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	<title>Laminat &#8211; Fliesenleger.net</title>
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	<description>Hier auf Fliesenleger.net finden Sie wichtige Informationen zur Fliesenleger-Branche für Endverbraucher und Bauherren!</description>
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		<link>https://www.fliesenleger.net/magazin/laminat-austauschen-201911481</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Margarethe Lohneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2019 12:25:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laminat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Laminat ist eine günstige und pflegeleichte Alternative zu Parkett. Optisch können die Platten oft mit Echtholz mithalten. Diese Gründe machen Laminat zu einem beliebten Bodenbelag. Ärgerlich wird es nur dann, wenn Ihr Laminatboden starke Macken abbekommen hat, die Sie nicht mehr einfach korrigieren können. Doch keine Sorge: Sie brauchen keinen komplett neuen Boden zu verlegen. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Laminat ist eine günstige und pflegeleichte Alternative zu Parkett. Optisch können die Platten oft mit Echtholz mithalten. Diese Gründe machen Laminat zu einem beliebten Bodenbelag. Ärgerlich wird es nur dann, wenn Ihr Laminatboden starke Macken abbekommen hat, die Sie nicht mehr einfach korrigieren können. Doch keine Sorge: Sie brauchen keinen komplett neuen Boden zu verlegen. Häufig reicht es, einzelne Bretter auszutauschen. Hier erfahren Sie, wie das geht.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#ursachen">Ursachen</a></li>
<li><a href="#mieter-oder-vermieter-regelungen-im-schadensfall">Mieter oder Vermieter? Regelungen im Schadensfall</a></li>
<li><a href="#laminat-austauschen">Laminat austauschen</a></li>
<li><a href="#kosten">Kosten</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list"><li>Können Sie Ihren Laminatboden nicht mehr durch einfache Korrekturen retten, müssen Sie nicht gleich den ganzen Bodenbelag austauschen. Es lohnt sich, einzelne Teile auszuwechseln.</li><li>Ursachen für einen Austausch können sein: Brandlöcher, tiefe Risse, Abblättern der Oberfläche, aufgequollene Dielen, gebrochene Federn.</li><li>Mieter oder Vermieter? Wer für die Sanierungsmaßnahme zuständig ist, entscheidet das Verursacherprinzip.</li><li>Am einfachsten können Sie Klick-Laminat austauschen, indem Sie den Bodenbelag so weit ausbauen, bis Sie das defekte Laminatpaneel erreichen. Dieses tauschen Sie dann mit einem intakten aus.</li><li>Bei einem Austausch kommen höchstens Kosten für Werkzeug (Hammer, Schlageisen, Zugeisen) und neue Laminatteile auf Sie zu. Für das Laminat sollten Sie je nach Qualität und Design mit 10 bis 40 Euro pro Quadratmeter rechnen.</li></ul><h2 class="wp-block-heading" id="ursachen">Ursachen</h2><p class="wp-block-paragraph">Bei kleineren bis mittelschweren Beschädigungen können Sie selbst Ihr <a href="https://www.fliesenleger.net/magazin/laminat-reparieren-201911433">Laminat reparieren</a>. Ist Ihr Laminatboden allerdings so kaputt, dass Sie ihn nicht mehr durch einfache Korrekturen oder Reparaturmaßnahmen retten können, dann kommen Sie um den Wechsel einzelner Platten nicht herum.</p><h3 class="wp-block-heading">Wann ist ein Austausch notwendig?</h3><p class="wp-block-paragraph">Anders als es bei Parkett der Fall ist, kann Laminat ab einem gewissen Beschädigungsgrad nicht mehr abgeschliffen werden, weil die oberste Schicht aus bedrucktem Papier besteht. Aufgequollene Teile müssen raus. Es gibt mehrere Fälle, in denen Sie Laminatpaneele lieber gleich ersetzen sollten:</p><ul class="wp-block-list"><li>Die Laminatpaneele haben tiefe Risse, Dellen, Macken oder Löcher. Im schlimmsten Fall sind sie sogar gebrochen.</li><li>Das Laminat hat deutliche Brandflecken oder -löcher.</li><li>Die versiegelte Oberfläche platzt oder blättert stark ab.</li><li>Feuchtigkeit hat das Laminat so geschädigt, dass es entweder von unten oder von oben aufgequollen ist und sich wölbt.</li><li>Die Feder, die zwei Laminatpaneele zusammenhält, ist gebrochen.</li></ul><p class="wp-block-paragraph">Auch wenn Ihr Laminat so starken Schaden genommen hat, dass eine Reparatur nicht mehr möglich ist, besteht kein Grund zur Verzweiflung. Denn ein einzelnes, beschädigtes Element können Sie problemlos selbst austauschen.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Bewahren Sie bereits beim Verlegen Ihres Laminats ein paar Bretter auf. Dies erleichtert Ihnen später den Austausch einzelner Dielen, da Sie nicht lange nach einem passenden Paneel (Farbe, Stärke, Material) suchen müssen.</div>
<div> </div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Fliesenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="mieter-oder-vermieter-regelungen-im-schadensfall">Mieter oder Vermieter? Regelungen im Schadensfall</h2><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie in Ihrem Wohneigentum Teile des alten Laminats auswechseln wollen, dann können Sie direkt damit starten. Wohnen Sie jedoch zur Miete, müssen Sie sich vorher mit Ihrem Vermieter einigen.</p><h3 class="wp-block-heading">Dürfen Sie Laminat in einer Mietwohnung austauschen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Um dieses Thema zu klären, sind <strong>zwei rechtliche Regelungen</strong> entscheidend:</p><ol class="wp-block-list"><li>Beschädigt ein Mieter den Boden übermäßig, außerhalb einer vertragsgemäßen Nutzung (zum Beispiel durch die Krallen eines Haustieres), dann muss dieser für die Entschädigung aufkommen.</li><li>Ein Mieter darf die bauliche Substanz eines Mietobjekts (inklusive Boden) nicht ohne Absprache mit dem Vermieter verändern.</li></ol><p class="wp-block-paragraph">Auf den ersten Blick stehen diese beiden Vorgaben im Widerspruch: Mieter sollen für die Beschädigung aufkommen und dürfen aber eigentlich gar nicht? Anhand eines <strong>Beispiels</strong> wird das Thema etwas klarer:</p><p class="wp-block-paragraph">Sie sind Mieter und verursachen einen starken Schaden am Laminat. Bis zu ihrem Auszug müssen Sie dann für die sogenannte <strong>Naturalrestitution des Bodens</strong> sorgen. Das bedeutet, dass Sie den Zustand des Laminats wieder so herstellen müssen, wie er beim Einzug war, sonst droht Schadensersatz. Normale Nutzungsspuren sind durch die Miete abgegolten, tiefe Kratzer vom Möbelrücken dagegen sind klar Ihre Schuld. Den Schaden müssen Sie reparieren. Verlegen Sie jedoch keinesfalls unaufgefordert einen komplett neuen Bodenbelag (gilt auch für Parkett oder Teppich)! Dafür ist die schriftliche Zustimmung des Vermieters zwingend erforderlich, selbst wenn Sie die Kosten selbst tragen oder die Qualität des Mietobjekts dadurch steigen würde. Die Räume gehören Ihrem Vermieter und nicht Ihnen. Im schlimmsten Fall kann Ihr Vermieter sogar den Ausbau von Laminat, Parkett oder Teppich veranlassen.</p><p class="wp-block-paragraph">Sie sehen also: Bei geplanten Veränderungen ist es ratsam, immer <strong>erst mit</strong> Ihrem <strong>Vermieter</strong> zu <strong>sprechen</strong>. Vielleicht sieht dieser sogar über manche kleinen Beschädigungen hinweg und eine Erneuerung ist überflüssig.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Problem: Das war schon so…</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Ein Übergabeprotokoll vor dem Einzug dokumentiert, welche Schäden in den Räumen bereits vor dem Einzug vorhanden waren. Daraus geht für beide Parteien hervor, welche Schäden während des Mietverhältnisses dazu kamen.</div>
<div> </div>
</div><h3 class="wp-block-heading">Wann muss der Vermieter Laminat austauschen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Rechtsvorschrift kommt dann zum Tragen, wenn Sie die Schäden nicht selbst verursacht haben, beziehungsweise wenn diese durch <strong>normale, vertragsmäßige Abnutzung</strong> entstanden sind. Dann ist die Erneuerung Ihres Laminats die Aufgabe des Vermieters, der grundsätzlich für die Instandhaltung und Renovierung von Mietobjekten zuständig ist. Mieter haben Anspruch auf einen neuen Laminatboden, sobald dieser „abgewohnt“ ist. Doch wann tritt dieser Fall ein?</p><p class="wp-block-paragraph">Ein Laminatboden gilt dann als „abgewohnt“, wenn er die ungefähre <strong>Lebensdauer</strong> von <strong>10 Jahren</strong> erreicht hat. Dies ist allerdings nur ein Richtwert. Unabhängig von der Lebensdauer können auch akute Schäden einen neuen Bodenbelag erfordern. Kleine Kratzer, Löcher oder Flecken zählen hier jedoch nicht. Es braucht schon handfeste Schäden, wie einen Wasserschaden, der das Laminat so aufquellen hat lassen, dass es nicht mehr nutzbar ist.</p><h2 class="wp-block-heading" id="laminat-austauschen">Laminat austauschen</h2><p class="wp-block-paragraph">Konnten Sie sich mit Ihrem Vermieter einigen oder sind Sie selbst Wohneigentümer und wollen beschädigtes Laminat auswechseln? Dann muss nicht gleich der gesamte Boden dran glauben. Besonders Klick-Laminat bietet beste Voraussetzungen, um nur einzelne Paneele auszutauschen.</p><h3 class="wp-block-heading">Ist es mögliche, einzelne Paneele zu tauschen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Generell kann diese Frage mit <strong>Ja</strong> beantwortet werden. Allerdings können Sie einzelne Dielen viel leichter entfernen, wenn diese <strong>schwimmend verlegt</strong> wurden. Dagegen kann das Auswechseln von geklebtem Laminat zu einer schweißtreibenden Arbeit werden. Ohne Brecheisen geht oft gar nichts. Jedoch besteht dann die Gefahr, dass Sie das Material zerstören. Deshalb sollten Sie das Auswechseln der verklebten Variante besser einem Profi überlassen.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Sind Sie sich nicht sicher, ob Ihr Laminat verklebt oder durch ein Klick-System verlegt ist, können Sie auf den Boden klopfen. Hört er sich hohl an, handelt es sich wahrscheinlich um Klick-Laminat. Dies kann Ihnen eine erste Orientierung geben. Eine sichere Antwort gibt Ihnen aber nur ein Profi oder der Vermieter.</div>
<div> </div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Aufgrund der einfachen, schnellen und flexiblen Montage hat sich Laminat zum Klicken gegen verleimte Varianten durchgesetzt. Dieses können Sie ganz leicht selbst austauschen.</p><h3 class="wp-block-heading">Was benötigen Sie für einen Austausch von Laminatpaneelen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Um Klick-Laminat auszuwechseln, brauchen Sie:</p><ul class="wp-block-list"><li>einen <strong>Hammer und </strong>ein<strong> Schlagholz</strong>, um die Laminatdielen wieder ineinander zu klopfen.</li><li>ein <strong>Zugeisen</strong> zum Einpassen.</li></ul><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">WISSENSWERTES:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Wie funktionieren Klick-Verbindungen? Die Grundlage des Klick-Systems ist die Verbindung mittels Nut und Feder. Zwei Paneele greifen genau ineinander. Die Feder des einen Elements rastet in der Nut des anderen ein.</div>
<div> </div>
</div><h3 class="wp-block-heading">Schritt für Schritt: So können Sie beschädigte Laminatpaneele auswechseln</h3><p class="wp-block-paragraph">Am einfachsten können Sie ein kaputtes Teil herausnehmen, indem Sie es von einer Seite aus freilegen und durch ein intaktes ersetzen. Hier erfahren Sie, wie Sie dabei vorgehen sollten:</p><p class="wp-block-paragraph">Betroffenes Laminatpaneel freilegen:</p><ol class="wp-block-list"><li><strong>Analysieren Sie die Beschädigung:</strong> Begutachten Sie den Schaden und klären diese Fragen: Wo ist der Schaden? Wie viele Paneele sind betroffen? Welcher ist der kürzeste Weg von der Wand zur schadhaften Stelle?</li><li><strong>Bereiten Sie den Austausch vor:</strong> Wenn Sie wissen, wo im Raum Sie ihr Laminat vorübergehend entfernen müssen, dann schieben Sie Möbel, Teppich und dergleichen auf die Stellen, die unberührt bleiben. Damit Sie die Platten überhaupt abnehmen können, montieren Sie die Sockelleisten ab.</li><li><strong>Nehmen Sie die Paneele vom Boden ab:</strong> Gehen Sie bei diesem Schritt Diele für Diele vor, bis sie die kaputte erreichen. Beginnen Sie am Rand. Knien Sie sich beim Herausnehmen der Platten möglichst nicht auf das Laminat, sondern auf die gegenüberliegende Seite. Sonst können Ihnen die Federn brechen. Nehmen Sie jedes Element so ab, dass Sie die Klick-Verbindung vorsichtig entriegeln. Nummerieren Sie die entfernten Laminatpaneele, damit Sie beim Wiedereinbau genau wissen, welche Diele wo liegen soll.</li><li><strong>Entfernen Sie das kaputte Paneel:</strong> Nehmen Sie die beschädigte Diele heraus, entsorgen sie und ersetzen sie durch eine neue. Falls nötig, passen Sie das neue Teil entsprechend dem freien Platz an.</li><li><strong>Verlegen Sie die restlichen Paneele:</strong> Verlegen Sie die Elemente wieder in derselben Reihenfolge, in der Sie diese zuvor herausgenommen haben. Schieben Sie die Feder in die Nut und lassen diese einrasten. Legen Sie dazu das Schlagholz an das Brett an und klopfen es fest, damit keine Fugen oder ungewünschte Kanten entstehen. Ziehen Sie die Endstücke mit einem Zugeisen nach. Haben Sie Ihr Laminat wieder verlegt, befestigen Sie die Sockelleiste an ihrem ursprünglichen Platz.</li></ol><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Oftmals befindet sich unter den Laminatpaneelen eine Dämmfolie. Müssen Sie nach einem Wasserschaden aufgequollene Bretter auswechseln, sollten Sie vor dem Verlegen der neuen Dielen die Dämmfolie gut trockenen lassen.</div>
<div> </div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Es gibt noch eine weitere Variante, wie Sie ein einzelnes Brett austauschen können. Diese erfordert jedoch deutlich mehr handwerkliches Geschick und Geduld als die eben beschriebene Anleitung und ist für Laien nicht zu empfehlen. Dabei lassen Sie das Laminat so liegen, wie es ist und brechen das beschädigte Brett heraus.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Laminat um das betroffene Paneel liegen lassen: </strong></p><p class="wp-block-paragraph">Bei dieser Variante bohren Sie zwei Löcher an beiden Rändern der beschädigten Diele und sägen mit einer Handkreissäge mit Schnitttiefeneinstellung (Einstellung wie Dielentiefe) von dem einen zum anderen Loch. Dann können Sie dieses herausbrechen und das Klick-System entriegeln. Saugen Sie die freiliegende Stelle aus und fügen dort dann die neue Diele ein. Diese müssen Sie jedoch zuerst so modifizieren, dass sie genau in den Ausschnitt passt, zum Beispiel, indem Sie die Feder kürzen. Dieser Vorgang kann einige Zeit in Anspruch nehmen, da Sie nicht zu viel abschneiden dürfen und ständig nachjustieren müssen. Wenn die neue Diele passgenau sitzt, tragen Sie an den Verbindungsflächen Leim auf und drücken diese fest.</p><h2 class="wp-block-heading" id="kosten">Kosten</h2><p class="wp-block-paragraph">Das Auswechseln einzelner Laminatpaneele ist im Vergleich zu einem neuen Bodenbelag ein wahres Schnäppchen. Wenn Sie vom ersten Verlegen noch Laminatdielen übrig haben, sparen Sie sich das Geld für neues Laminat, das pro Quadratmeter zwischen 10 und 40 Euro liegt. Wer die Kosten trägt, ist davon abhängig, wer den Schaden verursacht hat.</p><h3 class="wp-block-heading">Was kostet der Austausch einzelner Paneele?</h3><p class="wp-block-paragraph">Tauschen Sie nur einzelne Laminatpaneele aus, müssen Sie zum einen mit Kosten für das Werkzeug rechnen, falls Sie es nicht schon besitzen. Zum anderen kommt das Geld für das neue Laminatpaneel dazu. Hier ist entscheidend, was für Laminat bei Ihnen verlegt ist. Je nach Qualität und Design können Sie für einen <strong>Quadratmeter</strong> <strong>Klick-Laminat</strong> mit <strong>10 bis 40 Euro</strong> rechnen. Die Schwierigkeit besteht darin, Laminatpaneele zu finden, die exakt zu Ihren passen. Wenn Sie die richtigen gefunden haben, nehmen Sie lieber etwas mehr und heben den Rest für kommende Reparaturen auf.</p><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie die <strong>nötigen Materialien</strong> (Diele, Hammer, Schlagholz, Zugeisen) aufgehoben haben, kommen beim Austausch keinerlei Kosten auf Sie zu.</p><h3 class="wp-block-heading">Wer trägt die Kosten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Beim Thema Kostenübernahme ist entscheidend, <strong>wer die Schäden verursacht hat</strong> und ob es sich um gemietete Räume oder Wohneigentum handelt.</p><p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen seiner Pflicht zur Naturalrestitution, also der Herstellung des ursprünglichen Zustands, muss der Mieter die Kosten für kleine Reparaturen oder das Auswechseln einzelner Bretter selbst tragen. Auch bei größeren, selbstverschuldeten Schäden am Laminat (beispielsweise ein großes Brandloch oder tiefe Kratzer durch Pfennigabsätze) zahlt der Mieter.</p><p class="wp-block-paragraph">Wenn der Schaden am Laminat jedoch durch eine der folgenden drei Ursachen entstanden ist, trägt der Eigentümer der Wohnung die Kosten:</p><ul class="wp-block-list"><li>Altes Laminat mit starkem Verschleiß</li><li>Schäden durch Dritte (Der Eigentümer muss sich die Kosten dann von diesem zurückholen, Beispiel: Wasserschaden wegen eines Rohrbruchs beim Nachbarn)</li><li>Unsachgemäße Erstverlegung des Bodens</li></ul><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Auch wenn Laminat generell ein pflegeleichter Bodenbelag ist, gibt es verschiedene Ursachen, die das Material so angreifen können, dass es nicht mehr möglich ist, die schadhafte Stelle zum Beispiel durch Abschleifen auszubessern. Ein Riss kann so tief sein, dass das Laminatpaneel bricht, ein Wasserschaden kann die Bretter aufquellen lassen oder die versiegelte Oberfläche kann abblättern. All das ist ärgerlich, aber kein Grund, gleich alles auszutauschen. Wechseln Sie stattdessen nur das schadhafte Brett aus. Besonders bei Klick-Laminat ist das gar nicht so schwer, wie es sich im ersten Moment anhört. Sie müssen dazu nur das defekte Paneel ausbauen und ein neues an dessen Stelle einsetzen. Dafür ist es empfehlenswert, den Laminatboden bis zum kaputten Brett zu entfernen, indem Sie vorsichtig die Klickverbindungen lösen. Dann heißt es: kaputtes Brett raus, neues rein, Laminat wieder verlegen, fertig! Sie sparen sich dadurch die hohen Kosten eines kompletten Austauschs und haben trotzdem ein ansehnliches Ergebnis.</p>The post <a href="https://www.fliesenleger.net/magazin/laminat-austauschen-201911481">Laminat austauschen: So wechseln Sie einzelne Bretter</a> first appeared on <a href="https://www.fliesenleger.net/magazin">Fliesenleger.net</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.fliesenleger.net/magazin/laminat-verlegen-201911462</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Judith Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Aug 2019 07:02:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laminat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Zeiten, in denen Laminatdielen aufwendig miteinander verleimt wurden, sind vorbei. Mittlerweile verbinden sich die meisten Paneele nur noch über eine Feder-Nut-Steckverbindung. Dadurch ist das Verlegen auch für Heimwerker meist schnell und unkompliziert zu schaffen. Wie Sie am besten vorgehen, erfahren Sie Schritt für Schritt in unserer Anleitung. Inhaltsverzeichnis Laminat verlegen: Das sollten Sie wissen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Die Zeiten, in denen Laminatdielen aufwendig miteinander verleimt wurden, sind vorbei. Mittlerweile verbinden sich die meisten Paneele nur noch über eine Feder-Nut-Steckverbindung. Dadurch ist das Verlegen auch für Heimwerker meist schnell und unkompliziert zu schaffen. Wie Sie am besten vorgehen, erfahren Sie Schritt für Schritt in unserer Anleitung.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#Laminat%20verlegen:%20Das%20sollten%20Sie%20wissen">Laminat verlegen: Das sollten Sie wissen</a></li>
<li><a href="#Anleitung:%20Schritt%20f%C3%BCr%20Schritt%20Laminat%20verlegen">Anleitung: Schritt für Schritt Laminat verlegen</a></li>
<li><a href="#Hersteller%20und%20Kosten">Hersteller und Kosten</a></li>
<li><a href="#Fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Laminatpaneele können Sie direkt auf Estrich, Beton, Holzdielen, Fliesen oder PVC-Böden verlegen. Teppiche sind kein geeigneter Untergrund.</li>



<li>Eine Dampfsperrschicht sollten Sie immer unter dem neuen Laminatboden verlegen, eine Trittschalldämmung und eine Wärmedämmung können sinnvoll sein.</li>



<li>Die Ausrichtung der Laminatdielen ist Geschmackssache. Empfehlenswert ist die parallele Ausrichtung zum Licht.</li>



<li>Bevor Sie mit dem Verlegen beginnen, sollten Sie das Laminat in der geschlossenen Verpackung 48 Stunden im jeweiligen Raum liegen lassen. So kann es sich an die am Verlegeort herrschende Temperatur und Luftfeuchtigkeit anpassen.</li>



<li>Übernehmen Sie das Verlegen des neuen Bodenbelags selbst, können Sie einige Hundert Euro an Handwerkerkosten sparen. Sie sollten mit einem Zeitaufwand von ein bis zwei Stunden pro Quadratmeter rechnen. Mit einem geübten Helfer an Ihrer Seite kommen Sie fast doppelt so schnell voran.</li>



<li>Möchten Sie die Verlegung dem Profi überlassen, sind Preisen zwischen 15 und 35 Euro pro Quadratmeter realistisch.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="Laminat verlegen: Das sollten Sie wissen">Laminat verlegen: Das sollten Sie wissen</h2><p class="wp-block-paragraph">Laminat können motivierte Heimwerker mit den mittlerweile vorherrschenden Klicksystemen schnell und unkompliziert selbst verlegen. Dennoch kann dabei der ein oder andere Fehler passieren.</p><h3 class="wp-block-heading">Welcher Untergrund eignet sich für Laminat?</h3><p class="wp-block-paragraph">Der Untergrund von Laminatböden muss stabil sein, damit die Laminatdielen später nicht federn. Als Untergrund eignen sich:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Mineralische Böden wie Estrich oder Beton</li>



<li>Holzdielenböden</li>



<li>Holzspanplatten</li>



<li>Fliesen aus Keramik oder Stein</li>



<li>PVC-Böden</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Auf anderen Untergründen, beispielsweise Teppich, sollte kein Laminat verlegt werden. Außerdem sollten Sie auf mineralischem Untergrund immer eine <strong>Dampfsperre</strong> verwenden. In oberen Stockwerken ist oft auch eine <strong>Trittschalldämmung</strong> sinnvoll.</p><h3 class="wp-block-heading">Quer oder längs: Wie sollte Laminat verlegt werden?</h3><p class="wp-block-paragraph">Laminat kann sowohl quer (parallel zur kurzen Raumseite) als auch längs (parallel zur langen Raumseite) verlegt werden. Eine diagonale Ausrichtung ist ebenfalls möglich. Generell ist die <strong>Richtung der Dielen Geschmackssache</strong>. Allerdings hat sich eine spezielle Verlegeart durchgesetzt: die <strong>Verlegung parallel zum Licht</strong>. Die Rede ist dabei vom Primärlicht. Bekommt ein Raum beispielsweise vor allem durch ein Fenster Licht, empfiehlt es sich, die Dielen parallel zum Lichteinfall, also senkrecht zum Fenster, auszurichten.</p><h3 class="wp-block-heading">Warum sollten Sie Laminat parallel zum Licht verlegen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wird Laminat parallel zum Lichteinfall ausgerichtet, <strong>wirken</strong> Räume optisch länger und größer. Zudem werden die <strong>Fugen</strong> zwischen den Paneelen <strong>kaschiert</strong> und die Maserung des Bodens kommt besonders zur Geltung.</p><p class="wp-block-paragraph">Verläuft Laminat quer zum Lichteinfall, treten die Fugen durch <strong>Schattenbildung</strong> optisch besonders stark hervor. Außerdem wird die Maserung ebenfalls besonders betont. In diesem Fall kann der <strong>Bodenbelag</strong> beim Betrachten <strong>wellig</strong> erscheinen.</p><h3 class="wp-block-heading">Warum sollten Sie Laminat versetzt verlegen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die versetzte Verlegung der Dielen sieht nicht nur ansprechender aus, sondern sorgt auch für <strong>mehr Stabilität</strong>. Achten Sie darauf, die einzelnen Dielen mindestens 40 Zentimeter versetzt zueinander zu platzieren, sodass sich die Fugen nicht treffen.</p><h3 class="wp-block-heading">Ist eine Dehnungsfuge immer notwendig?</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine Dehnungsfuge zwischen den wandberührenden Paneelen und den Wänden <strong>sollte immer eingeplant werden</strong>. Übersteigt die Verlegefläche eine Länge oder Breite von acht Metern, reicht die Dehnungsfuge an der Wand oft aber nicht mehr aus, die die Bewegungen des Holzes auszugleichen. Dann ist es nötig, <strong>weitere Dehnungsfugen</strong> zu integrieren. Diese verlaufen dann im Raum zwischen zwei Dielenreihen, werden optisch aber so kaschiert, dass sie kaum auffallen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wo im Zimmer sollten Sie mit der ersten Reihe beginnen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Klassischerweise wird mit der ersten Reihe Laminat im <strong>linken, hinteren Eck</strong> begonnen. Wichtig ist, dass dabei die Federseite der Paneele zur Wand zeigt. Vor dort arbeiten Sie sich dann Reihe für Reihe in Richtung Tür durch den Raum.</p><p class="wp-block-paragraph">Je nach Raumaufteilung kann es jedoch auch sinnvoll sein, in einem anderen Eck zu starten. Möchten Sie beispielsweise lieber an der Tür ganze und an den Wänden zugeschnittene Dielen haben, starten Sie an der Zimmertür.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie lange dauert es, Laminat selbst zu verlegen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Prinzipiell ist Klick-Laminat verhältnismäßig schnell verlegt. Ungeübte Heimwerker sollten, sofern sie keinen Helfer haben, inklusive Zuschneiden mit <strong>ein bis zwei Stunden</strong> pro Quadratmeter rechnen. Mit einer zweiten Person kommen Sie etwa doppelt so schnell voran.</p><p class="wp-block-paragraph">Dabei ist das reine Verlegen meist sehr schnell geschehen. Was dagegen <strong>besonders lange aufhalten</strong> kann, ist das Zuschneiden der einzelnen Dielen, das Anzeichnen und kleinfieselige Ausschneiden von Heizungsrohren und Türrahmen, die ungeplante Fahrt zum Baumarkt, weil Werkzeug fehlt oder kaputt gegangen ist und natürlich: fehlerhaft zugeschnittene Dielen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Fliesenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="Anleitung: Schritt für Schritt Laminat verlegen">Anleitung: Schritt für Schritt Laminat verlegen</h2><p class="wp-block-paragraph">Für geübte Handwerker stellt das Verlegen meist kein Problem dar. Mit den mittlerweile gängigen Klick-Systemen, mit denen die einzelnen Laminatdielen nur noch ineinander gesteckt werden, geht die Verlegung auch noch relativ schnell. Unsere Anleitung hilft Ihnen dabei.</p><p class="wp-block-paragraph">Laminat verlegen: Welches Werkzeug und Material benötigen Sie? Verlegen Sie Laminat mit modernem Klicksystem, brauchen Sie keine besonderen Hilfsmittel dafür. In der Regel haben Sie das nötige Werkzeug bereits zu Hause, das Material bekommen Sie im Baumarkt.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Material </strong></p><ul class="wp-block-list">
<li>Laminatdielen</li>



<li>Sockelleisten</li>



<li>Trittschalldämmung</li>



<li>Feuchtigkeitssperre</li>



<li>Wärmedämmung</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Tipp:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Berechnen Sie für die richtige Laminatmenge die Quadratmeterfläche des Zimmers und für die Sockelleisten die Länge aller Wände ohne Türen. Kalkulieren Sie einen Zuschlag von mindestens fünf Prozent für Verschnitt ein. Falls es später zu <a href="https://www.fliesenleger.net/magazin/laminat-reparieren-201911433">beschädigten Laminatdielen</a> kommt, ist ein kleiner Vorrat ohnehin sinnvoll. So können Sie auch noch im Nachhinein kaputte Bretter problemlos austauschen.</div>
<div> </div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"><strong>Werkzeug </strong></p><ul class="wp-block-list">
<li>Gummihammer</li>



<li>Schlagklotz</li>



<li>Maßband oder Meterstab</li>



<li>Stichsäge</li>



<li>Kreissäge</li>



<li>Gehrungssäge</li>



<li>Zugeisen</li>



<li>Abstandshalter/Keile</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Tipp:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Häufig finden Sie in Baumärkten Verlege-Sets für Parkett und Laminatböden. Diese kosten nur ein paar Euro und enthalten Zugeisen, Abstandskeile und Schlagklotz.</div>
<div> </div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Laminat verlegen: Welche Vorbereitungen müssen Sie treffen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Bevor Sie mit dem Verlegen starten, sollten Sie noch ein paar wichtige Dinge vorbereiten.</p><ul class="wp-block-list">
<li>Der <strong>Untergrund</strong> muss <strong>eben, stabil, trocken und sauber</strong> sein. Bei <strong>Oberflächen-Unterschieden</strong> von mehr als 2 Millimetern pro laufendem Meter müssen Sie den Boden abschleifen oder mit Aufschüttmaterial auf eine Höhe bringen.</li>



<li>Auf Estrichböden und über Warmwasser-Fußbodenheizungen sollten Sie eine <strong>Dampfsperrfolie</strong> verlegen. Sie schützt den Laminatboden vor aufsteigender Feuchtigkeit.</li>



<li>Denken Sie auch daran, eine <strong>Trittschalldämmung</strong> bei Bedarf zu verlegen. Geeignete Materialien bestehen aus PE-Schaumfolie, Filz oder Kork.</li>



<li>Lagern Sie die Laminatdielen in der geschlossenen Verpackung am besten <strong>48 Stunden</strong> vor der Verlegung im Raum. So können sie sich <strong>akklimatisieren</strong>, also an die Zimmertemperatur und die Luftfeuchtigkeit anpassen.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Anleitung: Wie verlegen Sie Laminat richtig?</h3><p class="wp-block-paragraph">Sind Dampfsperre, Trittschalldämmung und Wärmedämmung verlegt, können Sie mit dem Verlegen des Laminats starten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Tipp:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Messen Sie vor der Verlegung die Raumtiefe und berechnen Sie, welche Breite die letzte Laminatreihe haben wird. Falls diese zu schmal ausfällt, sollten Sie bereits die erste Reihe längsseitig absägen, sodass sich das Restmaß möglichst gleichmäßig auf die erste Reihe und die letzte aufteilt.</div>
<div> </div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><ol class="wp-block-list">
<li>Entfernen Sie für die erste Reihe die Feder an den Dielen und legen Sie die Bretter mit der glatten, abgesägten Kante zur Wand. Bringen Sie für die spätere Dehnungsfuge <strong>Abstandkeile</strong> zwischen Wand und Dielen an. Der Abstand sollte <strong>zwischen 10 und 15 Millimeter</strong> betragen.</li>



<li>Sägen Sie die letzte Diele der Reihe mit der Stichsäge auf die passende Länge zu. Aus Gründen der Stabilität sollten abgeschnittene Dielen nicht kürzer als 30 Zentimeter sein.</li>



<li>Verwenden Sie das <strong>abgeschnittene Reststück</strong> für den Anfang der zweiten Reihe. Achten Sie darauf, dass die einzelnen Dielen mindestens 40 Zentimeter <strong>versetzt zueinander</strong> verlegt werden.</li>



<li>Festigen Sie bei Bedarf die Feder-Nut-Verbindung der Paneele mit Hammer und Schlagklotz. Verwenden Sie den <strong>Hammer nicht direkt an der Diele</strong>, um die Steckverbindungen nicht zu beschädigen.</li>



<li>Arbeiten Sie sich so durch den gesamten Raum, bis die letzte Reihe dran ist. Diese müssen Sie in der Regel längsseitig entsprechend zuschneiden. Messen Sie dafür die notwendige Breite aus, berücksichtigen Sie dabei die Dehnungsfuge und sägen Sie die Bretter mit der Stichsäge zu.</li>



<li>Damit das Klicksystem zwischen den einzelnen Brettern richtig einrastet, kann ein Zugeisen hilfreich sein.</li>



<li>Ist das Klick-Laminat im gesamten Raum verlegt, können Sie die <strong>Abstandskeile entfernen</strong>. Bringen Sie nun die Sockelleisten an. Benutzen Sie zum Zuschneiden am besten eine Gehrungssäge und führen Sie Schrägschnitte aus. Dann sind die Schnittstellen später kaum sichtbar. <strong>Verschrauben</strong> Sie die Leisten immer an der Wand, nicht am Boden.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Heizungsrohre und Türrahmen</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Kommen Ihnen Heizungsrohre oder Türrahmen (Türzargen) in die Quere, schneiden Sie die Laminatdiele entsprechend zu. Markieren Sie dafür im Fall von Heizungsrohren die Position der Rohre auf der Diele. Entfernen Sie diese Stücke mit einer Kreissäge, sägen Sie quer durch die entstandenen Löcher durch und leimen Sie das abgesägte Teil zwischen Wand und Heizungsrohr.</div>
<div> </div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="Hersteller und Kosten">Hersteller und Kosten</h2><p class="wp-block-paragraph">Für Klick-Laminat sollten Sie durchschnittlich mit Quadratmeterpreisen zwischen 8 und 20 Euro rechnen. Angebote deutlich unter diesen Preisen sollten Sie besonders gut unter die Lupe nehmen. Möchten Sie den Boden vom Profi verlegen lassen, kommen zusätzlich zwischen 15 und 35 Euro pro Quadratmeter an Handwerkerkosten auf Sie zu.</p><h3 class="wp-block-heading">Laminat verlegen: Mit welchen Kosten sollten Sie rechnen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Der Preis für Laminatdielen berechnet sich nach Quadratmetern. Der Preis pro Quadratmeter für Klick-Laminat liegt meist zwischen <strong>8 und 20 Euro</strong>. Dabei kommt es vor allem auf die Materialqualität, die Laminatstärke, das Klicksystem, die Optik und den Hersteller an.</p><p class="wp-block-paragraph">Bei sehr günstigen Angeboten für wenige Euro pro Quadratmeter sollten Sie vorsichtig sein. Lassen Sie sich, falls möglich, ein<strong> Muster zuschicken</strong>. So können Sie sich ein erstes Bild davon machen, ob der günstige Preis mit einer mangelhaften Qualität zusammenhängt. Häufig haben solche Produkte <strong>minderwertige Stecksysteme</strong>, die nicht exakt zueinander passen, sich verhaken oder beim Verlegen sehr viel Zeit kosten.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Hersteller gibt es?</h3><p class="wp-block-paragraph">Angebote für Laminat finden Sie sowohl im Baumarkt, als auch in Online-Shops und bei Fachhändlern. Legen Sie Wert auf Markenqualität, sollten Sie bei Ihrer Auswahl den Produzenten im Auge behalten. Bekannte Hersteller von Laminatböden sind unter anderem:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Balterio Laminat</li>



<li>Egger Laminat</li>



<li>Haro</li>



<li>HDM</li>



<li>Kaindl Flooring</li>



<li>Kronotex</li>



<li>Meister Laminat</li>



<li>Parador Laminat</li>



<li>Specht Laminat</li>



<li>Tarkett Laminat</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Laminat verlegen lassen: Wie viel kostet der Handwerker?</h3><p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu vielen anderen Handwerker-Arbeiten wird beim Verlegen von Bodenbelägen oft nicht nach Zeit sondern nach verlegten Quadratmetern berechnet. Es kommt also nicht auf den Preis pro Stunde, sondern auf den <strong>Preis pro Quadratmeter</strong> an. Dieser fällt je nach Region und Betrieb sehr unterschiedlich aus, liegt meist jedoch <strong>zwischen 15 und 35 Euro</strong>. Kommen neben der reinen Verlegung noch weitere Aufgaben auf den Fachmann zu, beispielsweise das Anbringen von Sockelleisten, erhöht sich der Preis. Lassen Sie sich am besten vorsichtshalber ein Angebot erstellen.</p><p class="wp-block-paragraph">Für einen Raum mit 20 Quadratmetern, sollten Sie nur für das Verlegen des Klick-Laminats ungefähr zwischen 300 und 700 Euro für den Handwerker einkalkulieren. Vergessen Sie jedoch nicht, dass hierbei noch keine weiteren Arbeiten außer dem Verlegen und keine Materialkosten einbezogen sind.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Laminatleger finden &amp; unverbindlich anfragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="Fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Um Laminat zu verlegen, brauchen Sie nicht zwingend einen Fachmann. Sind Sie handwerklich geübt und bringen Sie die nötige Zeit mit, können Sie sich etwas Geld sparen, wenn Sie beim Verlegen selbst anpacken. Sorgen Sie zuerst für einen geeigneten Untergrund. Dieser muss trocken, sauber, eben und stabil sein. Besorgen Sie sich außerdem, falls nötig, eine feuchtigkeitsundurchlässige Folie sowie eine Trillschall- und Wärmedämmung. Gehen Sie beim Verlegen so vor wie in der Anleitung beschrieben. Planen Sie unbedingt eine Dehnungsfuge zwischen Wand und Laminat ein. In großen Räumen oder bei größeren Verlegeflächen können zusätzliche Dehnungsfugen notwendig werden.</p><p class="wp-block-paragraph">Haben Sie nicht das nötige Know-how, die Zeit oder einfach keine Lust, das Laminat selbst zu verlegen, sollten Sie sich an einen Fachmann wenden. Dieser berechnet seinen Lohn meist nicht nach Zeit, sondern nach verlegter Fläche. Pro Quadratmeter sollten Sie allein für den Handwerker zwischen 15 und 35 Euro einkalkulieren.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>The post <a href="https://www.fliesenleger.net/magazin/laminat-verlegen-201911462">Laminat verlegen: Schritt für Schritt zum neuen Boden</a> first appeared on <a href="https://www.fliesenleger.net/magazin">Fliesenleger.net</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.fliesenleger.net/magazin/laminat-reparieren-201911433</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Judith Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jun 2019 13:33:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laminat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.digitaleseiten.de/fliesenleger/?p=11433</guid>

					<description><![CDATA[<p>In einem Zuhause wird gelebt. Darum lassen sich die einen oder anderen Gebrauchsspuren auf Böden oder an Möbeln nicht vermeiden. Ärgerlich ist es trotzdem, wenn es zu einem tiefen Kratzer oder einer Macke im Laminat gekommen ist. Das Gute: In vielen Fällen können Sie solche Schäden schnell selbst reparieren oder zumindest ausbessern. Ein Austausch des [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">In einem Zuhause wird gelebt. Darum lassen sich die einen oder anderen Gebrauchsspuren auf Böden oder an Möbeln nicht vermeiden. Ärgerlich ist es trotzdem, wenn es zu einem tiefen Kratzer oder einer Macke im Laminat gekommen ist. Das Gute: In vielen Fällen können Sie solche Schäden schnell selbst reparieren oder zumindest ausbessern. Ein Austausch des Paneels ist nicht zwangsläufig nötig.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#laminatboden-reparieren">Laminatboden reparieren</a></li>
<li><a href="#schlieren-entfernen">Schlieren entfernen</a></li>
<li><a href="#farbstriche-oder-flecken-beseitigen">Farbstriche oder Flecken beseitigen</a></li>
<li><a href="#kleinere-kratzer-ausbessern">Kleinere Kratzer ausbessern</a></li>
<li><a href="#groessere-kratzer-risse-und-macken-reparieren">Größere Kratzer, Risse und Macken reparieren</a></li>
<li><a href="#keine-rettung-mehr-moeglich-neues-laminat-verlegen">Keine Rettung mehr möglich: Neues Laminat verlegen</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list"><li>Kratzer, Macken und Löcher im Laminat können Sie nicht wie bei Holzböden durch Abschleifen beseitigen. Dennoch gibt es ein paar Kniffe, um solche Schäden zu reparieren.</li><li>Farbstreifen durch Schuhabrieb, Schlieren und oberflächliche, leichte Kratzer sind Schönheitsfehler, aber für Ihren Bodenbelag unbedenklich. Hier helfen schon einfache Mittel wie Fleckenradierer, Essigreiniger oder Olivenöl.</li><li>Tiefgehende Kratzer, Macken und Löcher haben meist die oberste, wasserabweisende Schutzschicht beschädigt. Dann ist es dringend notwendig, zu handeln. Ansonsten kann Feuchtigkeit in Ihren Boden eindringen und schnell einen noch größeren Schaden verursachen.</li><li>Mit Hartwachs oder einer speziellen Holzpaste füllen Sie solche Vertiefungen auf und versiegeln die behandelte Stelle abschließend mit einer Schicht Klarlack. Alles, was Sie dafür benötigen, bekommen Sie in sogenannten Reparatursets.</li><li>Wenn kein Radierer, Öl, oder Wachs mehr hilft, müssen Sie das kaputte Brett austauschen.</li></ul><h2 class="wp-block-heading" id="laminatboden-reparieren">Laminatboden reparieren</h2><p class="wp-block-paragraph">Laminat gilt als strapazierfähig und pflegeleicht. Schäden durch herunterfallende Gegenstände oder verrückte Möbel sind hier aber genauso möglich wie bei Fliesen oder Parkett. Glücklicherweise können Sie viele Kratzer und Macken reparieren. Es ist nicht immer nötig, neues Laminat zu verlegen.</p><h3 class="wp-block-heading">Kann Laminat überhaupt repariert werden?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein Parkett aus Echtholz oder Holzdielen können Sie abschleifen, wenn die Kratzer Überhand nehmen oder auffällige Macken den Boden verschandelen. Bei Laminat geht das nicht. Denn seine Oberfläche – auch wenn sie so aussieht – besteht gar nicht aus Holz. Die typische Holzoptik stammt von einem bedruckten Dekorpapier. Hantieren Sie hier also mit einer Schleifmaschine, sind die Kratzer zwar weg – aber auch ein Großteil Ihres Bodenbelags.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNTERSCHIED:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Parkett ist ein Fußbodenbelag aus Holz. Laminat dagegen ahmt die typische Holzoptik nach. Holz finden Sie lediglich in der Trägerschicht in Form von Holzfasern vor.</div>
<div> </div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Trotzdem gibt es bei Laminat Möglichkeiten, <strong>kleinere Beschädigungen</strong> zu <strong>entfernen</strong> oder zumindest dafür zu sorgen, dass sie weniger auffallen. So lassen sich oberflächliche Kratzer mit Olivenöl oder Babyöl entfernen. <strong>Tiefergehende Kratzer</strong>, Macken und Löcher werden zuerst mit speziellem Reparaturwachs <strong>aufgefüllt</strong> und anschließend<strong> neu versiegelt</strong>. Wasserschäden oder Brandlöcher können Sie mit Öl und Hartwachs jedoch nicht beeindrucken. In solchen Fällen ist das Austauschen der betroffenen Paneele die effektivste Lösung.</p><h3 class="wp-block-heading">Warum sollten Schäden ausgebessert werden?</h3><p class="wp-block-paragraph">Kleinere Kratzer, Schlieren und schwarze Streifen, wie sie oft durch Schuhsohlen oder Bürostuhlrollen entstehen, sind höchstens ein optisches Manko, aber keineswegs schädlich. Tiefergehende Kratzer, Macken und Löcher dagegen haben oft die Laminierung durchbrochen. Damit ist die <strong>wasserabweisende Schutzschicht</strong> beschädigt und Feuchtigkeit kann an dieser Stelle in den Fußboden eindringen.</p><p class="wp-block-paragraph">Das Laminat, dessen Trägerschicht in der Regel aus einer Spanplatte oder Holzfasern besteht, kann sich dann vollsaugen und aufquellen. Im ungünstigsten Fall breitet sich die <strong>Feuchtigkeit</strong> mit der Zeit auf umliegende Bretter aus und sorgt für einen umfangreichen Wasserschaden. Eine kleine Macke kann so einen verhältnismäßig großen Schaden anrichten und sollte daher so bald wie möglich repariert werden.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Mittel eignen sich für die Reparatur?</h3><p class="wp-block-paragraph">Je nachdem, ob die Laminierung, das sogenannte Overlay, noch intakt ist oder durchbrochen und zerstört wurde, kommen verschiedene Mittel zum Einsatz.</p><ul class="wp-block-list"><li><strong>Radiergummi/Fleckenradierer:</strong> Schuhabrieb, Stuhlrollenspuren, Malspuren von Buntstiften</li><li><strong>Essigwasser:</strong> Schlieren und matte Stellen</li><li><strong>Olivenöl/Babyöl:</strong> kleine, oberflächliche Kratzer</li><li><strong>Hartwachs (oft als Reparaturset):</strong> tiefe Kratzer, flache Macken und Löcher</li><li><strong>Lack:</strong> zum anschließenden Versiegeln der ausgebesserten Stelle</li></ul><p class="wp-block-paragraph">Nicht immer ist sofort ersichtlich, ob die Laminierung Schaden genommen hat oder nicht. Während Sie bei tiefen Kratzern davon ausgehen können, dass die Laminierung an dieser Stelle aufgerissen ist, können Dellen zwar bis in die Trägerschicht reichen, aber dennoch ein intaktes Overlay aufweisen. Schauen Sie sich die Stelle genau an und fahren Sie mit dem Finger darüber. Risse, Sprünge und Kanten sind leicht festzustellen und bedeuten, dass hier kein wasserabweisender Schutz mehr gegeben ist. Eine Reparatur ist dann dringend nötig.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Hartwachs haftet nicht auf Laminierung Ist eine Delle in Ihrem Parkett, die noch ein intaktes Overlay aufweist, können Sie an dieser Stelle nicht mit Hartwachs arbeiten. Das Wachs würde auf der mit Melaminharz benetzten Oberfläche nicht halten. Auch wenn es paradox klingt: Um eine solche Delle zu reparieren, müssen Sie zuerst die Laminierung an dieser Stelle mit einem scharfen Messer abkratzen.</div>
<div> </div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Fliesenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="schlieren-entfernen">Schlieren entfernen</h2><p class="wp-block-paragraph">Schlieren sind matte Streifen auf glänzenden Oberflächen, die besonders dann auffallen, wenn das Licht in einem bestimmten Winkel darauf fällt. Schlieren sind keine Beschädigungen, sondern entstehen, weil ein ungeeignetes Putzmittel oder ein schmutziger Putzlappen verwendet wurden.</p><p class="wp-block-paragraph">Um Schlieren zu entfernen, geben Sie Ihrem Putzwasser beim nächsten Wischen einen guten <strong>Schuss Essigreiniger</strong> hinzu. Achten Sie darauf, dass der Mopp beziehungsweise der Putzlappen nur feucht und nicht tropfnass ist. Laminat ist zwar durch seine Laminierung gegen eindringendes Wasser vorbehandelt. Allerdings kann Feuchtigkeit durch die Fugen zwischen den Laminatpaneelen gelangen und den Boden aufquellen lassen.</p><h2 class="wp-block-heading" id="farbstriche-oder-flecken-beseitigen">Farbstriche oder Flecken beseitigen</h2><p class="wp-block-paragraph">Sie wundern sich, woher die schwarzen Striche auf Ihrem Boden kommen? Meist handelt es sich um den Abrieb von dunklen <strong>Schuhsohlen</strong> oder von den Rollen Ihres Drehstuhls. Solche Flecken sind nicht weiter bedenklich und können in den meisten Fällen mit einem <strong>herkömmlichen Radierer</strong> oder einem sogenannten <strong>Fleckenradierer</strong> ausgebessert werden. Damit können Sie übrigens auch den Malspuren von den Buntstiften Ihrer Kinder an den Kragen gehen.</p><p class="wp-block-paragraph">Leider lässt sich nicht jeder Fleck einfach wegradieren: Dunkle Wasserflecken und Brandflecken beispielsweise sind keine Farbreste auf der Laminatoberfläche, sondern bereits mehr oder weniger tief in die einzelnen Schichten eingedrungen. Während Sie bei einem Brandloch Ihr Glück mit Hartwachs versuchen können, bleibt Ihnen bei einem Wasserschaden in der Regel nur eins übrig: die kaputten Paneele austauschen.</p><h2 class="wp-block-heading" id="kleinere-kratzer-ausbessern">Kleinere Kratzer ausbessern</h2><p class="wp-block-paragraph">Kleinere, oberflächliche Kratzer entstehen durch die tägliche Nutzung und lassen sich gar nicht vermeiden. Das Verrücken von Möbeln, die Krallen von Hunden und Katzen, verschmutzte Wischlappen oder die Bürste des Staubsaugers gehören nun mal zum Alltag dazu. Die gute Nachricht: Solche feinen Kratzer lassen sich in den meisten Fällen mit Öl beseitigen. Tiefergehende Kratzer und Macken können Sie allerdings nicht mit Öl reparieren.</p><h3 class="wp-block-heading">Welches Werkzeug benötigen Sie?</h3><ul class="wp-block-list"><li>Wischmop</li><li>Babyöl/Olivenöl B</li><li>aumwolltücher/Küchenpapier</li></ul><h3 class="wp-block-heading">Schritt-für Schritt: Kleinere Kratzer ausbessern</h3><ol class="wp-block-list"><li>Wischen Sie den Boden feucht vor und warten Sie, bis die Oberfläche vollständig getrocknet ist.</li><li>Geben Sie etwas Öl auf ein Baumwolltuch oder Küchenpapier und verreiben Sie es auf der zerkratzten Stelle.</li><li>Wischen Sie überschüssiges Öl mit einem frischen Tuch wieder weg. Achtung: Ihr Boden ist durch das Öl vermutlich rutschig geworden. Wischen Sie bei Bedarf abschließend mit Putzwasser noch einmal durch.</li></ol><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://res.cloudinary.com/hxmj4muxr/image/upload/v1561126339/kratzer-laminat_kzovnm.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1192" height="879" src="https://res.cloudinary.com/hxmj4muxr/image/upload/h_472,w_640/v1561126339/kratzer-laminat_kzovnm.jpg" alt="Kratzer im Laminat" class="wp-image-11440"></a><figcaption>© rep0rter / istockphoto.com</figcaption></figure>
</div><h2 class="wp-block-heading" id="groessere-kratzer-risse-und-macken-reparieren">Größere Kratzer, Risse und Macken reparieren</h2><p class="wp-block-paragraph">Große Möbel verrutscht, etwas Schweres fallen gelassen oder mit Pfennigabsätzen eben schnell durch die Wohnung gelaufen und schon ist es passiert: tiefe Kratzer, Macken und Dellen im Boden. Solche Schäden können Sie ausbessern, indem Sie die <strong>Vertiefungen mit Reparaturspachtelmasse</strong> oder <strong>Hartwachs auffüllen</strong> und anschließend mit einer Lackschicht versiegeln.</p><p class="wp-block-paragraph">Allerdings ist es gerade bei Oberflächen in Holzoptik nicht so leicht, den richtigen Farbton zu treffen. Eine große Hilfe sind sogenannte <strong>Reparatursets</strong>. Darin enthalten sind mehrere Hartwachsstangen in verschiedenen Farbtönen. Mit einem Wachsschmelzer entnehmen Sie eine kleine Menge Wachs. Dieses verflüssigt sich an der heißen Spitze und lässt sich so in die Vertiefungen einbringen.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">ACHTUNG!</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Hartwachs haftet nicht auf Laminierungen. Es hält nur, wenn der Kratzer oder die Macken tief und breit genug sind und kein intaktes Overlay mehr vorhanden ist.</div>
<div> </div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Sie können mehrere Farben miteinander mischen, um den perfekten Farbton für Ihr Laminat zu erhalten. Verläuft eine auffällige Maserung durch den Kratzer, können Sie auch eine solche dunkle Linie mit dem Hartwachs nachahmen. Eine <strong>abschließende Schicht aus farblosem Lack</strong> sorgt dafür, dass keine Feuchtigkeit an der ausgebesserten Stelle eindringen kann.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Härtefall Brandloch </strong></p><p class="wp-block-paragraph">Bei Brandlöchern hilft meist nur ein Austausch des betroffenen Paneels. Dank moderner Klicksysteme können Hausherren neues Laminat meist auch ohne Profi verlegen, allerdings kann der Arbeitsaufwand gewaltig sein. Ein Brandloch mithilfe von Hartwachs zu kaschieren ist daher auf jeden Fall einen Versuch wert.</p><h3 class="wp-block-heading">Welches Werkzeug benötigen Sie?</h3><ul class="wp-block-list"><li>Baumwolltuch</li><li>Hartwachs</li><li>Wachsschmelzer</li><li>Hobel</li><li>Schleifpapier mit feiner Körnung</li><li>Klarlack</li><li>Poliertuch</li></ul><p class="wp-block-paragraph">Ein Reparaturset enthält je nach Preis und Qualität neben den Hartwachsstangen auch einen Wachsschmelzer, einen Hobel, einen Klarlack, Schleifpapier und Poliertücher.</p><h3 class="wp-block-heading">Schritt-für Schritt: Größere Kratzer, Risse, Dellen, Macken und Brandlöcher behandeln</h3><ol class="wp-block-list"><li>Damit das Hartwachs gut haften kann, muss die Schadstelle sauber, trocken und fettfrei sein. Entfernen Sie also mit einem trocknen Tuch jeglichen Schmutz und Staub. Vermeiden Sie Feuchtigkeit, schließlich ist das Overlay beschädigt.</li><li>Entnehmen Sie mit der erhitzen Spitze des Wachsschmelzer etwas Hartwachs im passenden Farbton und lassen Sie das Wachs in die Schadstelle tropfen. Ist die Farbe Ihres Laminats nicht in der Auswahl dabei, mischen Sie direkt im Kratzer oder der Macke den richtigen Farbton aus mehreren Farben zusammen.</li><li>Die Schadstelle muss gut ausgefüllt sein.</li><li>Entfernen Sie mit dem Hobel vorsichtig das überstehende Wachs. Es dürfen keine Unebenheiten bestehen bleiben.</li><li>Durchläuft eine auffällige Maserung den Riss oder die Macke, dann bilden Sie diese mit den passenden Farben nach.</li><li>Entfernen Sie mit dem Hobel erneut das überschüssige Wachs. Lassen Sie das Wachs trocknen und aushärten. Die Trocknungszeit ist sehr verschieden. Beachten Sie die Herstellerangaben.</li><li>Schleifen Sie die Schadstelle nach dem Trocknen mit einem sehr feinen Schleifpapier an, sodass es keine Unebenheiten mehr gibt. Tragen Sie anschließend eine dünne Schicht Klarlack auf.</li><li>Polieren Sie abschließend über die ausgebesserte Stelle.</li></ol><p class="wp-block-paragraph">Statt Reparaturwachs können Sie auch zu spezieller Holzpaste greifen. Diese gibt es in verschiedenen Farbtönen im Fachhandel. Wichtig ist hierbei, dass Sie die Schadstelle vor dem Ausbessern etwas befeuchten. Anschließend füllen Sie den Kratzer oder die Macke mit der Paste aus und ziehen überschüssiges Material mit einer Spachtel oder Rasierklinge ab.</p><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://res.cloudinary.com/hxmj4muxr/image/upload/v1561126334/loch-in-laminat_rpde1i.jpg"><img decoding="async" width="1258" height="833" src="https://res.cloudinary.com/hxmj4muxr/image/upload/h_424,w_640/v1561126334/loch-in-laminat_rpde1i.jpg" alt="Laminat mit Loch" class="wp-image-11439"></a><figcaption>© Banepx / istockphoto.com</figcaption></figure>
</div><h2 class="wp-block-heading" id="keine-rettung-mehr-moeglich-neues-laminat-verlegen">Keine Rettung mehr möglich: Neues Laminat verlegen</h2><p class="wp-block-paragraph">Mancher Schaden lässt sich auch mit noch so viel Öl oder Wachs nicht mehr reparieren. Das gilt für Wasserschäden oder besonders große Macken, Dellen und Löcher. Dann ist es meist am besten, das <strong>defekte Brett auszutauschen</strong>.</p><p class="wp-block-paragraph">Dafür müssen Sie zuerst an der Wand, die der Schadstelle am nächsten ist, die Sockelleiste entfernen und anschließend <strong>Brett für Brett entfernen</strong>, also ausklicken, bis Sie am betroffenen Paneel angekommen sind. Liegt der Schaden mitten im Zimmer, kann der Zeit- und Arbeitsaufwand ziemlich umfangreich werden. Stammt Ihr Laminat noch aus einer Zeit, in der nicht geklickt sondern verklebt wurde, bedeutet das zusätzliche Arbeit.</p><p class="wp-block-paragraph">Von Vorteil ist es, wenn Sie beim Verlegen bereits für Austauschmaterial gesorgt haben und ein paar Laminatpaneele auf Vorrat besitzen. Ansonsten kann es zur Herausforderung werden, ein Ersatzlaminat genau in diesem Farbton, mit dieser Maserung und genau diesem Klicksystem zu finden. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an den Hersteller Ihres Bodenbelags.</p><button class="get-the-angebote">Hier kostenlos &amp; unverbindlich Fliesenleger anfragen!</button><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Ist ein Parkett durch Kratzer oder Dellen unansehnlich geworden, können Sie ihn einfach abschleifen und neu versiegeln. Diese Möglichkeit haben Sie bei beschädigtem Laminat nicht. Das liegt daran, dass die Oberfläche nicht aus Holz ist, sondern nur aus einem bedruckten Dekorpapier in Holzoptik. Gehen Sie hier mit der Schleifmaschine vor, bleibt von Ihrem alten Laminat außer der Trägerschicht nicht mehr viel übrig.</p><p class="wp-block-paragraph">Trotzdem haben Sie die Möglichkeit, unschöne Alltags-Spuren zu reparieren oder zumindest so zu tarnen, dass sie nicht mehr allzu auffällig sind. Dunkle Farbstreifen beispielsweise lassen sich mit Fleckenradierern entfernen. Schlieren gehören der Vergangenheit an, wenn Sie beim Durchwischen einen Schuss Essigreiniger ins Putzwasser geben. Entdecken Sie feine, oberflächliche Kratzer, können Sie diese meist mit Olivenöl heraus polieren.</p><p class="wp-block-paragraph">Allerdings sind das alles nur Schönheitsfehler und keine ernsthaften Beschädigungen. Tiefe Kratzer, Macken und Löcher dagegen haben meist die wasserabweisende Oberschicht, das Overlay, beschädigt und erfordern zwingend eine Reparatur. Andernfalls kann Feuchtigkeit an den Schadstellen in den Boden eindringen und großen Schaden anrichten. Mit Hartwachs oder spezieller Holzpaste können Sie solche Vertiefungen auffüllen und mit Klarlack versiegeln.</p><p class="wp-block-paragraph">Helfen weder Öl noch Reparaturset weiter, bleibt Ihnen nur ein Austausch der defekten Bretter.</p>The post <a href="https://www.fliesenleger.net/magazin/laminat-reparieren-201911433">Laminat reparieren: So entfernen Sie Kratzer und Löcher</a> first appeared on <a href="https://www.fliesenleger.net/magazin">Fliesenleger.net</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<link>https://www.fliesenleger.net/magazin/laminat-versiegeln-201911429</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pia Greinacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 May 2019 07:55:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laminat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.digitaleseiten.de/fliesenleger/?p=11429</guid>

					<description><![CDATA[<p>Den meisten Menschen ist bekannt, dass Parkett versiegelt werden muss. Viele fragen sich, ob auch bei Laminat eine Versiegelung möglich ist. Wir erklären Ihnen, weshalb Sie Ihren Bodenbelag unbedingt versiegeln sollten und wie Sie dies durchführen. Inhaltsverzeichnis Notwendigkeit Versiegelungsarten Durchführung Fazit Alles auf einen Blick: Laminat besitzt in der Regel bereits eine Schutzversiegelung. Zersägen Sie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Den meisten Menschen ist bekannt, dass Parkett versiegelt werden muss. Viele fragen sich, ob auch bei Laminat eine Versiegelung möglich ist. Wir erklären Ihnen, weshalb Sie Ihren Bodenbelag unbedingt versiegeln sollten und wie Sie dies durchführen.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#notwendigkeit">Notwendigkeit</a></li>
<li><a href="#versiegelungsarten">Versiegelungsarten</a></li>
<li><a href="#durchfuehrung">Durchführung</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list"><li>Laminat besitzt in der Regel bereits eine Schutzversiegelung.</li><li>Zersägen Sie die Dielen oder entdecken Schwachstellen wie Brüche, müssen Sie erneut versiegeln.</li><li>Generell empfiehlt sich das Versiegeln nach dem Verlegen immer, um vor eindringender Feuchtigkeit und Schmutz zu schützen.</li><li>Dabei haben Sie die Wahl zwischen natürlichen sowie lösungsmittelhaltigen Produkten und einer Nanoschicht.</li><li>Diese Möglichkeiten unterscheiden sich in ihrer Haltbarkeit des Schutzes, der Wirksamkeit und den Kosten.</li><li>Vor dem Auftragen sollten Sie den Boden gründlich reinigen, sodass weder Staubkörner noch Fettreste auf ihm haften.</li><li>Sind Sie sich über Ihre Bodenart oder auch die Durchführung unsicher, wenden Sie sich an einen Experten.</li></ul><h2 class="wp-block-heading" id="notwendigkeit">Notwendigkeit</h2><p class="wp-block-paragraph">Laminat besitzt in der Regel bereits eine Schutzschicht, meist in Form einer dünnen Melaminharz-Schicht. In manchen Fällen sollten Sie Ihr Laminat jedoch noch selbst versiegeln. Dies ist zum einen notwendig, wenn die Schutzschicht an den Schnittstellen durch Zersägen zerstört wird. Zum anderen sollten Sie nach dem Verlegen versiegeln, um das Eindringen von Feuchtigkeit durch die Fugen, an denen die Dielen zusammenlaufen, zu verhindern.</p><figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/laminat-versiegeln_nfck6e.jpg"><img decoding="async" width="300" height="200" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/laminat-versiegeln_nfck6e-300x200.jpg" alt="Bodenleger versiegelt Laminatboden mit Pinsel" class="wp-image-11431" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/laminat-versiegeln_nfck6e-300x200.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/laminat-versiegeln_nfck6e-768x512.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/laminat-versiegeln_nfck6e-1024x683.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/laminat-versiegeln_nfck6e.jpg 1254w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"></a><figcaption>© SafakOguz / istockphoto.com</figcaption></figure><h3 class="wp-block-heading">Wann müssen Sie Laminat versiegeln?</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine pauschale Antwort kann auf die Frage nicht gegeben werden. Ob der Bodenbelag versiegelt werden sollte oder nicht, hängt von einigen Faktoren ab.</p><p class="wp-block-paragraph">Ist keine Schutzschicht vorhanden, ist der Boden einer starken Beanspruchung ausgesetzt oder mussten Sie das Holz zuschneiden, sollte er versiegelt werden. Auch nach dem Verlegen sollten Sie zumindest die Fugen versiegeln, damit kein Wasser, beispielsweise beim Wischen des Bodens, eindringen kann.</p><h3 class="wp-block-heading">Warum müssen Sie Laminat versiegeln?</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine Versiegelung ist notwendig, damit kein Wasser beziehungsweise keine Feuchtigkeit in oder unter Ihren Boden gelangen kann. Dies kann beispielsweise passieren, wenn Sie versehentlich Flüssigkeit umschütten oder relativ nass wischen. Gelangt Wasser in das Laminat, kann dieses aufquellen und folglich beschädigt werden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Fliesenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="versiegelungsarten">Versiegelungsarten</h2><p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich können Sie für das Versiegeln Ihres Laminatbodens zwischen verschiedenen Produkten wählen. Diese unterscheiden sich in ihrer Wirksamkeit, ihrer Langlebigkeit und dem Preis.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Mittel gibt es?</h3><p class="wp-block-paragraph">Das Versiegeln eines Laminatbodens kann mit unterschiedlichen Mitteln erfolgen. Die richtige Wahl hängt unter anderem davon ab, welche Funktion der betroffene Raum erfüllen soll. Eingangsbereiche, Küchen und Badezimmer müssen gut geschützt sein. In Wohn- und Schlafzimmer hingegen genügt meist ein herkömmlicher Laminatschutz, den Sie zugleich als Reinigung beim Bodenwischen verwenden können.</p><p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich lässt sich zwischen natürlichen Produkten auf Ölbasis oder Wachsbasis, lösungsmittelhaltigen Produkten und Nanoversiegelungen unterscheiden.</p><h4 class="wp-block-heading">Öl</h4><p class="wp-block-paragraph">Eine Versiegelung mit Öl eignet sich für Parkett, bei Laminatböden zeigt diese Methode jedoch weniger Wirkung. Im Gegenteil: Eine Öl-Versiegelung kann nicht vollends in die Kunststofffläche des Laminats einziehen und bleibt somit teilweise an der Oberfläche. Dadurch bildet sich ein rutschiger, schmieriger Film. Beim nächsten Bodenwischen mit Reinigungsmitteln wird dieser wieder gelöst und muss theoretisch erneut aufgetragen werden. Ein Öl-Pflegemittel erhalten Sie für etwa 9 Euro pro Liter. Dabei genügt ein Liter für etwa 15 Quadratmeter, was einen Quadratmeterpreis von 0,60 Euro ergibt.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">ACHTUNG!</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Neben Öl ist Wachs das einzige Produkt, das es Ihnen ermöglicht, Ihr Laminat ohne Verwendung gesundheitsschädlicher Stoffe zu bearbeiten.</div>
<div> </div>
</div><h4 class="wp-block-heading">Wachs</h4><p class="wp-block-paragraph">Ein Schutz aus Wachsprodukten lohnt sich eher bei Parkett oder bei Laminatböden, die eine Oberfläche aus Echtholz besitzen. Die meisten Laminate haben allerdings Kunststoffoberflächen. Je nach Art und Festigkeit des Wachses variiert die Trockenzeit. Verwenden Sie ein sehr hartes Wachs, gestaltet sich das Verteilen meist mühevoll.</p><p class="wp-block-paragraph">Durch herkömmliche Reinigungsmittel löst sich die Versiegelung nicht. Benutzen Sie allerdings sehr heißes Wasser, kann sich die Schutzschicht lösen. Eine Wachsversiegelung kostet circa 11 Euro pro Liter. Mit einem Liter können Sie 25 bis 30 Quadratmeter beschichten. Pro Quadratmeter liegen die Kosten demnach bei etwa 0,40 Euro. Dieses Produkt weist den günstigsten Preis auf.</p><h4 class="wp-block-heading">Lösungsmittelhaltige Produkte</h4><p class="wp-block-paragraph">Solche Mittel schützen verglichen mit natürlichen Produkten in der Regel deutlich besser. Je mehr Lösungsmittel enthalten ist, desto stärker schützt die Schicht Ihren Laminatboden.</p><p class="wp-block-paragraph">Diese Versiegelungen schützen den Boden meist nicht nur besser, sondern trocknen auch deutlich schneller und sorgen für Glanz ohne polieren zu müssen. Sie hält außerdem länger als natürliche Produkte. Sie sollte mindestens ein Jahr wirksam sein. Um die Haltbarkeit zu gewährleisten und bestmöglich zu nutzen, verwenden Sie beim Bodenwischen ein für Laminat vorgesehenes Reinigungsmittel.</p><p class="wp-block-paragraph">Ein großer Gehalt an Lösungsmittel dient als gute Versiegelung, ist jedoch nicht ausschließlich positiv zu bewerten: Es schädigt sowohl die Umwelt als auch Ihre Gesundheit. Vermeiden Sie dessen Verwendung besonders im Schlaf-, Kinder- und Wohnzimmer.</p><p class="wp-block-paragraph">Lösungsmittelhaltige Produkte erhalten Sie für etwa 30 Euro pro Liter. Damit können Sie 15 bis 20 Quadratmeter behandeln, was pro Quadratmeter zu Kosten von etwa 1,5 Euro bis 2 Euro führt.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">VORSICHT!</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Tragen Sie unbedingt einen Atemschutz und lüften Sie danach bis der Geruch verschwunden ist.</div>
<div> </div>
</div><h4 class="wp-block-heading">Nanoschicht</h4><p class="wp-block-paragraph">Nanoteilchen sind mikroskopisch kleine Teile, die in die Poren eines Laminatbodens eindringen und diese verschließen. Dadurch kann weder Feuchtigkeit noch Schmutz in die Fugen oder andere Schwachstellen eindringen. Zudem sind diese Mikroteilchen äußerst robust, wirken rutschhemmend und sind wasserabweisend.</p><p class="wp-block-paragraph">Eine Nanoschicht hält deutlich länger, verglichen mit den anderen Arten. Sie können sich etwa drei Jahre an einem glänzenden und geschützten Boden erfreuen. Das spiegelt sich allerdings im Preis wider: Pro Liter zahlen Sie etwa 45 Euro, wobei ein Liter für etwa 12 bis 15 Quadratmeter ausreicht. Das entspricht rund 3 Euro bis 3,75 Euro pro Quadratmeter.</p><h2 class="wp-block-heading" id="durchfuehrung">Durchführung</h2><p class="wp-block-paragraph">Bevor eine Versiegelung erfolgen kann, muss der Boden entsprechend gereinigt sein. Staubkörner, Fettreste und kleine Kratzer sollten bestmöglich entfernt sein. Danach erfolgt die Versiegelung entsprechend der Art und den Herstellerangaben.</p><h3 class="wp-block-heading">Worauf sollten Sie beim Versiegeln achten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Bevor Sie mit der Versiegelung beginnen, müssen Sie Ihren Boden gründlich reinigen. Dafür sollten Sie zunächst saugen und daraufhin wischen. Achten Sie darauf, ihn nur nebelfeucht, das heißt mit einem nur sehr leicht angefeuchteten Tuch, zu wischen. Danach sollten Sie einen Vorreiniger, im besten Fall einen alkoholischen Vorreiniger, verwenden. Er löst Fettreste vom Boden. Beginnen Sie mit dem Auftragen des Versiegelungsmittels erst, wenn der Boden vollständig trocken ist. Jegliche Staubkörner, Streifen von Schuhen und leichte Kratzer sollten danach entfernt sein.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Für das Entfernen kleiner Kratzer hat sich die Verwendung eines Mikrofasertuchs und Babyöls bewährt. Schuhspuren beseitigen Sie mit einem Radiergummi.</div>
<div> </div>
</div><h3 class="wp-block-heading">Wie können Sie Laminat versiegeln?</h3><p class="wp-block-paragraph">Je nach Versiegelungsart benötigen Sie für das Verteilen entweder ein Tuch oder einen Kunststoffspatel. Sie sollten das Mittel je nach Empfehlung des Herstellers auf das Laminat aufgetragen. Besonders die Fugen und gegebenenfalls die Schnittstellen, die durch Sägen entstanden sind, sollten Sie beachten.</p><p class="wp-block-paragraph">Um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erlangen und strukturiert vorgehen zu können, sollten Sie Ihren Boden in kleine Abschnitte unterteilen. Diese können Sie nach und nach bearbeiten.</p><p class="wp-block-paragraph">Bei vielen Produkten ist ein Nachpolieren notwendig. Einige Hersteller garantieren einen Glanz ohne Polieren, weshalb dieser Schritt entfallen würde. Bei anderen Produkten müssen Sie selbst für den Glanz und somit eine ansprechende Optik sorgen. Dafür reiben Sie das Produkt mit einem Tuch gründlich und vorsichtig ein.</p><h3 class="wp-block-heading">Wer führt Laminatversiegelung durch?</h3><p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich kann die Versiegelung auch von Heimwerkern durchgeführt werden. Sind Sie sich jedoch nicht sicher, um welche Bodenart es sich in Ihrem Heim handelt, sollten Sie unbedingt einen Experten zu Rate ziehen. Ansonsten können Sie bei herkömmlichem Laminat mit ein wenig handwerklichem Geschick und Geduld auch selbst Hand anlegen.</p><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Laminat verfügt in der Regel bereits über eine Schutzfolie, die aus einer Melaminharz-Schicht besteht. Sind jedoch Schwachstellen wie Schnittkanten vom Sägen oder kleine Brüche zu erkennen, sollte eine neue Versiegelung aufgetragen werden. Nur so können Sie einen optimalen Schutz gewährleisten und verhindern, dass Wasser oder Schmutz in beziehungsweise unter den Bodenbelag gelangt. Auch nach dem Verlegen empfiehlt sich das Versiegeln. Die Fugen sind nicht wasserdicht, weshalb diese bearbeitet werden sollten. Sie haben die Wahl zwischen einer Behandlung mit natürlichen Mitteln, lösungsmittelhaltigen Pflegen und einer Nanoschicht. Diese unterscheiden sich in ihrer Wirksamkeit, der Haltbarkeit und den Kosten. Natürliche Produkte haben den Vorteil, dass sie nicht gesundheits- und umweltschädlich wirken. Diese sind jedoch besser für Parkett geeignet.</p><p class="wp-block-paragraph">Bei der Durchführung sollten Sie die Fläche zunächst gründlich reinigen, sodass alle Staubkörner und Fettreste entfernt sind. Danach können Sie das gewählte Produkt auftragen. Je nach Wahl und Hersteller müssen Sie mehrere Schichten auftragen.</p><p class="wp-block-paragraph">Im Grunde können Heimwerker ihren Laminatboden selbst versiegeln. Dafür benötigen Sie neben ein wenig handwerklichem Geschick auch Geduld. Sind Sie sich nicht sicher, welche Art Boden Sie haben oder welches Mittel das richtige ist, wenden Sie sich an einen Fachbetrieb.</p>The post <a href="https://www.fliesenleger.net/magazin/laminat-versiegeln-201911429">Laminat versiegeln: So schützen Sie Ihren Boden</a> first appeared on <a href="https://www.fliesenleger.net/magazin">Fliesenleger.net</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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