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Terrassenplatten versiegeln – auf das richtige Produkt kommt es an

Wie werden Terrassenplatten richtig versiegelt und welchen Nutzen hat das? Hier auf Fliesenleger.net finden Sie die passenden Antworten und darüber hinausgehende Informationen zum Thema!

Inhaltsverzeichnis
  1. Vorgehen
  2. Alternativen
  3. Fazit

So schön Fliesen im Außenbereich sind, so schnell haben es sich Moose, Schimmel und Algen in Fugen und auf Oberflächen gemütlich gemacht. Nach einigen Jahren zeichnen Unkräuter die Verlegemuster der Terrassenplatten nach. Starke Frequentierung und verschüttete Getränke tun ihr übriges, um Balkon und Co. völlig unansehnlich zu machen. Um dies zu verhindern, empfiehlt es sich, Terrassenplatten versiegeln zu lassen.

So werden Terrassenplatten versiegelt

Zunächst sollte man damit beginnen, die Terrassenplatten zu reinigen. Hier bietet der Handel zahlreiche Produkte an, um jedem Material die passende Pflege angedeihen zu lassen und Säureschäden zu präventieren. Generell sollte man bei „chemischen Keulen“ große Vorsicht walten lassen – nicht nur empfindlichen Fliesen aus Naturstein zuliebe, sondern auch, um der umliegenden Begrünung keine Schäden zuzufügen. Obwohl viele Haus- und Wohnungsbesitzer auf Hochdruckreiniger schwören, sollte man diese nur in Ausnahmefällen für die Terrasse einsetzen. Zwar beseitigen die Geräte zuverlässig Verunreinigungen und Schmutzschleier, auf der anderen Seite verursachen sie aber einen derart starken Abrieb, dass die Vergrünung nur noch schneller fortschreitet. Um die Terrassenplatten zu beschichten, müssen nach den Säuberungsarbeiten bewährte Pflegemittel aufgetragen werden. Hierzu kann man in der Regel handelsübliche Malerpinsel oder -rollen verwenden, praktischer aber sind Gartenspritzen. Nach einer Trockungszeit von ein bis zwei Tagen wiederholt man den Anstrich. Hierbei werden auch die Stelzlager von Terrassenplatten, die bei einer sogenannten „losen“ Verlegung zum Einsatz kommen, nicht beschädigt. Die Produkte verleihen dem Bodenbelag nicht nur eine gepflegte Optik, sondern intensivieren auch die Eigenfarbe. Zwar enthalten die meisten Produkte zum Versiegeln der Terrassenplatten heute keine gesundheitsschädlichen Mittel wie Waschbenzin mehr, doch sollte man, wenn die Anwendung in irgendeiner Weise unklar ist oder mangelhafte Ergebnisse gefürchtet werden, doch den Fliesenleger beauftragen.

Alternativen zum Versiegeln von Terrassenplatten

Die Alternative zum Versiegeln der Terrassenplatten sind Fliesen, die bereits werkseitig beschichtet sind. Hierzu zählen beispielsweise Betonplatten der Firmen DIEPHAUS und KANN. Speziallasuren wie „Pearl Effect“ oder „SoftSeal“ nutzen den Lotus-Blüten-Effekt, um Schmutz und Flüssigkeit einfach abperlen zu lassen. So wird nicht nur die langfristige Beschädigung der Fliesen sondern auch ewigem Schrubben vorgeschoben. Welche der Platten-Linien standartmäßig spezialimprägniert sind oder nachträglich imprägniert werden können, sollte beim Hersteller selbst erfragt werden.

Fazit

Um Feuchtigkeitsschäden und Schmutz vorzubeugen, sollten Sie neue Terrassenplatten versiegeln lassen. Hierbei ist auf gründliche Vorarbeiten und anschließend auf geeignete Produkte zu achten! Alternativ können Sie beim Kauf direkt auf werkseitig beschichtete Fliesen zurückgreifen.