und muss mit flexiblem Silikon ausgespritzt werden. Kleber, Fugenmasse und Silikon müssen unbedingt für Naturstein oder sogar speziell für Granit geeignet sein. Denn Produkte für herkömmliche keramische Fliesen beinhalten manchmal zu viel Säure.</p><p class="wp-block-paragraph">Das Verfugen mit Fugenmasse ist sowohl für die Stabilität Ihres Bodens als auch den Zustand Ihrer Granitplatten die sicherste Lösung. Eine Fugenlos-Verlegung ist nicht zu empfehlen. Denn dann stoßen die Platten aneinander und platzen schnell an den Kanten ab.</p><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.fliesenleger.net/magazin/granitfliesen-verlegen-20114694">Granitfliesen verlegen: In 10 Schritten zum Natursteinboden</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.fliesenleger.net/magazin">Fliesenleger.net</a>.</p>
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			</item>
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		<link>https://www.fliesenleger.net/magazin/granittreppen-20113878</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Margarethe Lohneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 May 2011 15:30:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Außenbereich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Redewendung wie „hart wie Granit“ oder „Da beißt man auf Granit“ kündigen bereits eine herausragende Eigenschaft dieses Natursteines an. Seine Härte ermöglicht Granit eine vielseitige Einsetzbarkeit innerhalb und außerhalb Ihres Hauses. Doch nicht nur als Bodenbelag oder als Wandverkleidung eignet sich dieser Naturstein, sondern auch für Treppenstufen. Inhaltsverzeichnis Eigenschaften von Granittreppen Umsetzungsmöglichkeiten bei Granittreppen Kosten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Redewendung wie „hart wie Granit“ oder „Da beißt man auf Granit“ kündigen bereits eine herausragende Eigenschaft dieses Natursteines an. Seine Härte ermöglicht Granit eine vielseitige Einsetzbarkeit innerhalb und außerhalb Ihres Hauses. Doch nicht nur als Bodenbelag oder als Wandverkleidung eignet sich dieser Naturstein, sondern auch für Treppenstufen.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
    <li><a href="#eigenschaften-granittreppen">Eigenschaften von Granittreppen</a></li>
    <li><a href="#umsetzungsmoeglichkeiten-granittreppen">Umsetzungsmöglichkeiten bei Granittreppen</a></li>
    <li><a href="#kosten">Kosten</a></li>
    <li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><h2 class="wp-block-heading" id="eigenschaften-granittreppen"><strong>Eigenschaften von Granittreppen</strong></h2><p class="wp-block-paragraph">Granittreppen sind stabil und robust. Mit einer geflammten Oberfläche eignen sie sich gut als Außentreppe.</p><figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/08/granittreppen-1024x683.jpg" alt="Mehrere Stufen aus poliertem, dunkel geflecktem Granit führen zu einer doppelflügeligen, roten Tür. Die Treppe ist von einem eleganten Metallgeländer eingefasst. Im Hintergrund sind Backsteinmauern sichtbar." class="wp-image-11979" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/08/granittreppen-1024x683.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/08/granittreppen-300x200.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/08/granittreppen-768x512.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/08/granittreppen-scaled.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption>© Bespalyi – istockphoto.com</figcaption></figure><h3 class="wp-block-heading"><strong>Was zeichnet eine Granittreppe aus?</strong></h3><ul class="wp-block-list"><li>Durch seine <strong>Härte</strong> lässt sich der Naturstein sowohl im Inneren Ihres Hauses als Bodenfliesen oder Treppenstufen nutzen, als auch außen.</li><li>Das Material weißt eine <strong>hohe Resistenz gegen Witterung </strong>wie Hitze und Frost auf.</li><li>Wenn die Oberfläche versiegelt ist, was im Normalfall bei einer Treppe der Fall ist, dann ist Granit ein recht <strong>pflegeleichter Naturstein</strong>.</li><li><strong>Stabilität und Robustheit</strong> sind für den Treppenbau ausschlaggebend, denn die Treppe muss zum einen statisch stabil und zum anderen beständig gegen Einflüsse wie Abrieb sein.</li><li>Granit erhalten Sie in verschieden strukturierten Oberflächen. Eine glatte, polierte Oberfläche eignet sich besser für Treppen im Innenbereich als für Außentreppen, denn bei Feuchtigkeit können die Flächen schnell rutschig werden. Deshalb werden für Granittreppen im Außenbereich eher Treppenstufen mit einer geflammten oder gebürsteten Oberfläche genutzt, denn diese werden im Sinne der Rutschsicherheitsklasse produziert.</li><li>Dadurch dass Granit ein natürliches Gestein ist, ist <strong>jede Granittreppe ein Unikat</strong>.</li></ul><h2 class="wp-block-heading" id="umsetzungsmoeglichkeiten-granittreppen"><strong>Umsetzungsmöglichkeiten bei Granittreppen</strong></h2><p class="wp-block-paragraph">Granit bietet die Möglichkeit, in verschiedenen Treppenarten <a href="https://www.fliesenleger.net/magazin/treppenbelag-20114022">als Belagmaterial genutzt</a> zu werden, zum Beispiel als Stufen auf einer gewendelten Treppe.</p><h3 class="wp-block-heading"><strong>Welche Arten Granittreppen gibt es?</strong></h3><p class="wp-block-paragraph">Treppen unterscheiden sich erstens durch die<strong> Art der Anlegung</strong> und durch die Verwendung des entsprechenden <strong>Materials</strong>. Allerdings haben Sie eins gemeinsam und das ist ihr Zweck: Sie dienen der Überwindung von Höhenunterschieden. Granit kann für sämtliche Treppenarten verwendet werden – für die Stufen auf <strong><a href="https://www.fliesenleger.net/magazin/wendeltreppe-fliesen-20113941">Wendeltreppen,</a></strong> <strong>einfachen Belagstreppen oder freitagenden Treppen</strong>.</p><p class="wp-block-paragraph">Bei einer Belagstreppe werden die einzelnen Treppenstufen aus Granit auf einer Treppe aus Beton verlegt. Dabei haben die Granitplatten lediglich die Funktion des Bodenbelags. Auf die Statik der Treppe hat dies also keine Auswirkung.</p><p class="wp-block-paragraph">Bei freitragenden Treppen spielt die Statik allerdings eine große Rolle. Auch für diese Art Treppe eignet sich der <a href="https://www.fliesenleger.net/magazin/natursteintreppen-20113901">edle Naturstein</a>. Die freitragende Treppe ist eine moderne und dezente Variante des Treppenbaus. Hier werden die Treppenfliesen durch Anker oder Bolzen ohne Unterkonstruktion in der Wand befestigt.</p><h3 class="wp-block-heading"><strong>Worauf sollten Sie achten?</strong></h3><ul class="wp-block-list"><li>Damit Granittreppen funktionsfähig und auch optisch ein Highlight sind, müssen die Maße der Granitstufen exakt zur Unterkonstruktion bzw. der Befestigung passen. Bevor Sie sich auf gut Glück ein Komplettset zulegen, stellen Sie besser eine Anfrage bei einem Fliesen-Experten.</li><li>Denken Sie an die Verwendung Ihrer Natursteintreppe: Für eine Außentreppe sollten Sie geflammte Fliesen verwenden, für eine Innentreppe eignet sich auch die polierte Variante.</li><li>Bei Granittreppen, die lediglich Belagstreppen sind, dürfen die Fliesen auch nur 1 Zentimeter hoch sein. Denn die einzelnen Platten bedecken hier lediglich die Oberfläche aus Beton.</li><li>Um ein optisch einheitliches Bild zu erhalten, sollten Sie die Setzstufe im gleichen Material verlegen. Als Setzstufe wird die senkrecht angeordnete Fläche zwischen zwei Trittstufen bezeichnet.</li><li>Die Fläche, die zum Begehen genutzt wird, wird als Stufenbelag oder als Auftrittsstufe bezeichnet. Die einzelnen Stufen müssen groß genug sein und die gewohnte Auftrittsbreite zu erreichen. So müssen Schuhgrößen bis etwa 45 auf den Stufen Platz finden.</li></ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Fliesenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="kosten"><strong>Kosten</strong></h2><p class="wp-block-paragraph">Des Weiteren ist es ratsam Preise für Granittreppen genau zu vergleichen, denn oftmals sind die Art der Farbgebung und der Treppenlauf entscheidend für den endgültigen Preis.</p><h3 class="wp-block-heading"><strong>Was kostet eine Granittreppe?</strong></h3><p class="wp-block-paragraph"><strong>Naturstein</strong>: Natursteine wie Marmor, Schiefer oder Granit sind sehr beliebt, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Preislich kommt es aber immer darauf an, welche Qualität, Optik, Maße usw. das jeweilige Material haben soll. Eine Pauschalangabe für den Preis von Granit sowie von Marmor ist nicht möglich.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Treppenstufen</strong>: Wer sich eine Treppe aus Granit bauen möchte, sollte für die Treppenstufen auf alle Fälle mit Materialkosten für den Granit von 150-200 Euro pro Quadratmeter rechnen. Was den Preis angeht, sind nach oben sind jedoch keine Grenzen gesetzt. Exklusive Sorten Granit können auch gleich einmal 500-1000 Euro pro Quadratmeter kosten. Wer ausgefallene Maße der Stufen benötigt, sollte zustätzlich mit einem Aufschlag auf den Preis rechnen.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Montage</strong>: Mit der Anschaffung der Stufen aus Granit ist es jedoch noch nicht getan. Bei einer Treppe, egal ob Eingangstreppe oder Betontreppe im Treppenhaus, ist ein geeigneter Unterbau sowie ein Fundament nötig. Es kommen also neben den Kosten für Material auch Kosten für die Montage auf Sie zu.</p><h2 class="wp-block-heading" id="fazit"><strong>Fazit</strong></h2><p class="wp-block-paragraph">Der Naturstein Granit weist einige Eigenschaften auf, die ihn für den Bau einer Treppe qualifizieren – im Innenbereich sowie im Außenbereich. Granit ist ähnlich wie Marmor ein sehr beliebter Naturstein. Er ist robust, witterungsresistent und pflegeleicht. Bei Außentreppen sollten Sie sich jedoch für geflammte Granitplatten entscheiden, da diese auch bei Feuchtigkeit eine rutschsichere Oberfläche aufweisen. Für Innentreppen können Sie auch polierte Granitstufen verwenden.</p><p class="wp-block-paragraph">Eine Natursteintreppe aus Granit ist in sämtlichen Varianten realisierbat: Belagstreppe, freitragende Bolzentreppe oder auch Wendeltreppe. Was den Preis einer Granittreppe angeht, gibt es keine pauschale Angabe. Die Preise von Natursteinen variieren stark. Mit 150 Euro pro Quadratmeter sollten Sie jedoch für den hochwertigen Stein rechnen.</p><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.fliesenleger.net/magazin/granittreppen-20113878">Granittreppen: Veredeln Sie Ihre Treppe mit Naturstein</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.fliesenleger.net/magazin">Fliesenleger.net</a>.</p>
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		<link>https://www.fliesenleger.net/magazin/terrassengestaltung-20113851</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Margarethe Lohneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2011 15:33:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Außenbereich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die neue Terrasse zu errichten, ist für viele Hausbesitzer ein wahres Highlight. Sowohl der Bodenbelag als auch die Pflanzen und die Anschaffung der passenden Gartenmöbel muss geplant werden. Erst danach geht es an die Gestaltung. Wir möchten Ihnen nachfolgend verraten, welche Bodenbeläge sich besonders gut für den Bau einer Terrasse eignen und was Sie diesbezüglich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Die neue Terrasse zu errichten, ist für viele Hausbesitzer ein wahres Highlight. Sowohl der Bodenbelag als auch die Pflanzen und die Anschaffung der passenden Gartenmöbel muss geplant werden. Erst danach geht es an die Gestaltung. Wir möchten Ihnen nachfolgend verraten, welche Bodenbeläge sich besonders gut für den Bau einer Terrasse eignen und was Sie diesbezüglich beachten sollten.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
    <li><a href="#einzelne-elemente">Die einzelnen Elemente</a></li>
    <li><a href="#fliesen-auf-terrasse">Fliesen auf Ihrer Terrasse</a></li>
    <li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><p class="wp-block-paragraph"><strong>Alles auf einen Blick:</strong></p><ul class="wp-block-list"><li>Für den Bau einer Terrasse können verschiedene Bodenbeläge wie beispielsweise Pflaster, Steinplatten, Fliesen oder Holz gewählt werden.</li><li>Damit diese Bodenbeläge auch noch in einigen Jahren gut aussehen, sollte eine entsprechende Frostsicherung eingebaut werden.</li><li>Wenn Sie sich für Terrassenfliesen entscheiden, achten Sie darauf, dass es sich um witterungsfeste Modelle handelt.</li></ul><h2 class="wp-block-heading" id="einzelne-elemente">Die einzelnen Elemente</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Gestaltung einer Terrasse kann je nach Vorstellung recht einfach oder sehr umfangreich sein. Vielleicht reichen Ihnen ein paar Möbel und Pflanzen aus. Eventuell möchten Sie aber auch noch einen kleinen Teich oder einige Beete einbinden, sodass sich die Gestaltung der Terrasse als umfangreicher erweist.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Elemente gehören zur Terrassengestaltung?</h3><p class="wp-block-paragraph">In der Regel sind es aber zumindest folgende drei Faktoren, die beim Bau einer Terrasse beachtet werden sollten:</p><ul class="wp-block-list"><li><strong>Bodenbelag</strong></li></ul><p class="wp-block-paragraph">Ehe Sie einen Bodenbelag kaufen, sollten Sie sich überlegen, wie die Terrasse später aussehen – welchen Stil sie also haben soll. Ebenso ist zu bedenken, dass einige Bodenbeläge sehr pflegeaufwendig sind, während andere praktisch überhaupt nicht gepflegt werden müssen.</p><p class="wp-block-paragraph">Denkbar sind beispielsweise Bodenbeläge aus <strong>Holz</strong>, aus <strong>Naturstein</strong>, aus <strong>Beton</strong> oder in Form von <strong>Fliesen</strong>.</p><ul class="wp-block-list"><li><strong>Pflanzen</strong></li></ul><p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Faktor, der aus einer einfachen Terrasse eine wunderschöne Oase der Ruhe zaubert, sind die Pflanzen. Diese sollten nicht nur auf den <strong>individuellen Geschmack </strong>abgestimmt, sondern auch an das <strong>Gesamtbild der neuen Terrasse</strong> angepasst werden.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Wichtig:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Besonders wenn Sie kleine Kinder oder Haustiere haben, sollten Sie ausschließlich ungiftige Pflanzen verwenden.</div>
<div></div>
</div><ul class="wp-block-list"><li><strong>Möbel</strong></li></ul><p class="wp-block-paragraph">Im letzten Schritt suchen Sie in der Regel die Gartenmöbel aus, die später die Terrasse zieren sollen. Diese können beispielsweise aus <strong>Rattan</strong>, aus <strong>Holz</strong> oder aus <strong>Kunststoff</strong> bestehen.</p><h3 class="wp-block-heading">Welcher Bodenbelag eignet sich für die Terrasse?</h3><p class="wp-block-paragraph">Folgende Fragen können bei der Auswahl des passenden Bodenbelages helfen:</p><ul class="wp-block-list"><li>Wie lange soll der Bodenbelag halten?</li><li>Wie pflegeaufwendig darf der Bodenbelag sein?</li><li>Welches Budget steht mir zur Verfügung?</li><li>Möchte ich den Boden selbst bauen oder einen Profi beauftragen?</li><li>Welchen Bodenbelag kann ich auch ohne Vorkenntnisse selbst verlegen?</li></ul><h2 class="wp-block-heading" id="fliesen-auf-terrasse">Fliesen auf Ihrer Terrasse</h2><p class="wp-block-paragraph">Fliesen bieten besonders hinsichtlich der Pflegeleichtigkeit Vorteile gegenüber Pflaster- oder Natursteinen und Holz. Beim Verlegen sollten jedoch einige Dinge beachtet werden, zum Beispiel sollte die Auswahl auf frostsichere Fliesen fallen und ein Drtainageschich eingebaut werden.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Vorteile hat eine Terrasse mit Fliesen gegenüber einer gepflasterten Terrasse?</h3><p class="wp-block-paragraph">Fliesen sind in zahlreichen Designs erhältlich. Sie erhalten Sie in verschiedenen Farben, Formen, Größen und Effekten. Pflastersteine gibt es zwar auch in einer großen, jedoch nicht in einer so großen Auswahl wie die Fliesen. Hinzu kommt, dass die <strong>Fliesen einfacher zu verlegen sind</strong>. Sollten Sie schon erste Erfahrungen beim Fliesenlegen haben, kann dies auch selbst gelingen. Beim Pflastern hingegen müssen viele vorbereitende und zusätzliche Dinge beachtet werden. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt sich jedoch in beiden Fällen zumeist die Beauftragung eines Fachmanns.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Vorteile haben Fliesen gegenüber einer Holzterrasse?</h3><p class="wp-block-paragraph">Der wohl größte Vorteil von Fliesen gegenüber einer Holzterrasse ist, dass die Fliesen <strong>pflegeleicht</strong> sind. Holz müssen Sie alle paar Jahre gründlich reinigen und neu lackieren oder ölen, damit es witterungsbeständig und schön bleibt. Dies ist bei Fliesen nicht der Fall.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Fliesenarten eignen sich für die Terrasse?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie sich für das Fliesen der Terrasse entscheiden, sollten Sie darauf achten, <strong>hochwertige Fliesen</strong> zu kaufen. Es ist wichtig, dass es sich um <strong>frostsichere Modelle</strong> handelt. Achten Sie bereits beim Kauf auf diesen Vermerk. Verwenden Sie für den Außenbereich herkömmliche Fliesen, wie Sie sie auch in der Wohnung verwenden würden, müssen Sie die Fliesen schon nach kurzer Zeit erneuern, da sie im Winter kaputtgehen könnten.</p><h3 class="wp-block-heading">Worauf sollten Sie achten, wenn Sie Ihre Terrasse mit Fliesen gestalten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Das Verlegen von Fliesen erfordert nicht nur <strong>handwerkliches Geschick</strong> und gewisse Vorkenntnisse. Sie müssen sich auch an einen <strong>bestimmten Ablauf </strong>halten, um das beste Ergebnis zu erzielen. Nachfolgend erfahren Sie, welche Schritte beim Verlegen der Fliesen zu beachten sind.</p><ul class="wp-block-list"><li><strong>Untergrund vorbereiten</strong></li></ul><p class="wp-block-paragraph">Die Terrassenfliesen müssen auf einen <strong>ebenen Untergrund</strong> gebracht werden. Damit Regen- und Tauwasser schnell abgeleitet werden, empfiehlt es sich, die Fliesen auf eine <strong>Betonschicht</strong> zu verlegen. Diese müssen Sie also als erstes gießen. Es empfiehlt sich zudem, ein Gewisses <strong>Gefälle</strong> einzuplanen, damit Regenwasser schneller abfließen kann. Auf die Betonschicht geben Sie danach eine Schicht <strong>Estrich</strong> und anschließend eine sogenannte <strong>Drainagematte</strong>, die die Feuchtigkeit absorbiert.</p><ul class="wp-block-list"><li><strong>Fliesen fachmännisch verlegen</strong></li></ul><p class="wp-block-paragraph">Die Fliesen werden <strong>auf die Drainage verlegt</strong>. In welchem Muster Sie Ihre Fliesen auf der Terrasse verlegen möchten, bleibt Ihnen überlassen. Achten Sie jedoch darauf, dass die Fugen immer gleich groß sind. Hier empfiehlt es sich, mit Abstandshaltern oder <strong>Fugenkreuzen</strong> zu arbeiten.</p><ul class="wp-block-list"><li><strong>Fliesen verfugen</strong></li></ul><p class="wp-block-paragraph">Zum Schluss müssen die Fliesen verfugt werden.</p><h3 class="wp-block-heading">Können Sie die Terrasse selbst gestalten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Natürlich können Sie die Fliesen auf der Terrasse <strong>selbst verlegen</strong> und Ihre Terrasse auch <strong>selbst gestalten</strong>. Gerade das Fliesen gestaltet sich jedoch als schwierig, wenn Sie dies bisher noch nie gemacht haben. Damit es <strong>nicht zu</strong> <strong>Komplikationen beim Bau </strong>kommt oder Sie schon in wenigen Jahren eine neue Terrasse anlegen müssen, empfehlen wir Ihnen, einen <strong>Profi zu beauftragen</strong>, der den Untergrund vorbereitet und die Terrassenfliesen verlegt. </p><hr class="wp-block-separator"><button class="get-the-angebote">Jetzt Terrasse von Profi gestalten lassen!</button><hr class="wp-block-separator"><p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorteile, wenn Sie einen Profi mit dem Gestalten der Terrasse beauftragen:</strong></p><ul class="wp-block-list"><li>Individuelle Planungs- und Beratungsmöglichkeiten</li><li>Schnelles und erstklassiges Ergebnis</li><li>Sie müssen keine Arbeit und keine Zeit investieren</li><li>Sie müssen keine speziellen Werkzeuge kaufen</li><li>Der Profi weiß, was er tut, sodass Sie von einer hohen Qualität ausgehen können</li><li>Sie profitieren von einer Gewährleistung</li></ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Fliesenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Eine Terrasse zu gestalten, auf der Sie und Ihre Familie sich den ganzen Sommer über wohlfühlen, ist sicherlich eine besondere Herausforderung. Dies bezieht sich vor allem auf die Auswahl des passenden Bodenbelages. Wie empfehlen für überdachte Terrassen hochwertige und witterungsfeste Fliesen. Diese sind langlebig und vermitteln einen edlen Look. Allerdings ist es wichtig, dass Sie sich für witterungs- und frostfeste Fliesen entscheiden, die speziell für den Außenbereich hergestellt wurden.</p><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.fliesenleger.net/magazin/terrassengestaltung-20113851">Terrasse gestalten: Pflegeleichter Bodenbelag aus Fliesen</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.fliesenleger.net/magazin">Fliesenleger.net</a>.</p>
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		<link>https://www.fliesenleger.net/magazin/terrassenfliesen-frostsicher-20113733</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Margarethe Lohneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 May 2011 10:47:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fliesenarten und Plattenmaterialien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Terrasse ist oft der zentrale Treffpunkt für die ganze Familie oder für einen schönen Grillabend mit Freunden und Bekannten im eigenen Garten. Sie dient als kleine Erholungs-Oase und sollte entsprechend gepflegt werden, um auch in einigen Jahren noch einladend zu wirken. Deshalb ist es wichtig, die Terrasse – oder vielmehr den Terrassenboden – von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Die Terrasse ist oft der zentrale Treffpunkt für die ganze Familie oder für einen schönen Grillabend mit Freunden und Bekannten im eigenen Garten. Sie dient als kleine Erholungs-Oase und sollte entsprechend gepflegt werden, um auch in einigen Jahren noch einladend zu wirken. Deshalb ist es wichtig, die Terrasse – oder vielmehr den Terrassenboden – von Anfang an frostsicher zu machen. Andernfalls kann es passieren, dass sich schon nach wenigen Jahren die ersten Schäden zeigen.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
    <li><a href="#terrassen-frostsicher-machen">Terrassen frostsicher machen – Wie und Warum</a></li>
    <li><a href="#pflaster-holz-fliesen">Pflaster, Holz, Fliesen – das sollten Sie beachten</a></li>
    <li><a href="#fazit">Fazit</a></li>

</ol>
</div><p class="wp-block-paragraph"></p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Alles auf einen Blick:</strong></p><ul class="wp-block-list"><li>Damit keine Frostschäden auftreten, sollte die Terrasse frostsicher gemacht werden.</li><li>Den idealen Frostschutz bietet ein solides Fundament, welches den Bodenbelag vom Untergrund trennt.</li><li>Hierdurch kann Wasser entweichen und es kommt nicht zu Erfrierungen.</li></ul><figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/12/terrasse-frostsicher-1024x683.jpg" alt="Terrasse mit Holzgarnitur vor winterlicher Landschaft" class="wp-image-12043" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/12/terrasse-frostsicher-1024x683.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/12/terrasse-frostsicher-300x200.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/12/terrasse-frostsicher-768x512.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/12/terrasse-frostsicher-scaled.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption>© RomanBabakin – istockphoto.com</figcaption></figure><h2 class="wp-block-heading" id="terrassen-frostsicher-machen">Terrasse frostsicher machen: Wie und warum</h2><p class="wp-block-paragraph">Eine Terrasse „frostsicher machen“ fängt bereits beim Bau des Terrassenbodens an. Denn dabei sollte darauf geachtet werden, dass dieser später nicht durch Kälte und Frost zerstört werden kann.</p><h3 class="wp-block-heading">Was bedeutet „Terrasse frostsicher machen“?</h3><p class="wp-block-paragraph">In der <strong>Unterkonstruktion</strong> muss bereist eine <strong>sogenannte Frostschicht</strong> eingebaut werden, die dafür sorgt, dass Kälte und Frost dem Bodenbelag nichts anhaben können.</p><p class="wp-block-paragraph">Angenommen, Sie verwenden für den Bau Ihrer Terrasse Terrassenfliesen. Dann sollten diese <strong>entsprechend frostsicher verlegt werden</strong>. Andernfalls kann es selbst bei witterungsfesten Fliesen passieren, dass diese quasi kaputt frieren, was sich beispielsweise in großen Rissen zeigt. Schon nach wenigen Jahren müssten die Fliesen dann erneuert werden.</p><h3 class="wp-block-heading">Warum müssen Terrassen frostsicher gemacht werden?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Frostsicherung dient ausschließlich dazu, zu erreichen, dass der <strong>Bodenbelag nicht hoch friert und hierdurch Schaden nimmt</strong>. Dies könnte innerhalb kurzer Zeit dazu führen, dass ein neuer Bodenbelag verlegt werden muss, was nicht nur ein hoher Zeitaufwand ist, sondern auch einen extremen Kostenfaktor bedeutet.</p><p class="wp-block-paragraph">Wer hingegen von Anfang an auf einen geeigneten Frostschutz achtet, der profitiert viele Jahre lang von einer einladenden Terrasse ohne Schäden.</p><h3 class="wp-block-heading">Bis wann sollte die Terrasse winterfest gemacht werden?</h3><p class="wp-block-paragraph">Hier gilt es zu unterscheiden, ob die Terrasse frostsicher oder winterfest gemacht werden soll. Die <strong>Frostsicherung muss bereits beim Bau der Terrasse umgesetzt</strong> werden.</p><p class="wp-block-paragraph">„<strong>Winterfest machen“</strong> bedeutet hingegen, dass sämtliche <strong>Pflanzen und Gartenmöbel gegen Frost und Verwitterung geschützt </strong>werden. Dies gelingt beispielsweise, indem Blumentöpfe nach drinnen gebracht und Gartenmöbel mit einer robusten Folie abgedeckt oder alternativ eingelagert werden.</p><h2 class="wp-block-heading" id="pflaster-holz-fliesen">Pflaster, Holz, Fliesen – das sollten Sie beachten</h2><p class="wp-block-paragraph">Für eine solide Frostsicherung der Terrasse spielt vor allem die Unterkonstruktion – also der Teil, der sich unterhalb des Bodenbelags befindet – eine entscheidende Rolle.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie können Sie eine gepflasterte Terrasse frostsicher machen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Um eine gepflasterte Terrasse frostsicher zu machen, sollte zunächst eine <strong>große Schicht des vorhandenen Untergrundes abgetragen</strong> und <strong>mit frostsicheren Materialien aufgefüllt</strong> sowie verdichtet werden.</p><p class="wp-block-paragraph">In der Regel arbeitet man hier mit einer <strong>Schicht grobem Kies und feinem Kies</strong>. Diese werden mit einer Rüttelplatte – oder mit einem Handstampfer – abgerüttelt, um die <strong>bestmögliche Verdichtung</strong> zu erreichen. Erst danach werden die Pflastersteine in eine weitere Schicht Kies gesetzt. Dieses Vorgehen ist wichtig, damit der Boden im Winter nicht hoch friert.</p><p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig sollte beim Bau einer gepflasterten Terrasse auf ein <strong>ausreichendes Gefälle</strong> geachtet werden, sodass <strong>Regenwasser ablaufen</strong> kann und sich folglich keine Pfützen bilden.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie können Sie eine Terrasse aus Holz frostsicher machen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie sich für eine <strong>Holzterrasse</strong> entscheiden, sollten Sie auf ein <strong>stabiles Fundament aus Beton</strong> setzen. Eine Dicke von ca. <strong>10 bis 15 cm</strong> reicht aus, um einen ausreichenden Frostschutz zu erzielen. Auch in diesem Fall ist auf das Gefälle zu achten.</p><p class="wp-block-paragraph">Bei einer Holzterrasse sollten Sie gleichzeitig darauf achten, das Material regelmäßig nachzubehandeln. Eine neu aufgetragene Lackschicht sorgt beispielsweise dafür, dass der Frost nicht in das Holz eindringen und es beschädigen kann.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie können Sie eine Terrasse mit Terrassenfliesen frostsicher machen</h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie sich für Terrassenfliesen entscheiden, ist es wichtig, <strong>frostsichere Fliesen</strong> zu verwenden. Achten Sie darauf, dass die Fliesen <strong>mit diesem Zusatz versehen</strong> sind, um sicherzugehen, dass es sich wirklich um eine <strong>witterungsbeständige</strong> Variante handelt.</p><p class="wp-block-paragraph">Auch bei dieser Form des Bodenbelages ist ein solides Fundament aus Beton wichtig, um eine Verwitterung zu verhindern.</p><p class="wp-block-paragraph">Um im Frühjahr wieder eine schöne Terrasse zu haben, können Sie die Fliesen mit speziellen Reinigungsmitteln säubern, ehe Sie die Pflanzen und Gartenmöbel wieder zurück auf die Terrasse stellen.</p><p class="wp-block-paragraph">Weitere Tipps rund um das Thema „Terrassenfliesen“ sowie zu weiteren Bodenbelägen finden Sie bei <a href="http://www.fliesenleger.net">www.fliesenleger.net</a>.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Fliesenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie möglichst lange von einer schönen Terrasse profitieren möchten, sollten Sie darauf achten, diese von Anfang an frostsicher zu gestalten. Welche Art Frostsicherung notwendig ist, richtet sich nach dem jeweiligen Bodenbelag, den Sie für den Terrassenbau verwenden möchten. Für Terrassenfliesen und Holzboden empfehlen wir Ihnen den Bau eines soliden Fundaments aus Beton. Entscheiden Sie sich hingegen für eine gepflasterte Terrasse, sollte der Untergrund entsprechend tief ausgekoffert und wieder verfüllt sowie verdichtet werden.</p><p class="wp-block-paragraph">Einen Profi, der die Frostsicherung einbaut und die Terrassenfliesen verlegt, finden Sie bei <a href="http://www.fliesenleger.net/">www.fliesenleger.net</a>.</p><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.fliesenleger.net/magazin/terrassenfliesen-frostsicher-20113733">Terrasse frostsicher machen: So übersteht Ihr Boden die Kälte</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.fliesenleger.net/magazin">Fliesenleger.net</a>.</p>
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