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Terrassenplatten

Terrassenplatten prägen die Terrasse

Terrassenplatten prägen die Terrasse © Ingo Anstötz - pixelio.de

Da die Terrasse als Teil der Hausgestaltung eine besondere Rolle spielt und sich die Hausbewohner besonders an warmen Tagen gerne und lange im Außenbereich aufhalten, sollten der Auswahl der Terrassenplatten auch einige Überlegungen vorausgehen.

So sollte die Klimazone beachtet werden, um einem Zerbrechen der Platten bei starken Frostperioden entgegenzuwirken. Außerdem sollten die Platten in Material, Farbe und Verlegetechnik auch dem Gesamtbild des Hauses entsprechen. Und ein letzter Punkt, den der Hausbesitzer im Hinterkopf haben sollte, ist die Reinigung der Terrassenplatten. Denn im Außenbereich können sich schnell Algen und Moose auf den Platten festsetzen, die den gesamten Terrassen-Belag ungepflegt aussehen lassen. Beschichtete Platten sind hier deshalb immer eine gute Wahl.

Terrassenplatten: Materialien

Der Klassiker für die Terrasse sind Fliesen aus Feinsteinzeug. Dieses Material ist nicht nur frostbeständig, sondern auch in diversen Farben und Formen erhältlich. So können auch komplizierte Muster in Form eines Mosaiks realisiert werden. Die Terrassenplatten sind in Kombination mit einem Fliesenmosaik nicht nur Gestaltungselement, sondern auch Blickfang.

Wer eher den mediterranen Look mit warmen, satten Orange- und Rottönen bevorzugt, findet beim Kauf von Terrassenplatten aus Naturstein ein reiches Produktsortiment vor. In unregelmäßigen Formen – meist sind die Terrassenplatten polygonal (“vieleckig”) geformt – wirkt der fertige Terrassenbelag besonders natürlich. Um diese Optik zu unterstützen, sollten die Terrassenplatten großformatig sein. Eine weitere Möglichkeit bieten Grauwacke-, Kalkstein- und Granit-Terrassenplatten. Durch Farbtöne im Graubereich geben sie dem Außenbereich ein modernes Gesicht, das sich zusätzlich durch Edestahl-Möbel ergänzen lässt. Die Material-Kosten fallen bei Naturgestein sehr ähnlich aus. Wenn es nicht gleich Marmor sein soll, belaufen sie sich auf circa 65 Euro für 80 Kilogramm.

Terrassenplatten: Verlegung

Um die Langlebigkeit der Terrassenkonstruktion zu garantieren, ist es wichtig, dass der Untergrund geprüft und ein sauberes Kiesbett angelegt wird. Bei der Körnungsgröße des Kiesbetts sollten Hinweise des Terrassenplatten-Herstellers beachtet werden.

Vor der Verlegung ist sicherzustellen, dass der Unterbau mit einem Gefälle von zwei bis drei Prozent vom Gebäude weg führt. Nur dann können die Platten vollflächig im Splittbett verlegt und anschließend mit einem Gummihammer festgeklopft werden. Das Verfugen geschieht, anders als bei Fliesen, nicht mit Fugenmörtel, sondern mit Silbersand oder Quarzoder. Dieses Material wird ohne Wasser in die Fugen eingefüllt und eingefegt.

Bei der sogenannten “losen” Verlegung kommen PVC-Stelzlager für Terrassenplatten zum Einsatz, welche die Fliesen vom Untergrund trennen. Es ist kein Bindemittel notwendig. Diese Methode zeichnet sich nicht nur durch Einfachheit und Kostengünstigkeit aus, sondern bietet auch zahlreiche Vorteile für den Untergrund. Beispielsweise lässt sich Stauwasser verhindern, dass im Winter zu Frostschäden führt. Dies empfiehlt sich besonders bei schweren Terrassenplatten aus Beton, wie sie die Firma Diepmann anbietet.

Wer sich unsicher ist, wie die Verlegung der Terrassenplatten am besten vorgenommen wird oder welches Material sich für die individuelle Bausituation eignet, sollte die Terrasse anlegen lassen. Der Fachmann wird hier gerne weiterhelfen.

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