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Fliesentechniken

Silikon verarbeiten

Silikon verarbeiten

Silikon verarbeiten © Public Domain Photos - flickr.com

Um im Bad für saubere Fliesen zu sorgen, kommt der Hausbesitzer nicht um das Silikon Verarbeiten herum. Was ist dabei zu beachten? Häufig ist es nicht ganz einfach, da der Dichtstoff an allem klebt, nur eben nicht da, wo er kleben soll. Fliesenleger.net gibt Tipps, wie Sie am besten Silikon entfernen bzw. das neue Silikon problemlos verarbeiten.

Silikon verarbeiten – Tipps, Hersteller und Arten

Silikon ist in vielen Farben im Handel erhältlich. Die Marktführer auf dem Gebiet Dichtstoffe für den Innenausbau für Profis und Heimwerker sind die Silikon Hersteller PCI Silikon und SISTA Silikon. Aber es gibt selbstverständlich weitaus mehr, die ebenfalls gute Produkte liefern können. Achten Sie beim Silikon Verarbeiten vor allem darauf, dass Sie das richtige Produkt für Ihr Projekt kaufen.

Generell unterscheidet man in vier Arten, die aufgrund ihrer chemischen Beschaffenheit für verschiedene Zwecke zum Einsatz kommen. Bei Fliesen-Silikon beispielsweise handelt es sich um einen essigsäurevernetzenden Stoff, der häufig für bewegliche Eckfugen zum Einsatz kommt. Achten Sie immer auf die Qualität des Dichtstoffes, denn „gutes“ Silikon ist langlebiger, flexibler und heutzutage oftmals mit Mitteln versetzt, die gegen Schimmel schützen.

Bei Naturstein-Fliesen sollten sie spezielles Naturstein-Silikon verwenden. Denn bei der Verwendung des falschen Stoffes für die empfindlichen Fliesen kann der Stein angegriffen werden. Die Folge: unschöne Flecken und Schäden am Naturstein-Belag in Bad oder Küche.

Für den speziellen Einsatz beim Verfugen von Spiegeln gibt es außerdem noch Spiegelsilikon, das dafür sorgt, dass die Verspiegelung intakt bleibt. Und die vierte Silikonart ist besonders für den Einsatz im Schwimmbad gedacht. Hier sollte auf sogenanntes Schwimmbadsilikon zurückgegriffen werden, das den besonderen Anforderungen in einem Dauernassbereich gewachsen ist.

Silikon verarbeiten im Haushalt

Das Silikon Verarbeiten steht oftmals dann an, wenn das Silikonfugen Reinigen nicht mehr hilft. Wenn hässliche Schimmelflecken das Fliesenbild beeinträchtigen, sollten Sie als Erstes darüber nachdenken, ob Sie genügend lüften. Gerade im Nassbereich ist das besonders wichtig, um Schimmel vorzubeugen. Außerdem bietet sich anstelle einer Chemiekeule das einfache Silikonfugen Entfernen mit einem Cuttermesser an.

Folgende Hilfsmittel können das anschließende Silikon Verarbeiten erheblich erleichtern:

Spritzpistole – Ein Modell, das über eine Entlastung verfügt, ist ideal, wenn Sie vermeiden wollen, dass jedes Mal Silikon „nachläuft“, wenn Sie das Gerät aus der Hand legen.

Putzzeug – Wenn Sie Küchenpapier oder einen alten Lappen griffbereit haben, müssen Sie sich hinterher nicht über Silikonflecken auf den Fliesen ärgern.

Werkzeug zum Glattstreichen – Im Baumarkt oder im Fachhandel gibt es spezielles Werkzeug, das das Einpassen der Fugen erheblich erleichtert.

Wasser-Sprühflasche – Wenn Sie die Flasche mit einem Gemisch aus Wasser und Spülmittel füllen und die Fugen damit einsprühen, wird auch das Glattstreichen der Fugen kein Problem mehr sein. Sprühen Sie außerdem das Werkzeug vor dem Benutzen damit ein und das Silikon wird auch daran nicht haften bleiben.

Lesen Sie auf jeden Fall die Gebrauchsanleitung auf dem gekauften Silikon sorgfältig durch. Einige Arten haben unterschiedliche Trocknungszeiten je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Nach 24 Stunden sollte das Silikon aber vollständig ausgehärtet und belastbar sein.

Silikon verarbeiten – Preislage

Eine Spritzpistole fürs Silikon Verarbeiten in Bad oder Küche gibt es schon für günstige 10 Euro im Baumarkt. Ausgefallene Farben können auch teurer sein. Lassen Sie sich am besten beraten, welche Silikonart für Ihre Fliesen die richtige ist.

Weniger begabte Heimwerker sollten die Silikonfugen besser vom Fliesenleger bzw. vom Fachmann machen lassen. So können Folge-Kosten für das Erneuern vermeiden werden und es ist sicher gestellt, dass das richtige Silikon zum Einsatz kommt.