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Fliesenleger in Hamm

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Fliesenleger in Hamm: Zwischen Saunalandschaft und Sanierungsarbeiten

Das nordrhein-westfälische Hamm ist eine kreisfreie Stadt am Ostrand des Ruhrgebiets und mit seinen 182.000 Einwohnern auf Platz 42 der Liste der größten deutschen Städte. Die ehemalige Bergbaustadt kennt man auch heute noch für ihre florierende Industrie, doch auch das Handwerk spielt hier eine bedeutende Rolle: Mit 3.200 Mitgliedsbetrieben ist die Khw Hellweg-Hamm eine der größten Kreishandwerkerschaften Deutschlands. Zur Wirtschaftskraft der Stadt tragen auch rund 20 ortsansässige Fliesenlegerbetriebe bei.

Das Freizeitbad Maximare

Diese haben vor allem beim Bau des 2003 eröffneten Erlebnisbades Maximare ganze Arbeit geleistet: Allein für das berühmte Außensolebecken der 30-Millionen-Euro-Investition wurden 450 Quadratmeter türkisfarbener Keramikfliesen verlegt.

Das Bad teilt sich insgesamt in die Bereiche Aquawelt, Saunawelt und Wellnesswelt auf. Der Saunabereich besteht aus einem etwa 2.000 Quadratmeter großen Saunagarten – der von Naturstein- und Sandstein-Platten eingefasst ist – und zudem einer See-, Fegefeuer-, Lichtklang- und Erdsauna und einem HAMMAM. In der Wellnesswelt findet man Entspannungsbäder in gläsernen Wannen sowie Edelstein- und Ölmassagen. Die Gestaltung der einzelnen Wellness-Räume ist den Fliesenlegern besonders gelungen: Kunstvolle, feinteilige Mosaike und Fliesenspiegel verbinden sich mit Lichtakzenten und Klängen zu wahren Wohlfühl-Oasen.

Kampf gegen Feinstaubschäden

Doch die Fliesen-Experten stellen sich auch anderen Herausforderungen: Auf dem heutigen Stadtgebiet gab es im 19. Jahrhundert eine Reihe von Bergwerken – die Zechen „Radbod“, „Sachsen“, „Maximilian“ und „Heinrich-Robert“. Obwohl diese Ende der 60er Jahre zum Großteil stillgelegt wurden, hinterließen sie eine enorme Schadtstoffbelastung in der Stadt. Chemiekonzerne wie DuPont oder die Lacke- und Beizenfabrik Hesse tun ihr übriges, um den Feinstaubwert in die Höhe schnellen zu lassen. Feinstaub greift Gestein und Platten – beispielsweise von Sakralbauten, aber auch von Terrassen und Balkonen – im Außenbereich an. Hier müssen die Fachhandwerker entweder komplett Sanieren oder nachträglich spezielle Beschichtungen aufbringen. Auch was Fugen angeht, wird zu besonders robusten, säure-, laugen- und chemikalienbeständigen Materialien gegriffen.