Wir berichteten bereits über Fliesenschimmel und die Möglichkeiten zur Entfernung. Heute wollen wir darstellen, wie man Fugen erneuern kann, ohne die alte Fliese dabei in Mitleidenschaft zu ziehen.
Alte Fugen entfernen
Zunächst müssen natürlich die alten Fugen und Silokonnähte entfernt werden. Dazu gibt es je nach Geschmack diverse elektrische und mechanische Werkzeuge, um die kalkartige raue Masse aus der Fliese zu kratzen, zu fräsen oder zu schneiden. Die einfachste und sicher auch günstigste Variante ist der einfache Fugenkratzer. Er ist in jedem gut sortierten Bau- und Handwerkermarkt erhältlich und hat zwei Enden.
Auf der einen Seite ist er spachtelförmig, um erst einmal grob den Fugenmörtel auszukratzen. Mit der anderen Seite, die eine spitze Form aufweist, kann man dann die Reste aus der Fuge entfernen. Um Rückstände der Silkonnähte von den Fliesen zu entfernen, empfiehlt es sich mit einer Rasierklinge oder einem scharfen Cuttermesser zu arbeiten, da die Fliesen sonst schnell Macken oder Kratzer davontragen.
Darüber hinaus sollte immer von oben nach unten gearbeitet werden, damit sich die bereits befreiten Fugen nicht sofort wieder mit heruntergefallenem Schmutz füllen. Am Ende wird alles mit einem Staubsauger endgereinigt. Eine weitere Variante ist der elektrische Fugenfräser. Er kann auf die Fugenbreite eingestellt werden und arbeitet sehr genau. Seines Preises wegen eignet er sich jedoch nur bei mehrfachem Gebrauch um Fugen zu erneuern, oder für den professionellen Fliesenleger.
Fliesenmörtel anrühren und Fugen erneuern
Sind alle Fugen von sämtlichen Rückständen befreit, kann man die Fugen erneuern. Den Fliesenmörtel (am besten eignet sich für diesen Fall ein elastischer Mörtel) nach Anleitung anrühren und mit einem Gummispachtel die Fugen erneuern. Am Ende die Fugen mit einem wassergetränkten Schwamm glätten und die Fliesen sauber waschen. Nach der Aushärtezeit werden dann noch die Silikonfugen nachgezogen und man hat wieder ein frisches Bad.
Hört sich komisch an, ist aber so. Man kann tatsächlich neue Fliesen über die Alten kleben. Damit spart sich enorm viel Mühe Dreck und Zeit. Doch der Arbeitsgang ist nicht ganz ohne Tücken und man kann viel falsch machen.
Grundsätzlich müssen die alten Fliesen eine gute Haftung auf dem Grund aufweisen und sollten zudem ohne Hohlräume verlegt sein.
Zwei Arten zum Fliesen auf Fliesen
Wenn neue Fliesen mit Alten überdeckt werden sollen, gibt es zwei Varianten, mit denen gearbeitet werden kann. Zum einen unter Verwendung von hochflexiblen Kurstoffklebern auf Zementbasis oder mit verarbeitungsfertigen Dispersionsklebern. Kunststoffkleber können sowohl für Wände, wie auch auf Fußböden verwendet werden, Dispersionskleber hingegen sollten nur für Wandbereiche genutzt werden.
Vorbereitung zum Fliesen auf Fliesen verlegen
Bevor mit dem eigentlichen Fliesen verlegen begonnen werden kann, müssen einige Arbeitsschritte zur Vorbereitung gemacht werden. Zunächst sollten die alten Fliesen mit einem laugehaltigen Reiniger vorbehandelt werden und alle Rückstände, die zu einer Kontaktschwäche mit dem Kleber führen könnten, entfernt werden.
Im zweiten Schritt wird die zu verfliesende Fläche mit einem Haftgrund grundiert. Diesem sollte man zwei bis drei Stunden Antrocknungszeit gönnen.
Als extra kann man optional noch eine Kratzspachtelung mit Fliesenkleber zur auftragen. Das hat zwar keinen Einfluss auf Stabilität und Sitz der Fliese, vereinfacht das Fliesen verlegen doch erheblich, da die neuen Fliesen beim Verlegen nicht so leicht verrutschen. Darüber hinaus lassen sich damit Unebenheiten in Fußbodenbereichen ausgleichen.
Nun erfolgt das eigentliche klassische Fliesen verlegen. In jedem Fall sollte aber auch beim späteren Verfugen mit hochflexiblem Fliesenmörtel und passendem Silikon gearbeitet werden.

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Das Fliesen verlegen folgt eigentlich immer einem festen Ablauf. Um einen reibungslosen Ablauf der Arbeiten zu gewährleisten, muss das richtige Werkzeug bereitliegen und die Handgriffe müssen sitzen.
Werkzeuge, die zum Fliesen verlegen gebraucht werden
Wenn der Fußboden und die Wände für das Fliesen verlegen vorbereitet sind, kann mit der Arbeit begonnen werden. Folgende Werkzeuge und Materialien sollten bereitliegen./span>
- Bohrmaschine mit Rührquirlaufsatz
- Mauerkelle
- Glättkelle
- Zahnspachtel oder Zahnkelle
- Fliesenkleber
- Fliesen
- Fugenmörtel
- Schwamm
Mit der Bohrmaschine und dem Quirl wird der Fliesenkleber im angegebenen Mischungsverhältnis mit Wasser verrührt, bis eine homogene Masse ohne Klumpen entsteht (bei verarbeitungsfertigem Dispersionskleber fällt dieser Arbeitsgang weg). Nun wir der Fliesenkleber mit der Mauerkelle auf den Untergrund aufgetragen, auf dem Fliesen verlegt werden sollen. Mit der Glättkelle wird alles gleichmäßig verteilt.
Bei der Wahl des Zahnspachtels oder der Zahnkelle kommt es vor allem darauf an, welche Abmaße die zu verlegene Fliese hat. Bei sehr kleinen Fliesen (z.B. Mosaikfliesen), kleiner als 5 cm sollte eine 3er Zahnung, bis 10 cm eine 4er Zahnung und bei Fliesen mit einer Kantenlänge zwischen 10 und 20 cm die gängige Zahnung von 6 mm Breite verwendet werden. Durch die Zahnung wird der Fliesenkleber beim Andrücken der Fliese später gleichmäßig verteilt.
Sind alle Fliesen verlegt und ausgerichtet, wird nach einer Aushärtezeit, die von Kleber zu Kleber verschieden ist, alles verfugt und die Raumecken mit Silikonfugen abgedichtet.
Nachdem der Fugenmörtel aufgetragen wurde, wird der Fliesenspiegel mit einem Schwamm und Wasser behandelt, damit die Fugen glatt und plan werden.
Nach dem Fliesen verlegen sollten möglichst rasch alle Gegenstände, die mit dem Fliesenkleber in Berührung gekommen sind von sämtlichen Rückständen gereinigt werden, da Fliesenkleber auf einer Zementbasis beruht und sich im getrockneten Zustand nur schwerfällig wieder von den Materialien entfernen lässt.
Fliesen gibt es in allen Formen und Farben. Doch was, wenn man etwas Einzigartiges haben will, was zudem auch noch ganz individuell auf die Persönlichkeit zugeschnitten ist. Die Antwort könnte eine Fotofliese sein.
Das eigene Bild auf eine Fotofliese brennen lassen
Dabei sind den Gestaltungsmöglichkeiten nahezu keine Grenzen gesetzt. Ob man nun das Bild der Kinder, ein Selbstmotiv, einen Schnappschuss vom letzten Strandurlaub oder eine Aufnahme der New Yorker Wolkenkratzer haben will. Alles ist möglich. Dabei kann eine einzelne Fliese, oder auch ein Verbund aus Mosaiken das ein Gesamtbildnis darstellt verwendet werden.
Wie man eine Fotofliese erhält
Die Technik ist dabei recht simpel. Die Bilder werden digital erfasst oder als Printvorlage an den Fliesenhändler gegeben. Wie in einem klassischen Fotostudio auch, kann zwischen matt und Hochglanz gewählt werden. Die Abmaße der Fliesen sind von 15 x 15 cm, also der Standard-Wandfliese, bis hin zu 30 x 40 cm im Fachhandel erhältlich. Um ein scharfes Ergebnis zu gewährleisten, sollten digitale Fotos mit nicht weniger als 300 dpi aufgelöst sein, und die Größe für Fotoabzüge je nach Abmaß der Fliese zwischen 10 x 15 cm und 30 x 40 cm liegen. Da die individuelle Technik nicht ganz billig ist, muss beim Verlegen besonders auf Sorgfalt wert gelegt werden, da jede Fliese einmalig ist. Darum ist dringend zu empfehlen einen professionellen Fliesenleger mit den Verlegearbeiten zu betrauen.
Die Kosten einer Fotofliese hängen natürlich von der Grundfliese und Größe ab. Grundsätzlich lässt sich aber ein Richtwert ab 25 € pro Fliese im Maßstab von 20 x 25 cm angeben.
Fliesen werden ja bekanntlich vor allem in Feuchträumen und überall dort verlegt, wo große Beanspruchungen für Böden auftauchen. Doch viele möchten auf die schöne Optik, die ein Holzfußboden bietet, nur ungern verzichten. Kein Problem mehr. Die Antwort sind Fliesen in Holzoptik. Diese Fliesenart sieht Holzfußböden nicht nur zum Verwechseln ähnlich, sondern fühlt sich sogar nahezu genauso an. Doch nicht nur die Optik ist ein Vorteil.
Vorteile von Fliesen in Holzoptik
Die Vorteile werden schnell klar, wenn man sich die Materialien Holz und Steinzeug im Vergleich anschaut. Holz ist sehr pflegebedürftig und muss vor allem vor hoher Feuchtigkeit geschützt werden, da es sonst natürlich verfault. Darüber hinaus „arbeitet“ Holz bei hohen Temperaturdifferenzen sehr stark.
Steinzeugfliesen hingegen sind temperaturbeständig, also frostsicher, was gerade für ein Verlegen in Außenbereichen von Bedeutung ist.
Des Weiteren sind sie auch sehr viel robuster gegen Druck, Stoß und allem voran Abrieb als Holz. Im Gegensatz zum Holz können auf Steinzeugfliesen auch schwere Möbel und Gegenstände abgestellt werden, ohne das sich Ab- oder Eindrücke bilden. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass Fliesen ein sehr guter Wärmeleiter sind, was sich gerade beim Einsatz von Fußbodenheizungen schnell bemerkbar macht.
Verarbeitung von Fliesen in Holzoptik
Die Verlegetechnik für den Fliesenleger ändert sich lediglich darin, dass die Form der Fliesen natürlich der einer Holzdiele nachempfunden ist, um ein möglichst natürliches Ergebnis zu erzielen. Mit Maßen von ungefähr 15 -20 x 100-110 cm sind die Fliesen in Holzoptik im Handel erhältlich. Dabei sind alle Variationen an Mustern möglich um jeden Bereich im Haus und auf der Terrasse zu verschönern.
Nach nunmehr 20 Jahren sind die Fliesen im Badezimmer stumpf, es hat sich Fliesenschimmel gebildet und an der ein oder anderen Stelle sind durch herunterfallende Gegenstände auch schon Stücke aus den Fliesen herausgeplatzt. Das das Fliesenmuster nicht mehr dem Zeitgeist entspricht, muss wohl eigentlich nicht erwähnt werden.
Nun könnte man die einzelnen Fliesen austauschen und dem Fliesenschimmel mit allen Mitteln, die der Markt hergibt, zu Leibe rücken oder das Bad vom Fliesenleger gleich ganz neu verfliesen lassen. Dies ist allerdings entweder mit sehr viel Schmutz und Lärm oder aber mühevoller Eigenarbeit verbunden.
Darum stellen wir Ihnen eine neue Methode vor, wie sie durch eine Fliesensanierung beidem aus dem Weg gehen können.
Die Technik hinter der Fliesensanierung
Die Fliesensanierung wird in fünf Stufen vorgenommen. Zunächst werden alle Fliesen gereinigt, damit Reste von Öl, Seife, Kalk und vor allem Schimmel beseitigt sind.
Im Anschluss wird die Decke des Raumes mit einer schimmelabweisenden Latexfarbe gestrichen. Die aus den Fliesen herausgeplatzten Ecken werden mit einer speziellen Spachtelmasse aufgefüllt, oder bei Notwendigkeit auch ganze Fliesen ausgetauscht.
Nachfolgend wird der gesamte Fliesenbereich mit einer Grundierung zur Versiegelung bestrichen. Dies kann auch mit Dusch- und Badewanne oder Heizkörpern geschehen. Schimmel kann so nicht mehr entstehen.
Nach einer kurzen Trockenzeit und verfugen mit Silikon, wird eine weitere Schicht aufgetragen in die dann auch die Farbe und Struktur, die die Fliese später haben soll eingeschossen wird. Auch das Einarbeiten von Fliesen Bordüren ist kein Problem.
Am Ende wird alles mit einem farblosen Klarlack überzogen und das Badezimmer sieht wie neu aus.
Ein bekannter Anbieter der Technologie zur Fliesensanierung ist die Firma Slupina Badsanierung.
Bade- und Duschwannen werden, nachdem sie vom Anlagenmechaniker aufgestellt worden sind, vom Fliesenleger mit Ytong-Steinen eingemauert und später verfliest. Doch hierbei gibt es eine Besonderheit, auf die zu Achten ist. Die Revisionsklappe, oder im Volksmund auch Fliesenklappe genannt.
Funktion der Fliesenklappe
Die Fliesenklappe hat eigentlich nur eine Funktion, dafür aber eine elementare. Bade- und Duschwannen werden natürlich an die Abwasserleitung angeschlossen. Dazu wird ein sogenannter Geruchsverschluss unter der Wanne installiert und mit HT-Rohr an das Fallrohr angeschlossen. Würde man nun die ganze Wanne vollständig verfliesen, wäre keine Möglichkeit mehr gegeben, im Nachhinein an die Rohre zu Wartungszwecken heranzukommen. Darum wird die Fliesenklappe benötigt.
Aufbau der Fliesenklappe
In der ersten Fliesenreihe vom Boden aus gesehen wird an einer Stelle der Wanne eine Lücke, die etwa einer Breite und Höhe von 2 x 1 Fliese entspricht im Ytong ausgespart. Diese Öffnung sollte so gewählt werden, dass man mit der Hand bequem die Abwasserleitung und den Geruchsverschluss unter der Wanne erreichen kann. Vor diese Öffnung wird ein standardisiertes Gitter in den Fliesenspiegel gesetzt und später auch mit verfugt. Mittels Klemmverbindern werden zwei Fliesen in das Gitter eingefügt und befestigt. Durch diese Vorrichtung können die Fliesen jederzeit herausgenommen und wieder eingesetzt werden, ohne die Fliesen selbst zu beschädigen. Gerade in Wannenabläufen sammeln sich oft Bündel von menschlichen Haaren, die leicht zu Verstopfungen in der Abwasserleitung führen können. Ohne eine solche Fliesenklappe wäre der Sanitärfachmann gezwungen, die Fliesen herauszuschlagen und es müssten vom Fliesenleger später wieder neue eingeklebt werden. Ein aufwendiger und vor allem überflüssiger Prozess.
Um Fugen elastisch abzudichten, verwendet man statt festen Fugenkleber Silikon, um die Arbeit der Materialien durch Temperaturunterschiede auszugleichen. Auch um Fugen zwischen Bade- oder Duschwanne und Waschbecken mit der Wand zu verdichten, werden Silikonfugen gebraucht. Dazu wird das Silikon, im Grundzustand eine zähflüssige Masse, mit einer sogenannten Silikonspritze in den Zwischenraum gespritzt, um eine Silikonfuge zu schaffen. Silikon ist ein Elastomer, dass in Reaktion mit Sauerstoff recht schnell austrocknet und so einen gummiartigen Zustand einnimmt. Das Arbeiten mit Silikon ist darum nicht so einfach, wie es im Vorfeld erscheinen mag. Schnell sind Fliesen in der Umgebung verschmiert oder die Fugen werden unsauber, worüber man sich später bei jedem Hinsehen ärgert.
Silikonfugen sauber herstellen
Es gibt gleich mehrere Möglichkeiten eine glatte und homogene Silikonfuge zu erstellen. Dazu wird das Silikon erst einmal nicht zu sparsam in die Fuge eingespritzt. Die Tülle, die vorne auf die Silikonkartusche ausgeschraubt wird, muss ein Stück abgeschnitten werden. Da sie eine konische Form aufweist, kann das Lumen der Naht frei gewählt werden. Hier ist die Devise: Lieber etwas kleiner wählen und nachspritzen, als zu viel auftragen.
Nun muss die Fuge glatt gestrichen werden.
- Arbeit mit dem Glättfix → früher wurden die Fugen mit dem Finger glatt gestrichen, was einerseits zu Schmierereien führte und andererseits auch unsaubere Fugen entstehen ließ. Darum wurde der Glättfix, ein Silikonspachtel aus Gummi entwickelt. Er ist so geformt, dass mit seiner Hilfe eine gleichmäßige Fuge durch einmaliges Abziehen entsteht.
- Arbeiten mit Spülmittel, Glasreiniger und Essig → viele Fliesenleger und Heimwerker bedienen sich bei Silikonfugen eines einfachen Tricks. In Spülmitteln und Glasreinigern sind Tenside enthalten. Mischt man nun bspw. Spülmittel und Wasser zu gleichen Teilen und trägt sie auf Finger und Oberfläche der Silikonfuge auf, bleibt das Silikon beim Verstreichen nicht am Finger haften und es entsteht eine glatte Oberfläche der Fuge.
Eine ideale Lösung für die perfekte Fuge ist daher auch eine Kombination aus beiden Methoden. Statt des Fingers wird der Glättfix mit der Spül-, Glasreiniger-, oder Essiglösung benetzt und die Silikonfuge abgezogen. Der Glättfix ist in jedem handelsüblichen Baumarkt zu kaufen.
Gerade in Räumen, in denen auch die Wände mitgefliest werden, wie Sanitärbereich und Küche, will man nicht nur Eintönigkeit. Eine Möglichkeit ist der Einsatz von Fliesen-Bordüren zur Verschönerung.
Einsatzbereiche von Fliesen-Bordüren
Ob nun als optisch den Raum umlaufende Linie auf Augenhöhe oder als Rahmen um Gegenstände und Objekte, wie Möbel oder Spiegel, Fliesen-Bordüren sind immer ein Hingucker. Auch zum Unterteilen von Räumen eignen sich schmalen Verzierungen besonders gut. Die Auswahl ist genauso wie die Kombinationsmöglichkeiten schier unendlich.
Darum sollte im Vorfeld eine gute Auswahl vom Fliesenhändler getroffen werden.
Für viele Fliesenmodelle gibt es beim Fliesenkauf auch die passende Fliesen-Bordüre im Paket gleich dazu. Doch wer individuell gestalten und sich von anderen abgrenzen will, sollte Mut zur Selbstgestaltung zeigen.
Gerade der Einsatz von besonderen Fliesenarten, wie Mosaik-Bausteinen in Fliesenflächen als Bordüre kann ein einzigartiges Gesamtraumbild schaffen.
Aus was beim Fliesen von Bordüren zu achten ist
Bedenkt man den Effekt einer Fliesen-Bordüre, wird schnell klar, was zu beachten ist. Denn eine Fliesen-Bordüre soll vor allem eins sein: Ein Blickfang. Darum ist hier auf besonders sauberes Arbeiten zu achten. Nur einige Millimeter aus der Flucht verlegt, wird das gesamte Ambiente zerstört. Darum sollte für eine solche Aufgabe immer ein ausgebildeter Fliesenleger bestellt werden. Zu dem sollte gerade die aufwendig gearbeiteten Fliesen-Bordüren mit Fleckschutz oder Steinsiegel behandelt werden, um lange frisch auszusehen, denn diese Fliesen werden, gerade wenn sie besonders schön sind und ob man es glaubt oder nicht, sehr oft berührt.
Fliesen-Bordüre im Handel
Besonders schöne Kollektionen für die kommende Saison haben wieder die Marktführer Villeroy & Boch und Jasba versprochen.
Wenn in gefliesten Räumen schwere Gegenstände zu Boden fallen, bedeutet das oft eins: Eine oder mehrere Fliesen weisen Risse oder Absplitterungen auf. In diesem Fall kann man es sich einfach machen und bspw. einen Läufer darüber ausbreiten. Davon allerdings wird die Fliese auch nicht mehr ganz. Dabei kann man die Fliese austauschen, wenn man noch alte Exemplare der gleichen Sorte auf Lager hat. Der Aufwand ist dabei wesentlich geringer als man denkt und später ist vom Schaden nichts mehr zu sehen.
Die Fliese aus dem Verbund lösen
Voraussetzung, um eine Fliese adäquat zu ersetzen, ist, dass man noch alte Fliesen aus dem gleichen Paket aufgehoben hat, da Fliesen der gleichen Sorte trotzdem unterschiedliche Tonalitäten und Kaliber aufweisen, worauf schon beim Fliesenkauf geachtet werden sollte. Dies bedeutet es treten minimale Farb- und Größenunterschiede auf, die sich beim Fliesen austauschen schnell unangenehm bemerkbar machen können.
Hat man nun einen entsprechenden Ersatz, muss die alte Fliese aus dem Fliesenbett entfernt werden. Dazu wird die Fuge der Fliese mit einem schlanken Meißel vorsichtig aufgestemmt, um intakte benachbarte Fliesen nicht zu beschädigen. Hat die defekte Fliese keinen direkten Kontakt mehr zum Rest des Fugenbettes, wird sie von innen nach Außen heraus gestemmt.
Rückstände entfernen und Fliese austauschen
Sind alle Reste auch vom Untergrund entfernt, kann neuer Fliesenkleber mit einem Zahnspachtel aufgetragen und die neue Fliese eingeklebt werden. Nachdem die neue Fliese mit einer Wasserwaage ausgerichtet worden ist, kann sie mit Fugenmörtel verfugt werden. Achtung auch hier ist darauf zu achten, dass exakt dieselbe Sorte wie bei der Erstfliesung verwendet wird, da sonst auch hier unerwünschte Farbdifferenzen auftreten können. Nach entsprechender Aushärtezeit müssen nur noch die Rückstände auf der Fliese vorzugsweise mit einem Schwamm entfernt werden.